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Hubble-Entdeckung: Das Weltall wächst schneller als erwartet

Das Weltraumteleskop "Hubble" hat schon viele Geheimnisse des Universums gelüftet. Jetzt kommt noch eine Entdeckung hinzu: Der Kosmos expandiert schneller als bisher angenommen.

Die Hubble Aufnahme zeigt die Galaxie UGC 9391

Die Hubble Aufnahme zeigt die Galaxie UGC 9391

Das Weltall dehnt sich etwas schneller aus als erwartet. Das schließen Astronomen um den US-Nobelpreisträger Adam Riess aus Untersuchungen mit dem "Hubble"-Weltraumteleskop. Die kosmische Expansionsrate ist demnach etwa fünf bis neun Prozent höher als bislang berechnet. Die Forscher stellen ihre Analysen in einer der kommenden Ausgaben des Journals "The Astrophysical Journal" vor. 

Mit dem Weltraumteleskop bestimmte das Team um Riess die Ausdehnungsgeschwindigkeit des Universums so genau wie nie zuvor. Diese sogenannte Hubble-Konstante liegt im lokalen Kosmos demnach bei 73,2 Kilometern pro Sekunde pro Megaparsec. Ein Megaparsec sind 3,26 Millionen Lichtjahre. Zwei Punkte, die ein Megaparsec voneinander entfernt sind, streben also mit 73,2 Kilometern pro Sekunde weiter auseinander. Diesen Wert verglichen die Astronomen mit der Expansionsrate, die sich aus Messungen des Urknallechos mit den Satelliten "WMAP" und "Planck" ergeben.

Eine Brücke zwischen zwei Welten

Dieser Vergleich sei wie der Bau einer Brücke zwischen beiden Werten, erläuterte Riess in einer Mitteilung des Weltraumteleskop-Instituts STScI in Baltimore (US-Bundesstaat Maryland). An einem Ufer befinden sich die "Hubble"-Messungen aus dem lokalen Universum, am anderen die Satellitenmessungen des Urknall-Echos. "Man beginnt an zwei Enden und erwartet, dass sie sich in der Mitte treffen, wenn alle Zeichnungen und Messungen korrekt sind", beschrieb der Astronom. "Aber die beiden Enden treffen sich nun nicht richtig in der Mitte, und wir möchten wissen warum." 

Eine Möglichkeit könnte ein bislang hypothetisches Elementarteilchen sein, das die Energiebilanz im jungen Universum verändert haben könnte - sogenannte Dunkle Strahlung, erläuterte das europäische "Hubble"-Informationszentrum in Garching bei München. 

Auch auf die Natur der etablierten, aber noch völlig mysteriösen anderen "dunklen" Komponenten des Weltalls - Dunkle Materie und Dunkle Energie - könnten die neuen Analysen Hinweise liefern, glaubt Riess. "Diese überraschende Entdeckung könnte ein wichtiger Schlüssel zum Verständnis jener geheimnisvollen Teile des Universums sein, die 95 Prozent von allem ausmachen und kein Licht aussenden, etwa Dunkle Energie, Dunkle Materie und Dunkle Strahlung." 

DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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