Trump hat offenbar einen 15-Punkte-Friedensplan, trotzdem verlegt er 2000 Soldaten in den Nahen Osten. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Thomas Krause
„Washington Post“: USA überlegen, Waffen für die Ukraine im Nahen Osten zu nutzen
Die US-Regierung erwägt einem Zeitungsbericht zufolge, für die Ukraine bestimmte Waffen in den Nahen Osten umzuleiten. Grund dafür sei, dass der Krieg im Iran Bestände des US-Militärs an besonders wichtiger Munition verbrauche, berichtet die „Washington Post“ unter Berufung auf drei mit der Angelegenheit vertraute Personen.
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Thomas Krause
Iran meldet Angriff auf Nachbarstaaten
Die staatliche Nachrichtenagentur Irna des Iran meldet, die Revolutionsgarden hätten eine neue Angriffswelle auf die Golfstaaten gestartet. Dabei seien unter anderem Ziele in Kuwait und das Gouvernement al-Chardsch in Saudi-Arabien ins Visier genommen worden. Dort befindet sich der auch von den USA genutzte Luftwaffenstützpunkt Prince Sultan Airbase, der seit Beginn des Iran-Kriegs immer wieder Ziel von Angriffen wurde.
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Thomas Krause
Fast einen Monat nach Beginn der US-israelischen Offensive gegen den Iran sieht das US-Militär die gegnerischen Fähigkeiten massiv geschwächt. „Wir sind auf dem Weg, den gesamten militärischen Produktionsapparat des Iran vollständig zu beseitigen“, sagt der Befehlshaber des US-Regionalkommandos für den Nahen Osten (Centcom), Brad Cooper, in einem auf der Plattform X veröffentlichten Video.
Mehr als 10.000 Ziele seien inzwischen angegriffen worden. „In der Tat haben wir vor wenigen Stunden das 10.000ste iranische Ziel getroffen“, so Cooper. Man liege weiter im Plan, „die Fähigkeit des Iran zu unterbinden, außerhalb seiner Grenzen nennenswerten Einfluss auszuüben“.
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Thomas Krause
Beim Vorrücken der israelischen Armee im Südlibanon ist ein Soldat getötet worden. Der 21-Jährige sei "im Kampf im Südlibanon gefallen", erklärt die israelische Armee. Verteidigungsminister Israel Katz hatte am Dienstag angekündigt, dass die Armee beim Vorgehen gegen die pro-iranische Hisbollah-Miliz im Libanon die Kontrolle über das Gebiet bis zum Fluss Litani übernehmen wolle.
Der Fluss Litani spielt seit Jahren eine wichtige Rolle bei den israelischen Bemühungen, die libanesische Hisbollah-Miliz zurückzudrängen. Die Regierung in Beirut hatte im vergangenen Jahr die Armee angewiesen, bis Ende 2025 die militärische Infrastruktur der Hisbollah südlich des Litani zu zerstören und die pro-iranische Miliz anschließend auch im Rest des Landes zu entwaffnen.
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Thomas Krause
Bei neuen iranischen Raketenangriffen auf Israel sind mindestens sechs Menschen verletzt worden. Sanitäter hätten sechs Menschen medizinisch versorgt, die leicht verletzt worden seien, sagt ein Sprecher des israelischen Rettungsdienstes Magen David Adom. Zudem wurde im öffentlich-rechtlichen Rundfunk von Schäden an mehreren Häusern in der zentralisraelischen Stadt Kafr Kassem berichtet. Deren Bürgermeister Haitham Taha zufolge wurden die Schäden durch iranische Streumunition verursacht.
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Thomas Krause
Israel startet neue Angriffswelle gegen den Iran
Die israelische Armee hat eigenen Angaben zufolge „großangelegte“ Angriffe in weiten Teilen des Iran ausgeführt. Dabei sei „Infrastruktur des iranischen Terrorregimes“ anvisiert worden, erklärt die israelische Armee. Unter anderem hätten die israelischen Streitkräfte die Stadt Isfahan im Zentrum des Iran attackiert.
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Thomas Krause
Israel hat nach einer Intervention Pakistans nach Angaben aus Islamabad den iranischen Außenminister Abbas Araghtschi und Parlamentspräsident Mohammed Baker Kalibaf von einer Liste potenzieller Angriffsziele genommen. „Die Israelis hatten ihre Koordinaten und wollten sie ausschalten“, sagt ein Vertreter der pakistanischen Regierung der Nachrichtenagentur Reuters. „Wir haben den USA gesagt, wenn diese auch noch ausgeschaltet werden, gibt es niemanden mehr, mit dem man reden kann.“ Daraufhin hätten die USA die Israelis gebeten, von dem Vorhaben abzulassen. Bei den Angriffen des israelischen und des US-Militärs, die am 28. Februar begonnen haben, wurden etliche Mitglieder der iranischen Führung gezielt getötet. Unter den Getöteten sind Ajatollah Ali Chamenei, der jahrzehntelang geistliches und politisches Oberhaupt war, der Chef des Nationalen Sicherheitsrates, Ali Laridschani, sowie etliche Führungspersönlichkeiten der Sicherheitskräfte.
