Die wohl bekannteste Reliquie im Zusammenhang mit der Kreuzigung Jesu liegt im Dom von Turin, der Johannes dem Täufer gewidmet ist – daher auch bekannt als Kathedrale von San Giovanni Battista. Die Kirche beherbergt ein 4,36 Meter langes und 1,10 Meter breites Leinentuch. Darauf ist der Abdruck eines nackten Mannes von vorne und hinten zu sehen (hier im Negativen). Viele Christen glauben, dass es sich dabei um das Tuch handelt, in dem Jesus von Nazareth begraben wurde. Forscher und Gläubige streiten seit jeher über den Ursprung der Reliquie. Die erste dokumentierte Erwähnung des Tuches stammt aus dem 14. Jahrhundert.
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