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EU-Kommissionspräsident: Barroso ließ sich auf Luxusyacht einladen

Der Präsident der EU-Kommission, Jose Manuel Barroso, hat sich mehrmals zu Luxusurlauben einladen lassen. Vorwürfe, Amt und Privatleben zu verquicken, kennt der Portugiese schon von früher.

EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso hat sich nicht nur einmal von reichen Freunden zum Gratisurlaub einladen lassen. Barroso habe nicht nur, wie bislang bekannt, im August 2004, sondern auch im Sommer zuvor mit seiner Familie einen kostenlosen Urlaub auf einer Luxusyacht des Multimilliardärs Spiros Latsis verbracht, bestätigte eine Kommissionssprecherin der "Süddeutschen Zeitung".

Entgegen der Meinung von EU-Parlamentariern gebe es aber keine Interessenkonflikte, wird die Sprecherin zitiert. Barroso stehe dem Parlament für Fragen zur Verfügung. Die Parlamentarier fürchten eine Verquickung von Amt und Privatleben, da Barroso die Federführung bei EU-Beschlüssen hat und behalten möchte, die die Unternehmensgruppe des Multimilliardärs Latsis direkt betreffen.

Dem Bericht zufolge war Barroso bereits während seiner Zeit als portugiesischer Ministerpräsident wegen der Verquickung von Amt und Privatleben kritisiert worden. Damals habe er sich mehrmals von einem Unternehmer auf dessen private Insel vor Brasilien einladen lassen.

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