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"Manche Leute haben etwas getan" 9/11-Opfer prangert Demokratin Ilhan Omar bei Gedenkzeremonie an – was steckt dahinter?

"'Manche Leute haben etwas getan'. Das hat die neue Kongressabgeordnete von Minnesota gesagt, um die Gründung der CAIR-Organisation zu rechtfertigen. Heute bin ich hier, um ihr zu sagen wer wem etwas angetan hat."


Bei der Jahrestagszeremonie von 9/11 in New York spricht Nicholas Haros Jr., der seine Mutter bei den Anschlägen verlor.


"Ich wurde angegriffen sowie Ihre Verwandten und Freunde. Unsere durch die Verfassung gegebenen Freiheiten wurden angegriffen. Die Basis der jüdisch-christlichen Prinzipien unserer Nation wurde angegriffen. Das ist es, was 'manche Menschen getan haben'. Verstanden?"


Er kritisiert die Wortwahl der Kongressabgeordnete Ilhan Omar, als die Muslima im März 2019 vor einer Versammlung der "Council on American-Islamic Relations" redet.


"Diese Organisation wurde nach 9/11 gegründet, weil sie erkannt haben, dass manche Leute etwas getan haben, aber wir alle unsere Bürgerrechte nach und nach verloren haben." o


CAIR ist eine islamische Bürgerrechtsorganisation, die sich für den Schutz der Grundrechte der Muslime in den USA einsetzt. CAIR fördert ein positives Bild des Islam und regt dazu an, zwischen gemäßigten Muslimen und islamistischen Terroristen zu unterscheiden.


Im April 2019 teilt US-Präsident Donald Trump eine veränderte Version des Auftritts auf Twitter. Das Video reißt Omars Worte aus dem Kontext und schneidet sie mit Bildern von den 9/11-Angriffen zusammen.


Die Demokratin sagte damals, dass sie wegen dieses Videos mehr Mordbedrohungen bekommen habe.


Weder Omar noch ihr Team kommentieren Haros Anklage am Ground Zero.


Die geborene Somalierin schreibt allerdings auf Twitter:
"Der 11. September war ein Angriff auf uns alle. Wir werden die tausenden Amerikaner, die beim größten Terroranschlag im Land ihre Leben verloren, nicht vergessen."


Sie schreibt außerdem, dass sie weiter dafür kämpfen werde, dass die Regierung sich um die Ersthelfer und Familien kümmert, die geliebte Menschen verloren haben.


Gegenüber CNN äußert sich Haros zu Omars Tweet: Es sei eine gute Sache, dass Omar Respekt vor dem Verlust der Angehörige zeige.
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Nicholas Haros Jr., der seine Mutter bei den Anschlägen vom 11. September verlor, kritisiert die Wortwahl der Kongressabgeordnete Ilhan Omar. Dabei bezieht er sich auf eine Rede der Muslima im März 2019 bei einer Versammlung der "Council on American-Islamic Relations".

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