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Finanzmarktreform in den USA: Demokraten verzichten auf Bankenabgabe

Das US-Repräsentantenhaus hat am Mittwoch dem Gesetzentwurf zur Reform der Finanzmärkte zugestimmt. Durch das Gesetz soll eine Wiederholung der Finanzkrise von 2007 bis 2009 verhindert werden. Banken und Investoren in den USA müssen sich demnach auf strengere Vorgaben einstellen und mehr Transparenz vor allem im milliardenschweren Derviate-Handel zulassen.

Das US-Repräsentantenhaus hat am Mittwoch dem Gesetzentwurf zur Reform der Finanzmärkte zugestimmt. Durch das Gesetz soll eine Wiederholung der Finanzkrise von 2007 bis 2009 verhindert werden. Banken und Investoren in den USA müssen sich demnach auf strengere Vorgaben einstellen und mehr Transparenz vor allem im milliardenschweren Derviate-Handel zulassen. Diese galten als eine der Hauptursachen für die Krise.

Dem Gesetzentwurf muss noch der Senat zustimmen. Mit einer Abstimmung in der zweiten Kongress-Kammer wird nicht vor Mitte Juli gerechnet. Um sich dort die nötige Unterstützung einiger Republikaner zu sichern, verzichteten die Demokraten in dem Gesetz auf die umstrittene Bankenabgabe im Volumen von rund 18 Milliarden Dollar.

Für Präsident Barack Obama zählt die Finanzmarktreform zu den wichtigsten politischen Vorhaben. Sie würde ihm einen wichtigen Schub für die Kongresswahlen im November geben.

Reuters / Reuters