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Interaktive Grafik: Wie geht es dem Wald weltweit? Diese Karte zeigt es

Das Projekt "Global Forest Watch" sammelt auf einer Online-Plattform globale Daten über den Zustand der Wälder. Einige davon sogar fast in Echtzeit.

Wie stark ist die globale Bewaldung in den letzten Jahren zurückgegangen? Wo tobt gerade ein Buschfeuer? Wie viel Fläche eines Landes wird von Baumkronen bedeckt? Die Antworten liefert "Global Forest Watch". Das Portal bietet dem Nutzer unter anderem eine interaktive Weltkarte mit hoher Detailtiefe, auf die verschiedene Datensätze zum Zustand der Wälder aus diversen Quellen projiziert werden können. Das obenstehende Beispiel zeigt die Baumabdeckung in Europa.

Einige der Informationen werden täglich aktualisiert, etwa die Informationen über Waldbrände, die Daten dafür kommen von der Nasa. Darüber hinaus stellt "Global Forest Watch" einen Großteil der Daten auf dem Portal frei zum Herunterladen bereit. Das Projekt wurde 1997 vom US-amerikanischen Thinktank "World Resources Institute" ins Leben gerufen. Es war eine Initiave für ein weltweites Netzwerk zur Überwachung der Wälder der Erde. 

rös
Themen in diesem Artikel
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?