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US-Wahl 2020 Nach Georgia und Michigan: Pennsylvania bestätigt offiziell Bidens Wahlsieg

Die 20 Wahlleute aus Pennsylvania gehen nun offiziell an Joe Biden.
Die 20 Wahlleute aus Pennsylvania gehen nun offiziell an Joe Biden.
© Angela Weiss / AFP
Donald Trump gehen die Möglichkeiten aus: Auch der Bundestaat Pennsylvania hat das Ergebnis der US-Präsidentenwahl bestätigt. 20 Wahlleute stimmen somit am 14. Dezember offiziell für Joe Biden. Trumps Klagen scheiterten abermals.

Pennsylvania hat als weiterer umkämpfter US-Bundesstaat das Ergebnis der Präsidentenwahl mit dem Sieg von Joe Biden offiziell bestätigt. Dem unterlegenen Präsidenten Donald Trump nimmt das noch mehr Luft aus den Segeln bei seinen Versuchen, den Ausgang der Wahl am 3. November mit juristischen Attacken zu kippen.

Donald Trump: Klagen scheiterten im wichtigen Bundesstaat

Pennsylvanias Gouverneur Tom Wolf teilte danach mit, dass er die 20 Wahlleute des Bundesstaates formell angewiesen habe, für Biden zu stimmen. Biden gewann in Pennsylvania mit einem Vorsprung von gut 80.500 Stimmen. Der US-Präsident wird nicht direkt vom Volk, sondern am 14. Dezember von 538 Wahlleuten gewählt, die gemäß dem Ergebnis in ihrem Bundesstaat abstimmen. Mit 20 Wahlleuten gehört Pennsylvania zu den besonders wichtigen Bundesstaaten.

Trumps Anwälte hatten versucht, das Wahlergebnis in mehreren Bundesstaaten für ungültig erklären zu lassen, damit stattdessen örtliche Parlamente Wahlleute ernennen, die für ihn stimmen. Ihre Klagen scheiterten jedoch vor Gericht.

Am Vortag hatte bereits Michigan die Ergebnisse amtlich bestätigt und vergangene Woche Georgia. Beide bringen jeweils 16 Wahlleute auf die Waage. Für die Berufung zum Präsidenten werden 270 Stimmen von Wahlleuten benötigt. Biden brachte 306 Wahlleute hinter sich.

les DPA

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