Donald Trump droht den Nato-Staaten, die Bundesregierung erteilt ihm eine Abfuhr. Iran nimmt 500 Menschen wegen Spionage fest. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Lennard Worobic
„Die Vereinigten Staaten haben uns vor diesem Krieg auch nicht zu Rate gezogen, und insofern glauben wir, dass dies auch nicht die Angelegenheit der Nato und der Bundesregierung ist“Regierungssprecher Stefan Kornelius
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Lennard Worobic
Bei einem israelischen Luftangriff in Teheran ist iranischen Angaben zufolge ein Gebäude der städtischen Stromwerke bombardiert worden. Das Verwaltungsgebäude im Stadtteil Schohada sei getroffen worden, berichtet das staatliche TV-Netzwerk SNN. Mehrere Mitarbeiter und Ingenieure kamen demnach ums Leben. Eine genaue Opferzahl nennt der Bericht nicht. Durch die Druckwelle der Explosion seien auch Gebäude in unmittelbarer Nähe beschädigt worden. Splitter hätten Passanten in den Tod gerissen und verletzt.
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Lennard Worobic
Vom Verteidigungsminister kommen ähnliche Töne: Boris Pistorius hat Trumps Forderung nach der Entsendung von Kriegsschiffen zur Sicherung der umkämpften Straße von Hormus zurückgewiesen. „Es ist nicht unser Krieg, wir haben ihn nicht begonnen. Wir wollen diplomatische Lösungen und ein schnelles Ende, aber weitere Kriegsschiffe in der Region tragen dazu im Zweifel nicht bei“, sagt der SPD-Politiker bei einem Besuch seines lettischen Amtskollegen Andris Spruds in Berlin.
Lennard Worobic
Bundesaußenminister Johann Wadephul erteilt den Forderungen von US-Präsident Donald Trump nach einem Nato-Einsatz in der Meerenge zwischen dem Iran und der Arabischen Halbinsel eine klare Absage. Er sehe nicht, dass die Nato für die Straße von Hormus zuständig werden könnte, sagt der CDU-Politiker am Rande eines EU-Außenministertreffens in Brüssel. Im Fall einer Zuständigkeit würden sich die Nato-Gremien damit entsprechend befassen.
Außenminister Johann Wadephul (Archivbild). Carsten Koall/dpa
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Lennard Worobic
Die israelische Armee weitet ihre Bodenoffensive im Südlibanon aus. Mehrere Einheiten seien vorgerückt, teilt Militärsprecher Nadav Shoshani mit. Er bezeichnet die Einsätze als begrenzt und gezielt, lässt aber offen, wie weit die Truppen vorstoßen sollen. Aus libanesischen Sicherheitskreisen verlautet, israelische Soldaten hätten am Wochenende die strategisch wichtige Stadt Chijam eingekesselt und faktisch unter ihre Kontrolle gebracht. Sie rückten nun westwärts in Richtung des Flusses Litani vor. Ein solcher Vorstoß könnte große Teile des Südlibanons vom Rest des Landes abschneiden.
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Lennard Worobic
Bundesaußenminister Johann Wadephul erteilt den Forderungen von US-Präsident Donald Trump nach einem Nato-Einsatz in der Meerenge zwischen dem Iran und der Arabischen Halbinsel eine klare Absage. Er sehe nicht, dass die Nato für die Straße von Hormus zuständig werden könnte, sagt der CDU-Politiker am Rande eines EU-Außenministertreffens in Brüssel. Im Fall einer Zuständigkeit würden sich die Nato-Gremien damit entsprechend befassen.
Außenminister Johann Wadephul (Archivbild). Carsten Koall/dpa
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Niels Kruse
Teile der weltweiten Ölreserven werden freigegeben – aber was heißt das?
