Palestine

Artikel zu: Palestine

Die italienische Juristin Albanese

Künstler unterzeichnen Unterstützer-Brief für UN-Sonderberichterstatterin Albanese

Die wegen neuer umstrittener Aussagen zu Israel in der Kritik stehende UN-Sonderberichterstatterin für die Palästinensergebiete, Francesca Albanese, erhält Unterstützung aus der Welt der Unterhaltung. Mehr als hundert Künstler, darunter die Schauspieler Mark Ruffalo und Javier Bardem, die Musikerin Annie Lennox und die Literaturnobelpreisträgerin Annie Ernaux unterzeichneten einen Brief, in dem sie Albanese als "Verteidigerin der Menschenrechte und damit auch des Existenzrechts des palästinensischen Volkes" würdigen.
Justitia

Attacke auf Rüstungsfirma in Ulm: Anklage gegen fünf Tatverdächtige

Vier Monate nach einem Angriff auf ein Rüstungsunternehmen in Ulm hat die Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart fünf Tatverdächtige angeklagt. Die drei Frauen und zwei Männer sollen zahlreiche elektronische Geräte zerstört haben, wie die Behörde am Donnerstag mitteilte. Es handelt sich mutmaßlich um propalästinensische Aktivisten; sie sollen den Angaben zufolge zur Gruppe Palestine Action gehören.
Greta Thunberg in London

Greta Thunberg bei pro-palästinensischer Demo in London kurzzeitig festgenommen

Die schwedische Aktivistin Greta Thunberg ist bei einer Demonstration zur Unterstützung pro-palästinensischer Hungerstreikender in London kurzzeitig festgenommen worden. Dies teilte die Aktivistengruppe Prisoners for Palestine am Dienstag mit. Thunberg hielt ein Schild mit der Aufschrift: "Ich unterstütze die Inhaftierten von Palestine Action. Ich lehne Völkermord ab." Die als terroristisch eingestufte Organisation Palestine Action ist in Großbritannien verboten.
Justitia

Gericht: Propalästinensische Demonstration darf Existenzrecht Israels nicht leugnen

Eine propalästinensische Demonstration darf das Existenzrecht Israels nicht leugnen. Bei einer für den 22. November geplanten Kundgebung in Düsseldorf sind daher bestimmte Parolen untersagt, wie das Verwaltungsgericht Düsseldorf am Donnerstag entschied. Damit lehnte es einen gegen das Verbot der Parolen durch das Polizeipräsidium Düsseldorf gerichteten Eilantrag des Veranstalters ab. (Az. 18 L 3700/25)
Polizisten bei Protesten in London

Nach antisemitischem Anschlag in Manchester: Demonstrationen gegen Gazakrieg in London

In London sind mehr als tausend Menschen bei pro-palästinensischen Protesten auf die Straßen gegangen - obwohl die britische Regierung nach dem tödlichen antisemitischen Anschlag auf eine Synagoge in Manchester dazu aufgerufen hatte, aus Solidarität mit der jüdischen Gemeinschaft nicht zu demonstrieren. Die Polizei nahm in der britischen Hauptstadt wegen "Unterstützung einer verbotenen Organisation" nach eigenen Angaben am Samstag vorübergehend 488 Menschen fest. Proteste gab es auch in Rom, Madrid und Berlin.