Israel und die USA greifen den Iran an und töten den obersten Führer. Das Regime in Teheran schlägt zurück. Alle Entwicklungen im Liveblog.
Alle aktuellen Informationen im Liveblog:
Wichtige Updates
Anna Aridzanjan

Eskalation im Iran – die Lage im Überblick:
- Die USA und Israel greifen seit Samstagmorgen den Iran an. Dabei wurde auch Irans Oberster Führer Ali Chamenei getötet.
- Die Bundesregierung will Deutsche aus dem Nahen Osten per Charter ausfliegen.
- In Kuwait sind mehrere US-Militärjets abgestürzt. Dies sei ein Versehen der kuwaitischen Luftabwehr gewesen.
- Donald Trump kündigt an, dass „die große Welle“ der Angriffe gegen den Iran noch bevorstehe. Zur voraussichtlichen Dauer des Krieges sagt er: Die USA würden es so lange durchziehen, wie nötig sei. Zuvor hat der US-Präsident von etwa vier bis fünf Wochen gesprochen.
- Am Dienstag wird Bundeskanzler Merz Donald Trump besuchen und auch über den Iran sprechen.
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Tim Schulze
Revolutionsgarden: Straße von Hormus ist dicht
Die Straße von Hormus ist nach Angaben der iranischen Revolutionsgarden gesperrt. Das ist seit dem Beginn der Angriffe auf den Iran der Fall, aber jetzt haben die Revolutionsgarden es noch einmal offiziell gemacht und gedroht, jedes Schiff unter Beschuss zu nehmen, das versuche, die Meerenge zu passieren. Der Schritt dürfte weitreichende Folgen auf die weltweite Energieversorgung haben: Nach Angaben des Analysehauses Vortexa wird etwa ein Fünftel des weltweiten LNG-Aufkommens über die Meerenge zwischen dem Oman und dem Iran transportiert.
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Tim Schulze
Die iranische Führung hat nach Angaben des US-Militärs keine Schiffe mehr im Golf von Oman. Vor zwei Tagen seien es noch elf Schiffe gewesen, teilt das für die Region zuständige US-Kommando im Nahen Osten (Centcom) auf X mit. „Das iranische Regime hat jahrzehntelang die internationale Schifffahrt im Golf von Oman schikaniert und angegriffen. Diese Zeiten sind vorbei.“ US-Streitkräfte würden die Freiheit der Seeschifffahrt weiterhin verteidigen.
US-Präsident Donald Trump und Verteidigungsminister Pete Hegseth haben die Zerstörung der iranischen Marine als eines ihrer Kriegsziele benannt.
US-Präsident Donald Trump und Verteidigungsminister Pete Hegseth haben die Zerstörung der iranischen Marine als eines ihrer Kriegsziele benannt.
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Tim Schulze
Hier eine Leseempfehlung: Mein Kollege Moritz Dickentmann hat aufgeschrieben, was man über den angeblichen Angriff auf eine Mädchenschule im Iran weiß.
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Tim Schulze
Das Militär des Golfstaats Kuwait meldet das erste Todesopfer in den eigenen Reihen seit Beginn der iranischen Gegenangriffe in der Region. Ein Marinesoldat sei heute im Dienst bei einem „Militäreinsatz“ ums Leben gekommen, teilt der Generalstabschef der kuwaitischen Armee mit. Details dazu, wo und wie genau der Soldat ums Leben gekommen ist, werden nicht genannt.
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Tim Schulze
Am dritten Tag der iranischen Angriffe in der Golfregion wird in Abu Dhabi ein Kraftstofflager von einer Drohne getroffen. In dem Lager mit Öltanks in Musaffah bricht infolge des Treffers ein Feuer aus, wie die Behörden in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate am Montag mitteilen. Die Situation sei unter Kontrolle, der Betrieb sei nicht beeinträchtigt worden. Auch Verletzte gebe es demnach keine.
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Tim Schulze
Airbus A380 fliegt leer nach Deutschland
Zehntausende Deutsche sitzen in der Golfregion fest – doch ein Airbus A380 der Lufthansa fliegt ohne Passagiere von Abu Dhabi nach München. Laut der Fluggesellschaft hat das rechtliche Gründe.
Ein Airbus A380 der Lufthansa ist trotz zehntausender gestrandeter Reisender in der Golfregion ohne Passagiere von Abu Dhabi nach München geflogen. Eine Passagierbeförderung war nach Angaben der Fluggesellschaft wegen fehlenden Kabinenpersonals nicht möglich. An Bord der Maschine waren demnach lediglich die beiden Piloten.
Ein Airbus A380 der Lufthansa ist trotz zehntausender gestrandeter Reisender in der Golfregion ohne Passagiere von Abu Dhabi nach München geflogen. Eine Passagierbeförderung war nach Angaben der Fluggesellschaft wegen fehlenden Kabinenpersonals nicht möglich. An Bord der Maschine waren demnach lediglich die beiden Piloten.
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Tim Schulze
Die iranischen Revolutionsgarden greifen nach eigenen Angaben einen Öltanker mit mutmaßlichen Verbindungen zu den USA in der Straße von Hormus an. "Der Tanker 'Athe Nova', einer von amerikanischen Verbündeten in der Straße von Hormus, brennt weiterhin, nachdem er von zwei Drohnen getroffen wurde", erklären die Revolutionsgarden.
Die iranischen Revolutionsgarden hatten am Samstag nach dem Beginn der US-israelischen Angriffe auf den Iran die Sperrung der Meerenge verkündet, die als Nadelöhr für den globalen Container- und Tankerverkehr gilt.
Die iranischen Revolutionsgarden hatten am Samstag nach dem Beginn der US-israelischen Angriffe auf den Iran die Sperrung der Meerenge verkündet, die als Nadelöhr für den globalen Container- und Tankerverkehr gilt.
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Anna Aridzanjan

