Lanze, Wien
Das Johannesevangelium berichtet auch, dass der römische Hauptmann Longinus mit einer Lanze Jesu Seite durchbohrte, um dessen Tod am Kreuz zu überprüfen. Eine weitere Legende besagt, dass es die Lanze von Mauritius war, dem Anführer der Thebaischen Legion. Die Heilige Lanze ist heute eine Reliquie – auch bekannt als Speer des Schicksals, Longinuslanze oder Mauritiuslanze – und liegt in der Schatzkammer der Hofburg Wien aus. Als der „Anschluss“ Österreichs im Jahr 1938 erfolgte, brachten die Nazis sie nach Nürnberg. Soldaten der US-Army überführten die Reliquie 1945 wieder nach Wien.
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