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Weltberühmte Maske beschädigt: Beim Barte des Pharaos

Eigentlich wollten Angestellte des Ägyptischen Museums nur eine Glühbirne wechseln. Dann das fatale Missgeschick: Der Bart an der weltberühmten Totenmaske des Pharao Tutanchamun brach ab. Sie klebten ihn wieder an - allerdings ziemlich stümperhaft.

Restauratoren aus Deutschland halfen in Kairo aus: Sie entfernten den Kleber, den ihre ägyptischen Kollegen angebracht hatten. Dann befestigten sie den Bart fachgerecht.

Restauratoren aus Deutschland halfen in Kairo aus: Sie entfernten den Kleber, den ihre ägyptischen Kollegen angebracht hatten. Dann befestigten sie den Bart fachgerecht.

Wegen der stümperhaften Reparatur der weltberühmten Totenmaske von Pharao Tutanchamun müssen sich acht Ägypter vor einem Disziplinargericht verantworten. Sie hätten beim eiligen Wiederankleben des versehentlich abgebrochenen Bartes der Maske im August 2014 in Kairo "grob fahrlässig" gehandelt, warf ihnen die Staatsanwaltschaft in einem Schreiben am Sonntag vor. Dabei sei der 3300 Jahre alte goldene Kunstschatz zerkratzt worden. Unter den Beschuldigten sind auch der damalige Direktor des Ägyptischen Museums und der Chef der Restaurierungsabteilung.

Der Bart sitzt wieder

Der Unfall passierte, als die mehr als zwölf Kilogramm schwere Maske nach dem Auswechseln einer Glühbirne wieder auf den Sockel gehievt wurde: Der Zeremonialbart brach vom weltberühmten Konterfei. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft benutzen die Beschuldigten scharfe Gegenstände, um nach der "Reparatur" Reste des Kunstharz-Klebers von der Maske zu schaben. 

Vor Weihnachten war der Bart mithilfe deutscher Experten erst wieder von der Maske getrennt und anschließend fachmännisch angebracht worden. Seitdem ist auch die Klebstofffuge zwischen Bart und Maske nicht mehr zu sehen.

lea/DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.