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Gastbeitrag für "Die Welt" Alexander Dobrindt fordert "konservativen Aufbruch"

CSU-Politiker Alexander Dobrindt
CSU-Politiker Alecander Dobrindt fordert einen "konservativen Aufbruch"
© Amelie Geiger/DPA
Die CSU versucht aktuell, ihr politisches Profil zu schärfen. Nun sorgt CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt mit einem Gastbeitrag in der "Welt" für Diskussionen.

Der Chef der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Alexander Dobrindt, fordert einen konservativen Aufbruch in Deutschland. "Wir brauchen den Aufbruch in eine neue, konservative Bürgerlichkeit, die unser Land zusammenführt, unsere Wertegemeinschaft stärkt und unsere Freiheit verteidigt", schreibt Dobrindt in einem Gastbeitrag für die Zeitung "Die Welt".

"Mehrheit der Menschen im Land lebt und denkt bürgerlich"

Viele Bürger hätten das Gefühl, "dass sie in den Debatten mit ihren Positionen, ihren Meinungen und ihrem Alltag nicht mehr stattfinden. Dass der politische Kampf um Gleichberechtigung, Meinungsfreiheit und Toleranz allen gilt, nur nicht ihnen", kritisierte Dobrindt. Die Mehrheit der Menschen im Land lebe und denke aber bürgerlich. Es formiere sich eine neue Bürgerlichkeit. "Auf die linke Revolution der Eliten folgt eine konservative Revolution der Bürger."

Dobrindt äußert sich auch zu Integration und Extremismus

Mit Blick auf die Integration von Muslimen pochte Dobrindt auf eine christliche-abendländische Leitkultur als Grundkonsens des Zusammenlebens. "Wer integrieren will, muss auch wissen, wohin - in welche Gesellschaft und welches Wertesystem." Zuwanderung müsse auf ein Maß begrenzt werden, "das unsere Integrationsfähigkeit nicht überfordert". Der Landesgruppenchef fordert außerdem einen starken Staat bei der inneren Sicherheit. "Rechtsextreme, die gegen Ausländer hetzen, linksextreme Hausbesetzer und Steineschmeißer, islamistische Terroristen oder osteuropäische Einbrecherbanden - sie alle gehören gefasst, verurteilt und bestraft."

hh/DPA

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