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Werbeaktion auf der ISS: Golfball im Weltall

Erst der Mond, jetzt die Raumstation ISS: Nach 35 Jahren wird wieder ein Astronaut einen Golfschläger im Weltraum schwingen. Mit teuren PR-Gags wie diesem stopft die russische Raumfahrt Finanzlöcher. Die Kosmonauten laufen ihr dennoch davon.

Wenn der Kosmonaut Michail Tjurin von der Internationalen Raumstation ISS einen Golfball ins All schlägt, wird dieser Werbegag einer Golfausrüster-Firma weltweit Aufsehen erregen. Ob mit überdimensionaler Pepsi-Dose auf der längst verschrotteten Raumstation Mir oder mit Zigaretten-Plakat auf einer Trägerrakete: Die russische Raumfahrt stopft seit Jahren mit Werbung ihre Finanzierungslöcher. Die Gelder aus dem Westen ändern aber auch nichts daran, dass im Land des Raumfahrtpioniers Juri Gagarin kaum noch jemand hoch hinaus zu den Sternen will. Zu miserabel werden die Kosmonauten im 21. Jahrhundert bezahlt.

Die Golfeinlage sei dem 200. Jahrestag der Aufnahme von diplomatischen Beziehungen zwischen Russland und den USA gewidmet, heißt es. Das Unternehmen will nach eigenen Angaben aber auch an das erste Golfspiel auf dem Mond vor 35 Jahren erinnern. Während der Apollo-14-Mission vom 31. Januar bis 9. Februar 1971 schwang der US-Astronaut Alan Shepard den Schläger - und verfehlte den ersten Ball. "Habe dieses Mal mehr Dreck als Ball erwischt", ärgerte sich Shepard. Danach staunte der Golfer: Der Ball fliege "Meilen und Meilen und Meilen".

Keine Gefahr für Raumstation

Tjurin werde den Ball vom russischen Modul aus entgegen der Flugrichtung schlagen. Nach zwei bis drei Tagen im All wird der Ball nach den Worten von Ridings in der Erdatmosphäre verglühen. Der Mini- Weltraummüll gefährde damit weder die Raumstation noch die Raumfähre "Discovery", die am 7. Dezember zu einem Flug zur ISS starten soll. "Für den bevorstehenden Start besteht keinerlei Risiko", sagte Ridings.

Nach den Worten des stellvertretenden ISS- Programmdirektors Kirk Shireman hofft die Nasa sogar darauf, dass solche Experimente junge Leute dazu bewegen, eine wissenschaftliche Laufbahn einzuschlagen.

Kosmonauten verdienen weniger als U-Bahn-Fahrer

Da scheint auch nötig: Im Vorjahr hätten sich lediglich zehn ernsthafte Bewerber beim Kosmonautenausbildungszentrum gemeldet, von denen ein einziger die medizinischen Tests bestand, berichtete die Boulevardzeitung "Moskowski Komsomolez". Zu erbärmlich sind die Gehälter für Kosmonauten, wenn sie nicht gerade unterwegs im All sind. Mit bis zu 20.000 Rubeln (knapp 600 Euro) pro Monat verdienen die einst als Helden verehrten Eroberer des Weltraums noch weniger als ein Moskauer U-Bahn-Fahrer (25.000 Rubel).

Es ist im Detail nicht bekannt, wie viel Geld die russische Raumfahrt für Tjurins Abschlag in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag vom kanadischen Golfausrüster erhalten wird. Dass die Kommerzialisierung des Weltalls kein billiges Vergnügen ist, zeigen die Abenteuer der Weltraumtouristen. Der US-Unternehmer Dennis Tito zahlte 2001 für die Erfüllung seines Kindheitstraums umgerechnet 15,5 Millionen Euro. Dafür durfte Tito als erster Amateur im All für eine Woche durch die ISS schweben.

Wie im Raketentempo verbreitete sich nach Titos Rückkehr ein Witz über das Riesenreich Russland. Der ging so: Nach der Landung wird Tito gefragt, ob er denn auf der Raumstation auch ein wenig Alltagsrussisch gelernt habe. Tito erinnert sich: "Guten Morgen", "Gut geschlafen?" und "Nimm die Finger da weg, du Idiot".

Weltraum-Tourismus feste Größe im Budget

Die Mitnahme von begüterten Ausländern ist mittlerweile zu einer festen Größe im russischen Raumfahrtbudget geworden. In diesem Jahr flog als erste Privatfrau die aus dem Iran stammende US-Amerikanerin Anousheh Ansari zur ISS. Bis zum Jahr 2008 sind die freien Plätze in der engen Sojus-Raumkapsel bereits ausgebucht.

Die großen amerikanischen Konzerne hatten den Weltraum bereits vor Jahren als neue Werbeplattform im Auge, um dem von unzähligen Spots abgestumpften Publikum neue Kaufreize zu vermitteln. Weil sich die US-Weltraumbehörde Nasa sperrte, nutzte man die chronische Geldknappheit der russischen Partner aus. Die Kräfteverhältnisse zwischen den einstigen Supermächten im All haben sich durch die Werbemillionen aber nicht verschoben. Der russische Staat steckt nach Schätzungen gut 300 Millionen Euro jährlich in die Raumfahrt. Die Summe macht nach Medienberichten nur etwa ein Prozent der US- Weltrauminvestitionen inklusive Aufklärungssatelliten aus.

Auch ein Werbeartikel aus Deutschland drehte schon in der Schwerelosigkeit seine Runden. Vor 14 Jahren katapultierten die Russen eine kleine Plüschmaus ins All. Der Zeichentrick-Kinderstar aus der "Sendung mit der Maus" umkreiste die Erde stilgerecht im Kosmonauten-Anzug.

Hans Dahne und Stefan Voß/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(