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Luftabwehrsystem S-400: Das Nato-Land Türkei stationiert ausgerechnet ein Waffensystem aus Russland

Trotz drohender US-Sanktionen beginnt die Lieferung der russischen Abwehrraketen S-400 in die Türkei. Wendet sich die Türkei Stück für Stück von der Nato ab? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

S-400 auf Roter-Platz-Parade

Hier noch auf dem Roten Platz in Moskau, und nun auch im Arsenal des Nato-Partners Türkei: die Abwehrrakete S-400

DPA

Es waren ungewöhnliche Aufnahmen, die da aus der Türkei gesendet wurden: Fernsehsender zeigten die riesigen Frachtmaschinen, die die ersten Lieferungen der S-400 nach Ankara brachten. Mindestens ein Flugzeug war eine Antonow 124 – das größte Flugzeug der Welt. Dem Sender CNN Türk zufolge landeten nach der Maschine, deren Ankunft das Verteidigungsministerium bestätigt hatte, bis zum Mittag zwei weitere Flugzeuge. In einer Stellungnahme der Abteilung für Verteidigungsindustrie im Präsidialpalast hieß es, dass in den kommenden Tagen weitere Exemplare des russischen Luftabwehrsystems in die Türkei geliefert würden.

Wächst die Spannung zwischen den USA und der Türkei?

Die umstrittene Bestellung und Auslieferung der S-400 dürfte die Spannungen mit den USA verschärfen. Die US-Regierung ist strikt gegen den Einsatz des russischen Systems im türkischen, also Nato-Luftraum. Sie droht mit Sanktionen, die die türkische Wirtschaft schwer beschädigen könnten.

Hier die wichtigsten Fragen und Antworten zu dem Deal, durch den erstmals die Nato, Russland und China über das gleiche Waffensystem verfügen:

Was genau sind die S-400?

Die S-400 sind die Fortentwicklung der in der Sowjetunion entwickelten Flugabwehrraketen S-200 und S-300. Die leistungsfähigen Luftabwehrsysteme der staatlichen Rüstungsfirma Almas-Antei sind seit 2007 bei den russischen Streitkräften im Einsatz. Laut ihrem Hersteller haben sie eine Reichweite von 400 Kilometern, können in nur fünf Minuten aufgebaut werden und jede Form von Bedrohung aus der Luft bekämpfen.

Ein Jet des Typs "Sukhoi Su-57" der russischen Luftwaffe

Jede S-400-Batterie besteht aus einem mobilen Kommandozentrum, mehreren Radarstationen und bis zu zwölf Startern mit jeweils vier Raketen. In Russland sind mehrere Dutzend Batterien zur Verteidigung des Luftraums stationiert. Zudem hat Moskau vier S-400 auf der annektierten ukrainischen Halbinsel Krim. Auch in Syrien sind zwei Batterien im Einsatz zur Verteidigung der russischen Stützpunkte in Hmeimim und Tartus.

Wer sind die bisherigen S-400-Abnehmer?

Als erstes Land erwarb China im Jahr 2014 vier bis sechs Batterien für einen geschätzten Preis von drei Milliarden Dollar. Die ersten S-400 wurden im April 2018 geliefert, und die ersten Tests fanden Ende Juni statt. Auch Indien hat fünf Batterien für einen Preis von 5,2 Milliarden Dollar gekauft. Geplante Lieferung ist dort Ende 2020. Ein Dutzend weiterer Länder haben Interesse bekundet, darunter der Irak, Katar und Saudi-Arabien.

Wozu braucht die Türkei die S-400?

Die Türkei hat bisher kein eigenes Luftabwehrsystem. Auf Bitten der Regierung in Ankara haben die Nato-Partner seit 2013 zur Abwehr von Bedrohungen aus Syrien Luftabwehrraketen im Süden der Türkei stationiert. Die Türkei will aber seit Langem ein eigenes System. Sie begründet die Entscheidung für die S-400 damit, dass die USA ihr kein akzeptables Angebot für den Kauf des US-Luftabwehrsystems Patriot gemacht hätten.

Allerdings denkt die Türkei weiter darüber nach, auch ein amerikanisches System zu kaufen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Freitagnachmittag berichtete, sagte der türkische Verteidigungsminister Hulusi Akar nur Stunden nach Ankunft der ersten S-400-Komponenten: "Wir denken auch über die Beschaffung der Patriots nach. Unsere zuständigen Behörden und Freunde setzen dazu ihre intensiven Bemühungen fort."

Weshalb ist der Westen besorgt?

Die USA und andere Nato-Partner fürchten, dass Russland durch die Stationierung der S-400 in der Türkei wichtige Informationen über Nato-Flugzeuge sammeln kann. Insbesondere sieht Washington die Sicherheit des neuen F-35 Kampfjets bedroht. Da die S-400 nicht mit den Nato-Systemen kompatibel sind, sehen die Nato-Staaten ihre Luftverteidigung gefährdet. Insgesamt wird der Kauf der S-400 als Schritt der Türkei zur Abwendung vom Westen gewertet.

Wie reagieren die Bündnispartner?

Wegen der Lieferung der S-400 drohen der Türkei seitens der USA Sanktionen unter dem Caatsa-Gesetz, das Geschäfte mit russischen Rüstungsfirmen unter Strafe stellt. Insbesondere droht ihr der Ausschluss vom F-35-Programm. Die Türkei ist an der Produktion des neuen Kampfjets beteiligt und hat 116 Maschinen bestellt. Nach eigenen Angaben hat sie bereits 1,4 Milliarden Dollar (1,2 Milliarden Euro) für die Flugzeuge gezahlt.

Wo sollen die S-400 stationiert werden?

Die Regierung in Ankara hat Berichte dementiert, wonach die S-400 nicht aktiviert werden sollen. Wo sie stationiert werden, ist unklar. Berichten zufolge sollen sie zur Verteidigung von Istanbul und der Hauptstadt Ankara eingesetzt werden. Es halten sich seit langem Gerüchte, dass Präsident Recep Tayyip Erdogan die S-400 haben wollte, um im Fall eines erneuten Militärputsches feindliche Flugzeuge abschießen zu können.

nik/DPA/AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(