EU-Parlamentschef Cox ... ...wegen Charterflug-Affäre weiter unter Druck


EU-Parlamentschef Cox wegen Charterflug-Affäre weiter unter Druck

Hamburg - EU-Parlamentspräsident Pat Cox gerät wegen seiner Charterflug-Affäre unter wachsenden Druck. Wie der stern berichtet, muss sich der Politiker jetzt auch des Verdachts erwehren, die Öffentlichkeit in die Irre geführt zu haben.

Anders als von dem Parlamentspräsidenten bisher suggeriert, führte nur ein kleiner Teil der umstrittenenen Charterflüge – nur drei der insgesamt zehn Reisen – von seinem Heimatort im südirischen Cork zu Zielen in Osteuropa. Zugleich benutzte der Liberalen-Politiker die Airtaxis nach Informationen des stern auch für weitaus simplere Trips zwischen Irland, Belgien und Deutschland. Ein Flug ging vom irischen Shannon (wo Cox Wahlkreistermine hatte) nach Brüssel, ein anderer von Frankfurt ins irische Waterford. Cox‘ Sprecher begründet diese Flüge mit Terminzwängen.

Bisher hatte der Parlamentspräsident argumentiert, ohne Charterflüge wäre es für ihn nicht möglich gewesen, von Cork nach Osteuropa zu gelangen. Der CSU-Europaabgeordnete Markus Ferber kritisierte das Verhalten des Parlamentspräsidenten gegenüber dem stern als "absolut instinktlos".


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