Rund um die Kreuzigung von Jesus von Nazareth gibt es unzählige Mythen und Legenden. Unter Historikern gilt es als sicher, dass es ihn gab und er zur Zeit des jüdischen Pessachfestes am Kreuz starb – vermutlich zwischen den Jahren 30 und 33 n. Chr. Über weitere Details und die Bedeutung des jüdischen Wanderpredigers wird viel gestritten.
Umstrittene Reliquien der Kreuzigung des Jesus von Nazareth
Für die Christen ist er der Messias und Sohn Gottes. Viele Gläubige verehren daher auch Gegenstände, die mit der Kreuzigung Jesu in Zusammenhang stehen sollen. Die Reliquien sorgen sogar innerhalb der Religionsgemeinschaft für Streit: Schon Martin Luther, zentrale Figur der Reformation, verspottete sie als „nutzlose Hunds- und Rossknochen“ und „ein tot Ding“.
In der römisch-katholischen und orthodoxen Kirche haben die Reliquien tendenziell mehr Bedeutung. Vor allem in Rom werden sich viele von ihnen verwahrt – aber auch an anderen Orten. Die bekanntesten Exemplare finden Sie in dieser Fotostrecke.