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Offener Brief: 65 Künstlerstars protestieren mit Offenem Brief gegen Einreiseverbot

Orhan Pamuk, Patrick Stewart und Jonathan Franzen sind nur drei von 65 Künstlern, die mit einem Offenen Brief gegen das Einreiseverbot von Donald Trump protestieren. Sie werfen dem US-Präsidenten vor, genau die zu bestrafen, die gegen Terrorismus kämpfen.

Patrick Stewart

Patrick Stewart, einer der Unterzeichner des Offenen Briefs, umjubelt bei der Berlinale

Nur kurz bevor die US-Regierung ihre überarbeitete Fassung eines Einreisestopps für Muslime vorlegen will, haben 65 Künstler das Vorgehen scharf kritisiert. In einem Offenen Brief an Donald Trump fordern sie den US-Präsidenten auf, "neue Maßnahmen eng zu umreißen und keine weitgefassten Verbote zu erlassen. "Die Exekutivanordnung behindert den freien Fluss von Künstlern und Denkern - und zwar zu einer Zeit, in der ein lebendiger, offener interkultureller Dialog im Kampf gegen Terror und Unterdrückung unentbehrlich ist", heißt es dort. Zu den Unterzeichnern gehören unter anderem die Autoren Paul Auster, Jonathan Franzen und Zadie Smith aber auch Schauspieler wie Patrick Stewart, der als "Star-Trek"-Captain Jean-Luc Picard bekannt wurde.

Donald Trumps "Muslimbann" sorgte für Chaos

Der Einreisestopp für Bürger aus sieben, mehrheitlich muslimischen Staaten sorgte vor einigen Wochen für weltweite Empörung und wurde nach Klagen gerichtlich außer Kraft gesetzt. US-Präsident Donald Trump hatte daraufhin angekündigt, eine neue, gerichtsfestere Version des Dekrets zu erlassen. Die wird noch für diese Woche erwartet. Nach Inkrafttreten des "Muslimbanns" brach an vielen Flughäfen Chaos aus, weil teilweise selbst Reisende mit permanenter Aufenthaltserlaubnis, der Green Card, an der Einreise in die USA gehindert wurden.

Lesen Sie hier den Offenen Brief:


Die Schriftsteller und Künstler weisen ihn ihrem Schreiben auch auf diese Konsequenzen der Anordnung hin. So habe zum Beispiel der iranstämmige Oscar-Nominierte Regisseur Asghar Farhadi die Teilnahme an der prestigeträchtigen Preisverleihung abgesagt. "Internationale Künstler, die zum amerikanischen Kulturleben beitragen, die Einreise in die USA zu verweigern, wird Amerika nicht sicherer machen und kulturell isolieren", heißt es in dem Brief.

Autoren sind an der Spitze des Antiterror-Kampfs

Explizit weisen die Verfasser darauf hin, dass "Kreativität ein Gegenmittel gegen Isolationismus, Paranoia, Missverständnis und gewalttätige Intoleranz" sei. "In den am stärksten vom Einwanderungsverbot betroffenen Ländern sind es Schriftsteller, Künstler, Musiker und Filmemacher, die oft die Vorhut im Kampf gegen Unterdrückung und Terror sind." Anders gesagt: Wer den Terrorismus bekämpfen will, muss Künstler unterstützen. George Packer, Autor beim angesehenen Magazin "The New Yorker" sagte der Zeitung "New York Times", er gebe sich zwar nicht der Illusion hin, dass seine Unterschrift unter den Offenen Brief die Einstellung der Trump-Regierung ändern werde, aber vielleicht könne er damit die "Herzen von Behördenmitarbeitern öffnen und ein Zeichen an Ausländer senden, die sich fragen, warum Amerika genau das zu verlieren droht, was es so großartig macht."


nik
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.