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Wetter am Wochenende Orkantief "Hermine" bringt starken Wind und Schnee – und so wird das Wetter an Silvester

Eine Frau geht mit ihrem Schirm über den Römerberg in Frankfurt
Der Wochenstart gestaltet sich laut Vorhersage des Deutschen Wetterdiensts gänzlich nasskalt
© Andreas Arnold / DPA
In weiten Teilen Deutschlands sorgt "Hermine" für heftigen Wind. Doch auch Schnee hat das Sturmtief im Gepäck. 

Orkantief "Hermine" bringt Deutschland neben starkem Wind mancherorts auch Schnee. Am windigsten wird es der Vorhersage des Deutschen Wetterdiensts (DWD) zufolge ab der Nacht zum Sonntag an der Nordsee und auf den Kammlagen der Mittelgebirge. In einigen Regionen war es am zweiten Weihnachtstag weiß: Etwa in Thüringen entlang des Rennsteiges lag Schnee, ebenso im Schwarzwald. Selbst in Berlin fielen dicke Schneeflocken, doch liegen blieben die dort zunächst nicht.

Die höchsten Windstärken waren laut DWD am Vormittag an der Nordsee und im Mittelgebirge mit schweren Sturm- bis orkanartigen Böen um 100 Stundenkilometern zu erwarten. Tatsächliche Orkanböen sollen nur über die offene Nordsee hinwegfegen.

Tief "Hermine" bringt Böen bis zu 75 Stundenkilometern

Von Rheinland-Pfalz und dem Saarland bis nach Schleswig-Holstein seien Böen bis zu 75 Stundenkilometern möglich, in exponierten Lagen bis 85 Stundenkilometern. In Richtung Osten ist der Wind schwächer, im Süden kann sogar kaum etwas zu bemerken sein - mit Ausnahme der Hochlagen des Schwarzwalds sowie den Alpengipfeln, wo ab Sonntagmittag ein Föhnsturm einsetze. "Am Sonntagabend ist dann der Sturm vielerorts auch schon wieder Geschichte, in der darauffolgenden Nacht dann auch auf den meisten Mittelgebirgsgipfeln", erklärte DWD-Meteorologe Tobias Reinartz am Samstag in Offenbach. 

Hinzu kommen demnach ab 400 Metern aufwärts vor allem im westlichen und zentralen Bergland fünf bis zehn Zentimeter Neuschnee, in Hochlagen sind sogar 20 Zentimeter möglich. Die tieferen Lagen bekommen dagegen nur Regen ab, zwischen Alpen und Oder sind einige Sonnenstunden möglich. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen zwei und acht Grad.

Wetter live: Sehen Sie hier, wo es schneit und stürmt

Der Wochenstart gestaltet sich dann gänzlich nasskalt, wie der DWD am Samstag vorhersagte. In tieferen Lagen fällt Regen oder Schneeregen, darüber erneut Schnee. Die Höchstwerte liegen bei null bis plus sieben Grad, vor allem im Südosten herrscht Nachtfrost. "Ähnlich sieht es nach jetzigem Stand auch mit Blick auf Silvester und Neujahr aus, wobei die Niederschläge dann bei weitem nicht mehr so verbreitet auftreten werden", erklärte Reinartz.

Möchten Sie wissen, wo in Deutschland es gerade besonders nass ist und wo es schneit? Die untenstehende Live-Karte zeigt es. Im Menü oben rechts in der Karte können Sie die Ansicht umstellen, zum Beispiel auf "Gewitter". Für eine Vorhersage der kommenden Tage klicken Sie unten links auf den "Play"-Button: 

Bereitgestellt wird der Service von Windy.com. Die Macher nutzen für ihre Darstellungen und Vorhersagen das Modell vom "Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage". 

jek DPA

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