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#Iranianwomenlovecycling: Irans Radfahrerinnen legen sich mit Religionsführer Khamenei an

Irans Religionsführer Ali Chamenei hat Frauen per Dekret verboten, in der Öffentlichkeit Rad zu fahren. Es liefere die Gesellschaft der Verderbnis aus. Die Radfahrerinnen im Land sind empört und wehren sich mit einer Gegenkampagne.

Im Iran wird seit Langem darüber gestritten, ob Frauen in der Öffentlichkeit Radfahren dürfen. Die Rechtssprechung der Landes enthält kein Gesetz, dass ihnen das Radeln verbietet. Dennoch sind Radfahrerinnen einigen konservativen Geistlichen und Politikern ein Dorn im Auge. Erst im Juli wurde eine Gruppe von Frauen festgenommen, die in der Stadt Marivan im Nordwesten des Landes an der Aktion "Autofreier Dienstag" teilnehmen wollten, wie die "Tehran Times" berichtete. Die Polizei habe den Frauen gegenüber behauptet, eine neue Regierungsanordnung würde ihnen das Radfahren in der Öffentlichkeit verbieten.

Der "Autofreie Dienstag" wurde im November 2015 in der Stadt Arak ins Leben gerufen. Iranische Umweltaktivisten wollen mit dem Projekt Pendler dazu anregen, mit dem Rad statt mit dem Auto zur Arbeit zu fahren. Die Kampagne habe rasch auch in anderen Städten im ganzen Land an Popularität gewonnen und stehe kurz davor, zu einem nationalen Event zu werden, schrieb die "Tehran Times" Ende August. Doch damit könnte nun Schluss sein - zumindest für Frauen.

"Fahrradfahren gehört zu unserem Leben"

Irans Religionsführer Ali Khamenei hat vor einigen Tagen eine Fatwa erlassen, die es Frauen verbietet, in der Öffentlichkeit und vor Fremden Rad zu fahren. "Das Radfahren erregt oft die Aufmerksamkeit von Männern und liefert die Gesellschaft der Verderbnis aus; und somit läuft es der Keuschheit der Frauen zuwider und es muss abgeschafft werden", sagte der Ayatollah nach Angaben der Internetseite "The Clarion Project" staatlichen iranischen Medien.

Das Rechtsgutachten des höchsten iranischen Geistlichen stößt allerdings in Teilen der weiblichen Bevölkerung auf Widerstand. Unter #Iranianwomenlovecycling laden immer mehr Radfahrerinnen auf Twitter und Facebook Fotos und Videos hoch, die sie beim Radfahren zeigen.

"Meine Mutter und ich sind aus Teheran", sagt die junge Frau in diesem Video der Übersetzung zufolge, während sie auf der Insel Kisch im Persichen Golf eine Straße entlangradelt. "Fahrradfahren gehört zu unserem Leben. Wir waren hier, als wir von Ayatollah Khameneis Fatwa gehört haben, die Frauen das Radfahren verbietet. Wir haben sofort zwei Fahrräder gemietet, um klarzumachen, dass wir das Radfahren nicht aufgeben. Es ist unser absolutes Recht und wir werden nicht aufgeben. Danke."

"Auf diesem Foto sehe ich nur Liebe"

Unter dem folgenden Bild von der Frau und ihrem Kind steht der Kommentar: "Dies ist eine Mutter aus meiner Stadt. Auf diesem Foto sehe ich nur Liebe und das ist alles. Daher muss ich sagen, dass nicht einmal die Unterstützer des Obersten Revolutionsführers glauben können, dass Khamenei Müttern das Radfahren verbietet."

Die nach eigenen Angaben 25 Jahre alte Frau aus Shiraz in dem folgenden Video wendet sich direkt an Ayatollah Khamenei: "Ich habe eine Frage an Herrn Khamenei. Und die lautet: War es wirklich nötig, dieses Dekret zu erlassen und aus dem Radfahren von Frauen ein Tabu zu machen? Nun, wo die Leute sich seit einigen Jahren an radfahrende Frauen gewöhnt haben?

Wie restriktiv Khameneis Radfahrverbot in der Praxis durchgesetzt werden soll, ist noch unklar. Geht man nach einer Erklärung zur Familienpolitik, die der Ayatollah Anfang September auf seiner Internetseite veröffentlichte, muss man mit harten Zeiten für Irans Radfahrerinnen rechnen. Die einzige Rolle die Khamenei den Frauen im Land darin zukommen lässt, ist die der Mutter und Hausfrau - und wer nicht arbeiten geht, braucht auch kein Fahrrad zum Pendeln.I

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(