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Norwegischer Abgeordneter Donald Trump für Friedensnobelpreis nominiert – doch er wird ihn nicht kriegen, nicht dieses Jahr

Sehen Sie im Video: Künstler stellen eine goldene Statue von Donald Trump in New York auf.


New York bekommt eine neue Sehenswürdigkeit: Eine lebende, goldene Statue von Donald Trump.


Doch dem US-Präsidenten dürfte das Kunstwerk nicht gefallen.


Denn die Botschaft hinter der Statue ist eindeutig:


Trump fährt in einem Golfwagen über Grabsteine von Corona-Opfern und US-Soldaten.


Hinter dem Staatschef stehen Moderatoren des konservativen Senders “Fox News”.


Der Titel der Statue: "Der letzte Anschub".


Das Projekt ist eine Aktion der "Trump Statue Initiative". Die Gruppe bietet Künstlern die Möglichkeit, ihre Meinung zum 45. US-Präsidenten auszudrücken. 


Die Künstler wollen Trump auf einer Weise darstellen, die er selber verherrlicht: heroisch.


Die Initiative finanziert auch weitere Projekte in Washington und Portland.


Kunstliebhaber, die die Statuen dauerhaft an ihrem Platz sehen möchten, können die Gruppe auf ihrer Webseite unterstützen.
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Donald Trump glaubt, dass er den Friedensnobelpreis verdienen würde. Doch bislang ist er leer ausgegangen. Das wird auch in diesem Jahr so bleiben – ein norwegischer Rechtspopulist hat ihn zwar nominiert, aber zu spät.

Ein norwegischer Parlamentsabgeordneter hat US-Präsident Donald Trump für den Friedensnobelpreis nominiert. Christian Tybring-Gjedde von der rechtspopulistischen Fortschrittspartei lobte auf seiner Facebook-Seite Trumps Engagement für das Abkommen zwischen den Vereinten Arabischen Emiraten und Israel. "Es könnte den Weg freimachen für einen dauerhaften Frieden zwischen vielen arabischen Ländern und Israel", so Tybring-Gjedde. Er hoffe, dass das Nobelkomitee beurteilen könne, was Trump international erreicht hat, und nicht über etablierte Vorurteile gegenüber dem Präsidenten der USA stolpere.

Trump reagierte auf die Nominierung bei Twitter: "Vielen Dank!" Zudem retweetete der US-Präsident eine Reihe von Links zu Medienberichten und Glückwünsch-Tweets. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Kayleigh McEnany, sagte im Fernsehsender Fox News: "Dieser Präsident hat Frieden rund um die Welt geschaffen."

Trump findet, er würde Friedensnobelpreis verdienen

Trumps Berater für Nationale Sicherheit, Robert O'Brien, hatte umgehend nach Ankündigung der Vereinbarung zwischen Israel und den Emiraten den US-Präsidenten als "Spitzenreiter" für den Friedensnobelpreis ins Gespräch gebracht. Trump selbst hatte bereits im vergangenen Jahr gesagt, er würde den Nobelpreis "für viele Sachen" bekommen – "wenn man sie fair vergeben würde, was nicht der Fall ist". Trumps Vorgänger Barack Obama war bereits zu Beginn seiner Amtszeit mit einem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden.

Für den diesjährigen Friedensnobelpreis, dessen neuer Preisträger immer im Oktober bekanntgeben wird, kommt die Nominierung unterdessen zu spät. Ende Februar hatte das norwegische Nobelkomitee mitgeteilt, dass bis zum Ablauf der Frist 317 Kandidaten nominiert wurden.

nik DPA

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