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Evo Morales: Boliviens Präsident findet Kinderarbeit akzeptabel

Er war einst selbst ein Kinderarbeiter. Harte körperliche Arbeit für Minderjährige findet Boliviens Staatschef Evo Morales deshalb noch lange nicht verwerflich.

Evo Morales hat sich zum weltweit umstrittenen Thema Kinderarbeit geäußert. Er sei sowohl gegen ein generelles Verbot als auch gegen das diskutierte Mindestbeschäftigungsalter von 14 Jahren in seinem Land, sagte der sozialistische Präsident am Montag. Kinder sollten aber "nicht ausgenutzt werden", fügte Morales hinzu.

Der 54-Jährige war in seiner Kindheit selbst als Hilfskraft in einer Bäckerei beschäftigt und verdingte sich bei der Herstellung von Bauziegeln. Mit fünf Jahren begleitete er seinen Vater zur Zuckerernte nach Argentinien, als Teenager spielte Morales Trompete auf der Straße und verdiente sich so etwas dazu.

"Der Staat sollte sicherstellen, dass Kinder angemessen behandelt und beschützt werden", sagte Morales nach einem Treffen mit Vertretern von Jugendorganisationen, die ein gesetzliches Mindestbeschäftigungsalter ablehnen. Über mögliche Regierungshilfen für notleidende Familien, die Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren vom Arbeiten abhalten könnten, sagte der erste indogene Präsident des ärmsten Landes in Südamerika nichts.

Die vom Parlament erwogene Neuregelung würde Boliviens Gesetze in Einklang mit den Bestimmungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) bringen, die Kinderarbeit zwar nicht pauschal verbieten, aber ein Mindestalter von 14 Jahren voraussetzen. Nach seinem Treffen mit den Jugendvertretern sagte Morales, einige von ihnen hätten sich über die ILO-Normen beschwert, weil diese nicht berücksichtigten, wenn Kinder beispielsweise ein oder beide Elternteile verloren hätten "und deshalb arbeiten müssen". Außerdem fördere frühes Arbeiten das soziale Gewissen, fügte Morales hinzu.

Bolivien ist das ärmste Land Südamerikas. Allein in dem Andenstaat gehen offiziellen Angaben zufolge 850.000 Kinder zum Arbeiten anstatt zur Schule. Weltweit sind es laut Schätzungen der ILO 168 Millionen Kinder.

anb/AFP / AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(