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Angriff auf Hotel: Journalistenverband: USA haben Journalisten absichtlich attackiert

Das Vorstandsmitglied des Deutschen Journalistenverbandes, Gustl Glattfelder, hat den USA vorgeworfen, die westlichen Journalisten im Palestine-Hotel in Bagdad absichtlich attackiert zu haben.

Das Vorstandsmitglied des Deutschen Journalistenverbandes, Gustl Glattfelder, hat den USA vorgeworfen, die westlichen Journalisten im Palestine-Hotel in Bagdad absichtlich attackiert zu haben. Es liege im Interesse der USA, dass Journalisten nur das berichten, was die Amerikaner vorgeben, sagte Glattfelder am Mittwoch im DeutschlandRadio Berlin.

Glattfelder, auch Vizepräsident der Internationalen Journalistenföderation, räumte ein, dass Tod ein Berufsrisiko von Kriegsberichterstattern sei, sagte aber: "Das Risiko muss kalkulierbar bleiben, dass bei einem Krieg, an dem eine zivilisierte Macht wie die USA beteiligt sind, klar erkennbare Journalistenfahrzeuge und Gebäude nicht attackiert werden".

Beim Beschuss eines Journalisten-Hotels und des arabischen Senders El Dschasira waren am Dienstag drei Medienvertreter getötet und vier weitere verletzt worden. Das US-Verteidigungsministerium hat inzwischen den Tod von drei Journalisten bedauert. Ein ukrainischer und ein spanischer Kameramann starben, als ein US-Panzer eine Granate auf das Hotel "Palestine" abfeuerte. Wenige Stunden vorher war der Korrespondent des arabischen Fernsehsenders El Dschasira ums Leben gekommen, als bei US- Luftangriffen zwei Raketen in dem Sendegebäude einschlugen.

Zum Tod der drei Journalisten, die ums Leben kamen, sagte US-Generalmajor Stanley McChrystal: "Wir sind im Krieg. Unsere Soldaten wurden beschossen. Sie machten von ihrem Recht auf Selbstverteidigung Gebrauch."

Grüne fordern Untersuchung

Die Grünen haben den tödlichen Beschuss dreier Journalisten durch US-Streitkräfte in Bagdad verurteilt und eine unabhängige Untersuchung gefordert. Sollte es sich um einen gezielten Angriff gehandelt haben, müssten die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden, erklärten der außenpolitische und der sicherheitspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Ludger Volmer und Winfried Nachtwei, am Mittwoch in Berlin. Auch die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Kerstin Müller (Grüne), forderte eine Untersuchung. Die Journalisten wüssten natürlich um die Gefahr ihrer Arbeit im Irak, sagte Müller am Mittwoch im Deutschlandfunk. "Aber trotzdem sollten solche Vorgänge auf jeden Fall untersucht werden", denn sowohl das Hotel Palestine als auch der Standort des arabischen Senders El Dschasira seien dem amerikanischen Militär bekannt gewesen.

"Aftenposten": US-Angriff gegen Medienzentren kann Terrorakt sein

Die konservative norwegische Tageszeitung "Aftenposten" (Oslo) meint am Mittwoch zum Tod von drei Journalisten in Bagdad als Folge von US-Angriffen:

"Krieg löst immer Leid aus, und in einer Stadt wie Bagdad werden die Zivilisten am härtesten getroffen. Journalisten halten sich dort aus eigenem freien Willen auf und haben bessere Möglichkeiten als die meisten Ortsansässigen. Diese Perspektive müssen auch wir Medienleute klar vor Augen haben. Dennoch muss man kräftig protestieren, wenn Medien angegriffen werden, weil so viele die unabhängigen und wachsamen Journalisten dort zum Schweigen bringen wollen. Nur unabhängige Medien können glaubwürdig berichten, was derzeit in Bagdad passiert.

Seriöse Journalisten konnten zu dem Angriff berichten, dass es keine militärischen Ziele gab, als zwei Medienzentren getroffen wurden. Die Amerikaner müssen sich der Frage stellen, ob dies ein Terrorbeschuss war, der internationale Zeugen aus Bagdad verjagen soll, ehe der abschließende Kampf um die Stadt beginnt. Es fällt schwer, an unglückliche Zufälle und tragische Fehlentscheidungen zu glauben. Wir erinnern daran, das die Amerikaner das Büro von El Dschasira auch während des Krieges in Afghanistan angegriffen haben, ohne dass sie den TV-Kanal damit zum Schweigen bringen konnten. Das wird auch jetzt nicht gelingen."

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?