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Flugzeugabsturz in Thailand: Vier Deutsche verletzt gerettet

In einem schweren Unwetter ist in Thailand am Sonntag ein Ferienflieger mit Dutzenden Europäern an Bord verunglückt und in Flammen aufgegangen. Mehr als 80 Menschen kamen bei der Bruchlandung ums Leben. An Bord des Passagierflugzeugs sind auch vier Deutsche gewesen.

Katastrophe auf der Ferieninsel Phuket: In einem schweren Unwetter ist in Thailand am Sonntag ein Ferienflieger mit Dutzenden Europäern an Bord verunglückt und in Flammen aufgegangen. Mehr als 80 Menschen kamen bei der Bruchlandung ums Leben. An Bord des am Sonntag bei der Landung verunglückten thailändischen Passagierflugzeugs sind unbestätigten Angaben zufolge auch vier Deutsche gewesen.Wie durch ein Wunder konnten sich fast 40 Menschen aus dem brennenden Wrack retten. Darunter waren nach Angaben der örtlichen Krankenhausverwaltung vier Deutsche. Über deutsche Todesopfer lagen zunächst keine Erkenntnisse vor. Verletzt gerettet wurden auch ein Niederländer, zwei Schweden, drei Iraner, drei Australier, sechs Briten, sechs Iren und elf Thailänder. Fünf der Überlebenden befanden sich nach Medienberichten in kritischem Zustand.

Überlebende berichteten von einem ungewöhnlich holprigen Landeversuch. Die Maschine der Billigfluggesellschaft One-Two-Go sei schwer geschüttelt worden. Über den Flughafen zog zu dem Zeitpunkt ein Unwetter mit starken Regenfällen und heftigen Windböen. Die Sicht war schlecht, als die in Bangkok gestartete Maschine mit der Flugnummer OG269 um 15.35 Uhr Ortszeit (10.35 Uhr MESZ) zur Landung ansetzte. «Der Pilot entschied durchzustarten, aber das Flugzeug geriet aus der Balance und stürzte ab», sagte Chaisak Angsuwan, Generaldirektor der thailändischen Luftverkehrsbehörde.

Maschine brach auseinander und fing Feuer

Die Maschine raste über die Landebahn hinaus und bohrte sich mit dem Cockpit in einen Erdwall. Sie brach auseinander und fing sofort Feuer. "Das ganze Flugzeug brannte", sagte der stellvertretende Gouverneur von Phuket, Worraphot Ratsrimaa, am Unglücksort. Passagiere, die im hinteren Teil des Flugzeugs saßen, stemmten die hinteren Türen auf und sprangen ins Freie. Viele erlitten dabei Verletzungen. Einige der Überlebenden trugen Brandwunden davon.

Nong Khaonual, ein Überlebender, berichtete im Fernsehsender Nation TV: "Ich habe zuvor schon in vielen Flugzeugen gesessen und ich kann sagen, unsere Landung ist seltsam verlaufen. Wir haben abscheinend zu schnell an Höhe verloren."

Wrackteile sind überall verteilt

Am späten Nachmittag drang aus dem ausgebrannten Wrack noch immer Qualm. Die Maschine war der Länge nach aufgerissen. Wrackteile waren im Umkreis von mehreren hundert Metern verteilt. Bis in die Nacht arbeiteten Helfer unter Flutlicht, um Opfer zu bergen. Der Flughafen wurde bis auf weiteres geschlossen. Im Süden Thailands geht im Oktober die Regenzeit zu Ende. Das ist die Hauptreisezeit. Phuket ist ein Ferienparadies mit hunderttausenden Besuchern aus aller Welt. Aus Deutschland fliegt unter anderem die nationale thailändische Fluggesellschaft Thai Airways auf die Insel. Pauschaltouristen nutzen Billigflieger wie One-Two-Go in der Regel nicht.

An Bord der Unglücksmaschine waren nach Angaben der Luftfahrtbehörde 130 Menschen, darunter 78 Ausländer. Die Maschine vom Typ McDonnell Douglas MD-82 gehört dem Billigflieger One-Two-Go, einer Tochter der thailändischen Fluggesellschaft Orient Thai Airlines. Die rund 45 Meter lange Maschine vom Typ MD-82 ist ein zweimotoriges Kurz- und Mittelstreckenflugzeug mit einer Kapazität von bis zu 172 Passagieren. One-Two-Go besaß sieben Maschinen vom Typ MD-82. Sie bedient unter anderem die 600 Kilometer lange Strecke Bangkok-Phuket.

Die deutsche Botschaft in Bangkok hat einen Krisenstab eingerichtet, der in Kontakt mit den zuständigen Stellen steht. Werden Angehörige oder Freunde als Passagiere auf der Maschine vermutet, können sich Bürger unter folgender Rufnummer an die Botschaft wenden: 00 66 2 287 9000. (Internet: www.bangkok.diplo.de)

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.