Katar: Zwei iranische Kampfjets abgeschossen
Das katarische Verteidigungsministerium meldet den Abschuss zweier iranischer Kampfflugzeuge. Es wäre das erste Mal seit Beginn der aktuellen Eskalation in der Region, dass iranische Kampfflugzeuge abgeschossen wurden. Der Iran schweigt bislang dazu.
Nach katarischen Angaben wurden auch sieben ballistische Raketen abgefangen und zudem fünf Drohnen abgeschossen. Sie alle hätten heute „mehrere Gebiete des Staates zum Ziel“ gehabt, heißt es weiter. Alle Flugkörper seien rechtzeitig erkannt und noch vor dem Erreichen ihrer Ziele zerstört worden.
Nach katarischen Angaben wurden auch sieben ballistische Raketen abgefangen und zudem fünf Drohnen abgeschossen. Sie alle hätten heute „mehrere Gebiete des Staates zum Ziel“ gehabt, heißt es weiter. Alle Flugkörper seien rechtzeitig erkannt und noch vor dem Erreichen ihrer Ziele zerstört worden.
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Anna Aridzanjan

Rutte bezeichnet US-Angriffe auf den Iran als „sehr wichtig“
„Ich halte es für sehr wichtig, was die USA hier gemeinsam mit Israel tun, denn dadurch wird die Fähigkeit des Iran, sich nukleare Kapazitäten und ballistische Raketen zu beschaffen, eingeschränkt und geschwächt“, sagte Nato-Generalsekretär Mark Rutte dem ARD-Studio Brüssel am Montag. „Es ist wirklich entscheidend, dass der amerikanische Präsident diese Maßnahme ergriffen hat“, fügte er mit Verweis auf US-Präsident Donald Trump hinzu.
Mit Blick auf die Nato sagte Rutte, es gebe „überhaupt keine Pläne“, dass die Allianz in den Krieg hineingezogen oder sich daran beteiligen werde. Einzelne Mitgliedstaaten würden lediglich die USA und Israel bei ihren Maßnahmen unterstützen. Im Übrigen kümmere sich die militärische Führung der Nato darum, dass das Bündnisgebiet „gut geschützt“ sei.
Mit Blick auf die Nato sagte Rutte, es gebe „überhaupt keine Pläne“, dass die Allianz in den Krieg hineingezogen oder sich daran beteiligen werde. Einzelne Mitgliedstaaten würden lediglich die USA und Israel bei ihren Maßnahmen unterstützen. Im Übrigen kümmere sich die militärische Führung der Nato darum, dass das Bündnisgebiet „gut geschützt“ sei.
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Anna Aridzanjan

Derweil gibt die iranische Propaganda alles und lässt im Staatsfernsehen die Muskeln spielen: In einem Video sind nahezu zahllose, einsatzbereite Drohnen in Reih und Glied zu sehen. Ein deutliches Machtsignal in Richtung USA und Israel.
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Anna Aridzanjan

Trump: „Wir ziehen den Krieg durch, so lange es dauert. Mir wird nicht langweilig“
Fassen wir kurz Trumps Iran-Äußerungen bei der Zeremonie zur Verleihung der „Medal of Honor“ zusammen:
- Er wirft der iranischen Regierung vor, sie habe ihre Entwicklung von Atomwaffen nicht aufgeben wollen.
- Zudem hätte der Iran bald über Raketen verfügt, die die USA erreichen könnten. Das sei der Grund für die militärische Operation gegen den Iran gewesen.
- Wie lange der Krieg dauern wird, könne er nicht sagen, sei aber entschlossen, es so lange durchzuziehen, wie es dauert. Wörtlich sagte der US-Präsident: „Sie sagen: 'Ach, der Präsident will es ganz schnell hinter sich bringen. Danach wird ihm langweilig.‘ Mir wird nicht langweilig. Das hier ist alles andere als langweilig“, sagte Trump.
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Anna Aridzanjan

Jetzt begrüßt Trump seinen Stab und die hochrangigen Militärs im Raum. Und lobt seine Mitarbeiter, unter denen „null illegale Einwanderer“ ins Land gekommen sind.
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Anna Aridzanjan

Jetzt will Trump eigentlich die Soldaten ehren, verliert sich aber wieder in Selbstlob, wie sehr er das Weiße Haus verschönern wird. „Das Gebäude wird wunderschön, der tollste Ballsaal … ich mag ja Baulärm, die First Lady weniger.“
DPA/AP
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Anna Aridzanjan

„Wir wissen nicht, wie lange der Irankrieg dauert, aber wir tun es, solange es nötig ist. Man hat mir vorgeworfen, ich höre auf, wenn mir langweilig wird. Aber ich bin nicht gelangweilt“, erklärt Trump. Zuvor hatte er von einer Dauer von etwa vier Wochen gesprochen.
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DPA · AFP · Reuters
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