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Niels Kruse
Freie Fahrt für Schiffe von Staaten, die nicht am Krieg beteiligt sind. Nach Angaben des iranischen Außenministers Abbas Aragtschi dürfen sie die Straße von Hormus passieren. Die Meerenge sei nur geschlossen für die Feinde der Islamischen Republik und ihre Unterstützer. Zudem sagte er, der Iran habe nicht um eine Feuerpause gebeten. "Der Krieg muss auf eine Weise beendet werden, die sicherstellt, dass er sich nicht wiederholen kann."
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Niels Kruse
Israelischer Minister glaubt an baldige Eskalation des Kriegs
Miki Zohar hält eine baldige Zuspitzung des Irankriegs für möglich. „Wir wissen, dass es in den kommenden Tagen zu einer Eskalation kommen könnte“, sagte er dem israelischen Radiosender 103FM. „Der gesamte Staat Israel, wir alle müssen in den kommenden Tagen besser vorbereitet sein.“ Einzelheiten zu einer möglichen Eskalation der Situation nannte er nicht.
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Niels Kruse
Die Ölpreise steigen weiter – obwohl die Energieagentur 400 Millionen Barrel der Ölreserve freigibt. Am Morgen wurde für ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent 104,61 US-Dollar bezahlt und damit etwa anderthalb Prozent mehr als am Freitag. Das Hoch lag vor einer Woche bei knapp 120 Dollar. Zum Vergleich: Vor Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran lag der Preis Ende Februar nur bei rund 73 Dollar.
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Niels Kruse
Israels Militär meldet die Zerstörung eines iranischen Regierungsfliegers, der in der Vergangenheit vom obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei genutzt worden sein soll. „Damit wurde dem iranischen Regime ein weiteres strategisches Gut entzogen“, heißt es in einem auf Persisch verfassten Beitrag der israelischen Streitkräfte auf X. Der Flieger sei für Flüge im In- und Ausland verwendet worden.
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Niels Kruse
Der Iran will die bombardierte Schule im Süden des Landes in ein Museum umwandeln. „Diese Schule ist ein lebendiges Dokument der Bereitschaft der Amerikaner zu Verbrechen und muss zur Bewahrung im historischen Gedächtnis des iranischen Volkes dokumentiert werden“, heißt es aus Teheran. Bei dem Angriff waren am ersten Kriegstag mindestens 168 Schülerinnen zwischen sieben und zwölf Jahren, 26 Lehrerinnen sowie vier Eltern ums Leben gekommen. US-Medien zufolge sind US-Streitkräfte für den Angriff verantwortlich.
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Niels Kruse
Eine mit dem Iran verbündete Miliz will einen US-Militärstützpunkt im Irak angegriffen und dabei sechs US-Soldaten getötet haben. Vier weitere US-Soldaten seien bei dem Raketenangriff auf die Militärbasis in der Nähe des Flughafens von Bagdad schwer verletzt worden, teilten die Kämpfer von Saraja Aulija al Dam mit. Vom US-Militär gab es zunächst keine Informationen zu dem Vorfall. Die kleinere Miliz macht seit einigen Jahren mit Angriffen auf US-Truppen und -Konvois im Irak auf sich aufmerksam.
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Niels Kruse
Beim Irankrieg schlagen "zwei Herzen in der Brust" des Ex-Bundespräsidenten Joachim Gauck
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Niels Kruse
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben einen „begrenzten und gezielten Bodeneinsatz“ gegen die Hisbollah-Miliz im Südlibanon begonnen. Ziel seien in der Gegend aktive Hisbollah-Mitglieder sowie die Infrastruktur der Miliz, teilte Israels Armee mit. Die Einsätze am Boden seien „Teil umfassenderer Verteidigungsmaßnahmen“, um die Einwohner im angrenzenden Nordisrael zu schützen.
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Niels Kruse
Die saudiarabischen Streitkräfte haben in der Nacht auf Montag Dutzende Drohnen abgefangen. Von der Regierung in Riad hieß es, insgesamt seien 61 Drohnen im Osten des Landes abgefangen worden. Das Verteidigungsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate teilte derweil auf dem Kurznachrichtendienst X mit, seine Luftabwehrsysteme fingen derzeit Raketen und Drohnen aus dem Iran ab.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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