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Trumps Kommunikationschefin: Das sollen die Gründe für den Rücktritt von Hope Hicks sein

Hope Hicks gilt als enge Vertraute von Donald Trump. Der Präsident nannte sie einst eine "weitere Tochter". Dennoch kehrt die 29-Jährige ihm den Rücken. Laut "New York Times" steht ihr Entschluss schon länger fest.

Sechs Monate war sie im Amt, demnächst soll Schluss sein: Donald Trumps Kommunikationsdirektorin Hope Hicks wird dem innersten Machtzentrum im Weißen Haus voraussichtlich in den nächsten Wochen den Rücken kehren. Der US-Präsident hat mittlerweile entsprechende Medienberichte von CNN und "New York Times" bestätigt. "Ich werde sie an meiner Seite vermissen, aber als sie mich bezüglich anderer Berufsaussichten kontaktierte, habe ich das vollends verstanden", heißt es in einer Erklärung Trumps. "Ich bin sicher, wir werden in der Zukunft wieder miteinander arbeiten", fügte er vieldeutig hinzu.

Hope Hicks schweigt zum Rücktrittsgrund

Hicks selbst zeigt sich dagegen für eine Kommunikationschefin ausgesprochen wortkarg, was ihren Rücktritt betrifft.  Sie habe "keine Worte, um ihre Dankbarkeit für Präsident Trump ausdrücken", erklärte die 29-Jährige lediglich. Zu ihren Motiven für den Abgang äußerte sie sich nicht.

Hope Hicks, 29 Jahre alt, Ex-Model

Hope Hicks, 29 Jahre alt, Ex-Model: "Ich werde sie an meiner Seite vermissen", sagt US-Präsident Donald Trump über seine scheidende Kommunikationsdirektorin.

AFP

Das tat stattdessen die "New York Times": Mit Hicks' Aussage am Dienstag vor dem Repräsentantenhaus zur Russland-Affäre habe die Entscheidung nichts zu tun, schreibt die Zeitung unter Berufung auf "mehrere Mitarbeiter des Weißen Hauses". Laut US-Medienberichten hatte die PR-Fachfrau in der Anhörung eingeräumt, dass sie durch ihre Arbeit für Trump manchmal zu "Notlügen" gezwungen gewesen sei. Allerdings habe sie nie über Themen gelogen, die mit den Ermittlungen zu den russischen Einmischungen in den US-Wahlkampf zu tun hätten.

Alles erreicht und Washington nie gemocht

Der "New York Times" zufolge spielt Hicks schon seit einigen Monaten mit dem Gedanken, ihr Amt aufzugeben. Arbeitskollegen habe sie erzählt, dass sie mit einem Job, der aus ihr einen der mächtigsten Menschen in Washington gemacht habe, alles erreicht habe, was ihr möglich gewesen sei, und dass es niemals einen perfekten Zeitpunkt geben werde, um zu gehen, berichtet das Blatt unter Berufung auf mehrere ungenannte Mitarbeiter des Weißen Hauses. 

In den Tagen vor der Anhörung habe sie zudem einer kleinen Gruppe von Leuten mitgeteilt, dass sie plane zurückzutreten, zum Teil weil sie Washington nie gemocht habe und sich entschieden habe, auch nicht so zu tun, als würde sie die Stadt mögen.

Trump hatte Hicks einst als eine "weitere Tochter" bezeichnet. Sie gehört als eine von ganz wenigen Personen, die nicht Teil seiner Familie sind, zu seinem innersten Kreis.

Hicks war im August 2017 von Trump zur Kommunikationschefin des Weißen Hauses ernannt worden. Zuvor hatte ihr skandalumwitterter Vorgänger Anthony Scaramucci nach nur zehn Tagen im Amt gehen müssen. Scaramuccis Berufung wiederum hatte Sean Spicer, Regierungssprecher und Kommunikationschef in Personalunion, zum Rücktritt bewogen. Auch dessen Vorgänger, Mike Dubke, war nach nur drei Monaten gegangen.

Hope Hicks, Sprecherin von Donald Trump
mad, mit DPA/AFP
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.