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Cessna gegroundet: Flugverbot für Trumps Privatjet

Donald Trumps Privatjet hätte eigentlich gar nicht mehr fliegen dürfen. Denn die Zulassung für seine Cessna Citation X ist abgelaufen. Der US-Präsidentschaftskandidat flog weiterhin mit dem Jet zu Wahlkampfveranstaltungen. Doch das ist nun vorbei.

Von Karoline Böhme

US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump

US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump darf vorerst nicht mehr mit seinem Privatjet reisen.

Der Privatjet des amerikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump hätte seit fast drei Monaten nicht mehr fliegen dürfen. Die amerikanische Luftfahrtbehörde Federal Aviation Authority FAA hat nun die Konsequenz gezogen und das Flugzeug gegroundet. Es darf erst wieder abheben, wenn die Lizenz verlängert worden ist.

Bereits Ende Januar ist die Luftverkehrs-Zulassung des Jets erloschen. Das zeigen die Daten der FAA. Falls Trump von der abgelaufenen Lizenz wusste, ließ er sich davon zumindest nicht beeinflussen.  Er flog mit dem 19-jährigen Flugzeug mit der Kennzeichnung N725DT weiterhin zu  Wahlkampfveranstaltungen, etwa in Sioux City, Iowa oder Jackson, Missouri. Für das Fliegen ohne Zulassung sieht das Gesetz Strafen bis zu 277.500 Dollar und bis zu drei Jahren Haft vor.

Donald Trump hat mehrere Privatjets

Ein Sprecher von Trump erklärte: "Der Erneuerungsprozess läuft und ist bald abgeschlossen." Trump dürfte der Beschluss der FAA nicht allzu sehr stören. Immerhin hat er noch andere Maschinen, mit denen er zu Wahlkampfveranstaltungen fliegen kann. Neben der Cessna Citation X besitzt er außerdem eine Boeing 757-200 und einige Sikorsky-Hubschrauber.

Ein Präsidentschaftskandidat, der das Gesetz missachtet? In seinem Wahlkampf scheint Trumps Höhenflug jedoch kein Ende zu nehmen. Der Präsidentschaftskandidat mit der windigen Föhnfrisur ist der Favorit unter den Republikanern. In Umfragen zur Präferenz unter den republikanischen Kandidaten liegt Donald Trump mit 40,4 Prozent vor Ted Cruz und Marco Rubio.