China Tausende fliehen vor Tropensturm


Auf den Philippinen hat der Tropensturm "Bilis" bereits Todesopfer gefordert. Nachdem er auch über Taiwan hinwegfegte, bewegt er sich nun mit rasanter Geschwindigkeit auf die chinesische Südostküste zu.

Aus Sorge vor einem schweren Tropensturm haben Behörden im Südosten Chinas mehr als 250.000 Menschen in Sicherheit gebracht. Die Evakuierungen erfolgten vor allem in der Provinz Fujian. Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua meldete, wurden 42.000 Schiffe an Land gerufen und mindestens 14 Flüge gestrichen. Die Behörden erwarteten allerdings, dass sich "Bilis" beim Erreichen des Festlandes abschwächt.

China ist in diesem Jahr bereits mehrfach von heftigen Sommerstürmen heimgesucht worden. Bei den Unwettern starben mindestens 349 Menschen, es entstand Schaden in Höhe von 2,53 Milliarden US-Dollar.

Philippinen und Taiwan

Der Tropensturm "Bilis" erreichte am frühen Freitagmorgen mit bis zu 20 Kilometern pro Stunde die Straße von Taiwan, eine Meerenge zwischen dem chinesischen Festland und Taiwan.

In Folge des Tropensturms kamen im Norden der Philippinen 14 Menschen ums Leben. Weitere Personen werden noch vermisst. Es sei zu befürchten, dass auch sie das Unwetter nicht überlebt hätten, teilte der Zivilschutz in Manila mit. Der Sturm "Bilis" hatte in der Hauptstadt Manila sowie in mehreren Provinzen im Norden des Landes gewütet. Weite Landstriche wurden wegen Überflutungen und Erdrutschen von der Außenwelt abgeschnitten. Insgesamt seien 51.000 Menschen betroffen.

dpa DPA

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