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Proteste in USA: Box-Legende Floyd Mayweather will Beerdigung von George Floyd bezahlen

Viele prominente US-Sportler haben die Polizeigewalt in den USA und den Tod von George Floyd verurteilt. Box-Legende Floyd Mayweather hat nun angeboten, Floyds Beisetzung zu bezahlen. Ein anderer Top-Sportler ruft zur Besonnenheit auf.

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Laut mehreren US-Medienberichten wird der Ex-Boxer Floyd Mayweather die Kosten der Beerdigung von George Floyd für dessen Familie übernehmen.

Den Berichten zufolge habe der 43 Jahre alte ehemalige Weltmeister über einen gemeinsamen Bekannten angeboten, die Beisetzung sowie Trauerfeiern unter anderem in Houston, Minnesota und Charlotte zu bezahlen. Die Familie habe das Angebot angenommen, heißt es.

Tiger Woods ruft zur Besonnenheit auf

Der Afroamerikaner Floyd war vergangene Woche infolge eines brutalen Polizeieinsatzes ums Leben gekommen. Seither gibt es eine Welle von Protesten gegen Polizeigewalt und Rassismus in den USA. Auch zahlreiche Sportler haben ihre Wut und ihren Ärger zum Ausdruck gebracht.

Zahlreiche US-Sportler haben sich in den vergangenen Tagen geschockt über den Tod George Floyds, Polizeigewalt und die Ausschreitungen geäußert. Golf-Superstar Tiger Woods hat nun zu gewaltfreien Protesten in den USA aufgerufen. "Wir können unseren Standpunkt klar machen, ohne die Nachbarschaften niederzubrennen, in denen wir leben", schrieb der 44 Jahre alte Sportler in einer auf Twitter veröffentlichten Stellungnahme. Er hoffe, dass durch "konstruktive, ehrliche Gespräche" eine sicherere und einigere Gesellschaft erreicht werden könne.

dho / DPA