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ALASKA: Erdbeben hinterließ nur Sachschäden

Der US-Bundesstaat Alaska ist am Sonntag von einem Erdbeben der Stärke 7,9 auf der Richterskala erschüttert worden. Bei dem heftigen Erdstoß ist aber niemand schwer verletzt oder getötet worden.

Der US-Bundesstaat Alaska ist am Sonntag (Ortszeit) von einem Erdbeben der Stärke 7,9 auf der Richterskala erschüttert worden. Bei dem heftigen Erdstoß sei aber niemand schwer verletzt oder getötet worden, hieß es in Fernsehberichten. Nach Angaben der Polizei wurde nur eine Frau verletzt, die bei der Flucht aus ihrem Haus stürzte und sich den Arm brach. Durch das Beben wurden jedoch Straßen beschädigt sowie Schlamm- und Gesteinslawinen ausgelöst. Die beiden Nord-Süd-Hauptverbindungen waren wegen starker Risse in den Fahrbahnen teilweise gesperrt. Die Öl-Pipeline, die sich quer durch Alaska zieht, wurde vorübergehend stillgelegt, um die Rohre auf Schäden zu überprüfen.

Das Epizentrum lag in einer schwach besiedelten Region, rund 120 Kilometer südlich von Fairbanks in der Nähe des Mount McKinley. Nach Angaben des US Geological Survey ereignete sich das Beben auf der Denali-Verwerfung, etwa zehn Kilometer unter der Erdoberfläche. Leichte Auswirkungen waren noch in der über 2000 Kilometer entfernten Stadt Seattle zu spüren. Nach Angaben eines Geologen haben oberflächennahe Beben eine weit reichende Wirkung. Es war der zweite schwere Erdstoß binnen weniger Wochen. In der Nähe des Denali-Parkes wurde am 23. Oktober ein Beben der Stärke 6,7 registriert. 1964 waren mehr als 130 Menschen bei einem schweren Erdbeben in Alaska ums Leben gekommen.