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Thomas Krause
In Abu Dhabi sind nach offiziellen Angaben zwei Menschen getötet worden, als Trümmer einer abgefangenen Rakete auf eine Straße fielen. Drei weitere Personen seien verletzt und mehrere Fahrzeuge beschädigt worden, teilt das Medienbüro des Emirats am Persischen Golf mit. Weitere Details sind zunächst nicht bekannt. Nach Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran am 28. Februar beschießt die Islamische Republik ihrerseits nach eigenen Angaben Ziele am Persischen Golf, die in Zusammenhang mit den USA stehen. In der Region hat das US-Militär etliche Stützpunkte.
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Thomas Krause
Die Außenminister der G7-Staaten beraten in der Nähe von Paris über die Lage im Nahen Osten und den Ukraine-Krieg. US-Außenminister Marco Rubio reist aus Washington an, es ist seine erste Auslandsreise seit dem Beginn des Iran-Kriegs am 28. Februar. Auch Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) wird erwartet. Das Treffen findet in einem Luxushotel auf dem Gelände der mittelalterlichen Zisterzienserabtei Les Vaux-de-Cernay etwa 50 Kilometer westlich von Paris statt.
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Thomas Krause
Bundeswehr soll Straße von Hormus sichern – nach Waffenruhe
Verteidigungsminister Boris Pistorius stellt einen Beitrag Deutschlands zur Absicherung einer Waffenruhe im Iran-Krieg in Aussicht. „Dieser Krieg ist eine Katastrophe für die Volkswirtschaften der Welt. Die Auswirkungen sind schon jetzt nach wenig mehr als zwei Wochen klar“, sagte er bei einem Treffen mit seinem australischen Kollegen Richard Marles in der Hauptstadt Canberra. Nötig sei eine diplomatische Lösung „so schnell wie möglich“.
Instabilität in der Nahost-Region hätten Auswirkungen auf die gesamte Welt. „Und deswegen sind wir bereit, jeden Frieden abzusichern“, sagte Pistorius. Und: „Wenn wir zu einer Waffenruhe kommen, werden wir jeden Einsatz für eine Absicherung des Friedens diskutieren, insbesondere um den freien Seeverkehr in der Straße von Hormus abzusichern.“
Mehr dazu lesen Sie hier:
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Thomas Krause
Der Internationale Währungsfonds (IWF) spielt einem Medienbericht zufolge Szenarien durch, welche Länder bei einem länger andauernden Iran-Krieg neue Finanzhilfen benötigen könnten. Dies meldet die Agentur Bloomberg unter Berufung auf Insider. Der IWF habe seine Länderabteilungen gebeten, Analysen zu Leistungsbilanzen und möglichem Finanzierungsbedarf vorzulegen. Der Schwerpunkt liege dabei auf Staaten, für die bereits Hilfsprogramme laufen. Die Nachrichtenagentur Reuters kann den Bericht zunächst nicht unabhängig überprüfen.
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Rune Weichert
Iran macht Insidern zufolge die Einbeziehung des Libanon zur Bedingung für ein mögliches Waffenruhe-Abkommen mit den USA und Israel. Teheran habe Vermittlern mitgeteilt, dass ein Ende des Krieges an einen Stopp der israelischen Offensive gegen die Hisbollah-Miliz geknüpft sei, sagen sechs mit dem Vorgang vertraute Personen. Ein hochrangiger iranischer Vertreter erklärt der Nachrichtenagentur Reuters, die Regierung in Teheran prüfe derzeit noch einen US-Vorschlag zur Beendigung des regionalen Konflikts. Stellungnahmen der beteiligten Regierungen liegen zunächst nicht vor.
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Rune Weichert
Der Iran führt nach Angaben von Außenminister Abbas Aragtschi keine direkten Verhandlungen mit den USA. Zwar sende Washington über verschiedene Vermittler Botschaften, dies bedeute jedoch keine Verhandlungen, sagt Aragtschi. Die oberste Führung in Teheran prüfe derzeit die vorliegenden Vorschläge. Der Iran strebe keinen Krieg an, fordere aber ein dauerhaftes Ende des Konflikts sowie Entschädigungen für die Zerstörungen, erklärt der Minister weiter. Die USA haben nach seinen Worten ihre Kriegsziele wie einen schnellen Sieg und einen Regimewechsel verfehlt. Aragtschi ruft zudem die Nachbarstaaten auf, auf Distanz zu den USA zu gehen.
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Rune Weichert
US-Präsident Donald Trump warnt den Iran mit Blick auf das US-Verhandlungsangebot davor, sich nicht wieder zu verkalkulieren und droht mit beispielloser Härte. Falls der Iran seine Niederlage nicht anerkenne, sei Trump bereit, den Iran "härter als jemals zuvor" zu treffen, sagt die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, vor Journalisten.
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Thomas Krause
Kuwait, die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain, Saudi-Arabien, Katar und Jordanien fordern den Irak auf, umgehend Maßnahmen gegen Angriffe von seinem Staatsgebiet auf Nachbarländer zu ergreifen. Der Aufruf diene dem Erhalt der "brüderlichen Beziehungen" und solle eine weitere Eskalation vermeiden, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der sechs arabischen Staaten. Seit Beginn des Krieges der USA und Israels gegen den Iran bekennen sich vom Iran unterstützte irakische Milizen zu Angriffen auf mehrere US-Stützpunkte in der Region.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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