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Soldat in Gao

Kämpfe in Mali: Armee gibt Stellungen in Region Gao auf - Junta-Chef trifft russischen Botschafter

Drei Tage nach Beginn der landesweiten Angriffe von Rebellen und Dschihadisten im westafrikanischen Krisenstaat Mali mit dutzenden Toten hat die Armee weitere Stellungen aufgegeben. In der Region Gao nahe der Grenze zum Nachbarland Niger seien die Truppen von einigen Stellungen abgezogen worden, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag von einem örtlichen Abgeordneten. Russland, das mit seiner paramilitärischen Einheit Afrikakorps die Militärregierung in Mali unterstützt, bezeichnete die Lage als "schwierig". Junta-Chef Assimi Goita kam derweil nach Angaben seines Büros mit dem russischen Botschafter zusammen.
Zerstörung in Dnipropetrowsk der in der Ukraine (Symbolbild)

Sechs Tote bei Angriffen in Russland und Ukraine - Drohnen treffen Kiew am helllichten Tag

In Russland und der Ukraine sind bei gegenseitigen Angriffen am Dienstag insgesamt sechs Menschen getötet worden. In der grenznahen russischen Region Belgorod starben laut Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow drei Zivilisten, ein weiterer Mensch wurde in Brjansk getötet. In der Ukraine gab es in Tschuguiw im Osten und in Krywyj Rih im Zentrum je ein Todesopfer. Die Hauptstadt Kiew wurde am helllichten Tag nach Drohnenangriffen von Explosionen erschüttert.
Wolodymyr Selenskyj

Selenskyj wirft Israel Einfuhr von Getreide aus von Russland besetzten Gebieten vor

Ein Streit zwischen der Ukraine und Israel um Getreidelieferungen, die mutmaßlich aus den russisch besetzten Gebieten stammen, spitzt sich weiter zu: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warf Israel vor, die Einfuhr von entsprechendem Getreide zu erlauben. "Ein weiteres Schiff mit einer solchen Getreideladung ist in einem Hafen in Israel eingelaufen und bereitet sich auf das Entladen vor", schrieb Selenskyj am Dienstag in Online-Netzwerken. Israels Außenminister Gideon Saar wies die Behauptung mangels fehlender Beweise zurück.