El Niño

Artikel zu: El Niño

Hohe Temperaturen der Ozeane im März

Copernicus: Temperaturen der Ozeane im März erreichen nahezu Rekordwert

Die Temperaturen der Ozeane haben im März nach Angaben des EU-Erdbeobachtungsprogramms Copernicus nahezu Rekordwerte erreicht. Die Durchschnittstemperaturen der Meeresoberflächen hätten bei 20,97 Grad gelegen - dem zweithöchsten je für den März gemessenen Wert, teilte Copernicus am Freitag mit. Der höchste März-Wert wurde 2024 während des Klimaphänomens El Niño gemessen.
Schmelzender Gletscher in Kirgistan

Studie: Globale Erwärmung beschleunigt sich seit gut zehn Jahren massiv

Die weltweite Erwärmung hat sich seit 2015 massiv beschleunigt. Das ist das Ergebnis einer am Freitag veröffentlichten neuen Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Die ermittelte Erwärmungsrate lag demnach in den vergangenen zehn Jahren bei insgesamt rund 0,35 Grad Celsius, verglichen mit knapp 0,2 Grad pro Jahrzehnt im Durchschnitt der Jahre 1970 bis 2015.
WMO-Sitz in Genf

Weltmeteorologieorganisation veröffentlicht Prognose zu Klimaphänomen El Niño

Die Weltmeteorologieorganisation (WMO) veröffentlicht am Dienstag in Genf eine aktualisierte Prognose zum möglichen erneuten Auftreten des Klimaphänomens El Niño, das zu neuen globalen Temperaturrekorden beitragen könnte. Laut der Nationalen Ozean- und Atmosphärenbehörde (NOAA) der USA besteht eine 50- bis 60-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass sich 2026 zwischen Juli und September ein El Niño entwickelt. Es handelt sich dabei um ein wiederkehrendes natürliches Klimaphänomen im Pazifik, das zu einem zwischenzeitlichen Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur führt.
Sisyphus-Arbeit auf den Seychellen: Einmal pro Woche befreit Fanchette die Zuchtkorallen von schädlichen Algen mit einer Bürste

Korallensterben Überlebenskampf unter Wasser

Weil der Klimawandel das Wasser aufheizt, sterben die weltberühmten Korallenriffe der Seychellen schneller, als Menschen sie wieder aufforsten können. Lohnen sich Rettungsversuche?
Ausgetrocknete Felder nahe Kamischli im Nordosten Syriens

Copernicus: Vergangener Monat war zweitwärmster Mai seit Beginn der Messungen

Der vergangene Monat war weltweit der zweitwärmste Mai seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Wie das EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus am Mittwoch mitteilte, lag die globale Durchschnittstemperatur mit 15,79 Grad 1,4 Grad über dem vorindustriellen Niveau. Damit erreichte sie zwar erstmals seit 21 Monaten nicht die symbolisch bedeutsame 1,5-Grad-Schwelle, bewegt sich laut Klimawissenschaftlern aber weiter auf einem besorgniserregenden Niveau. Besonders stark litt laut einer Studie die Arktisinsel Grönland unter der anhaltenden Wärme im Mai.