Trump hat offenbar einen 15-Punkte-Friedensplan, trotzdem verlegt er 2000 Soldaten in den Nahen Osten. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Rune Weichert
Eine Uran-Aufbereitungsanlage im Iran ist nach Angaben der iranischen Atomenergiebehörde von den USA und Israel angegriffen worden. Die Anlage zur Umwandlung von Uranoxid in Arkadan im Zentrum des Landes sei "vor wenigen Minuten vom amerikanisch-zionistischen Feind" ins Visier genommen worden, berichtet die Behörde im Onlinedienst Telegram. Radioaktives Material sei jedoch nicht freigesetzt worden.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Rune Weichert
Teherans Außenministerium wirft Israel einen tödlichen Angriff auf einen Wohnsitz iranischer Diplomaten im Libanon vor. Das Ministerium spricht in einer Mitteilung von sechs getöteten Diplomaten und verurteilt den Angriff aufs Schärfste. Die Angaben lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen. Die israelische Armee äußert sich zunächst nicht zu den iranischen Angaben.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Rune Weichert
Bei einem Angriff der USA und Israels im Zentrum des Iran ist nach Angaben der iranischen Staatsmedien ein Schwerwasserreaktor getroffen worden. Die Atomanlage in Chondab sei in zwei Wellen angegriffen worden, meldet die staatliche Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf die Verwaltung der Provinz Markasi. Es habe keine Verletzten gegeben, auch Radioaktivität sei nicht ausgetreten. Die Angaben lassen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Krause
Polens Regierungschef Donald Tusk hält eine weitere Eskalation der Lage im Nahen Osten für möglich. „Ich habe seit einigen Dutzend Stunden Grund zur Annahme – auch aufgrund von Informationen unserer Verbündeten – dass in den nächsten Tagen kaum mit einer Stabilisierung im Nahen Osten zu rechnen ist“, sagte Tusk in Warschau. Das Gegenteil sei der Fall: „Die nächsten Tage und Wochen könnten zu einer Eskalation dieser Situation führen.“
Tusk sprach am Rande einer Parlamentssitzung, in der über zwei Gesetzentwürfe seiner Regierung zur Senkung der Treibstoffpreise abgestimmt werden sollte. Die Notwendigkeit dieser Maßnahme begründete er mit der Einschätzung der Lage in Nahost.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Krause
CDU-Politiker pocht auf Bundeswehr-Einsatz in Straße von Hormus
Der Vorsitzende des Bundestags-Verteidigungsausschusses, Thomas Röwekamp (CDU), pocht auf einen deutschen Militäreinsatz in der Straße von Hormus. „Die Stabilität im Golf ist für unsere sicherheitspolitischen Interessen von zentraler Bedeutung“, sagte Röwekamp der „Rheinischen Post“ (Samstagsausgabe). „Deshalb halte ich es für richtig, dass wir uns auch selbst einbringen – etwa beim Schutz der Schifffahrtswege in der Straße von Hormus.“
„Es geht dabei ausdrücklich nicht um einen Kampfeinsatz, sondern um Verantwortung in einer Phase nach akuten Kampfhandlungen“, betonte der Verteidigungspolitiker. Ein solcher Einsatz sei im Aspides-Mandat – die EU-Marinemission im Roten Meer - schon so angelegt und regional erfasst. Wer verlässliche Stabilität will, darf sich dieser Verantwortung nicht entziehen", mahnte Röwekamp.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Krause
USA haben wohl nur ein Drittel der iranischen Raketen zerstört
Die USA können Insidern zufolge mit Sicherheit nur bestätigen, dass sie etwa ein Drittel des riesigen iranischen Raketenarsenals zerstört haben. Dies sagen fünf den US-Geheimdiensten nahestehende Personen. Der Status von etwa einem weiteren Drittel ist weniger klar, doch die Bombardements haben diese Raketen wahrscheinlich beschädigt, zerstört oder in unterirdischen Tunneln und Bunkern verschüttet, sagen vier der Insider. Ein Insider sagt, die Erkenntnisse seien ähnlich wie bei den Drohnenkapazitäten des Irans, wobei eine gewisse Sicherheit bestehe, dass etwa ein Drittel zerstört worden sei. Die Einschätzung, über die bisher noch nicht berichtet wurde, zeigt, dass zwar die meisten iranischen Raketen entweder zerstört oder unzugänglich sind, Teheran jedoch immer noch über einen beträchtlichen Raketenbestand verfügt und möglicherweise in der Lage sein könnte, einige verschüttete oder beschädigte Raketen wiederherzustellen, sobald die Kämpfe aufhören.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Krause
Regierungssprecher: Trumps Äußerung raubt uns nicht den Schlaf
Die Bundesregierung reagiert zurückhaltend auf neue Kritik von US-Präsident Donald Trump wegen ausbleibender Hilfe bei der Sicherung der Straße von Hormus. „Wir kommentieren jetzt nicht jede Äußerung anderer Staatsoberhäupter und werden auch in diesem Fall diese Äußerung intern bewerten“, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius vor Journalisten in Berlin.
Man stehe im engen Kontakt mit der US-Regierung. “Aber es ist jetzt keine Äußerung, die uns den Schlaf raubt“, fügte er hinzu.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Krause
Israel kündigt die Ausweitung seiner Angriffe auf den Iran an. Es würden weitere Ziele und Bereiche ins Visier genommen, die dem Iran beim Bau und Betrieb von Waffen dienen, und die sich gegen die israelische Zivilbevölkerung richten, sagt Verteidigungsminister Israel Katz. Der Iran werde einen hohen Preis zahlen. Dieser steige an.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Krause
Bei den Luftangriffen der USA und Israels auf den Iran sind nach Angaben Teherans zahlreiche Museen und andere Kulturstätten beschädigt worden. „Mindestens 120 Museen, historische Gebäude und Kulturstätten in verschiedenen Provinzen wurden direkt angegriffen und erlitten schwere bauliche Schäden“, sagt ein Vertreter des Ministeriums für Kulturerbe in Teheran dem Staatsfernsehen.
Er nennt unter anderem den zum Unesco-Weltkulturerbe zählenden Golestan-Palast sowie den Saadabad-Palast, den Marmor-Palast und das sogenannte Kriegsmuseum in Teheran.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Krause
Das US-Militär hat einem Bericht der „Washington Post“ zufolge in den vier Wochen des Krieges mit dem Iran über 850 Tomahawk-Marschflugkörper abgefeuert. Damit seien diese Präzisionswaffen in einem Tempo verbraucht worden, das einige Vertreter des Pentagon alarmiert und interne Diskussionen darüber ausgelöst hat, wie man den Vorrat aufstocken könnte, berichtet die Zeitung unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Reuters konnte den Bericht nicht sofort bestätigen. Das US-Verteidigungsministerium und das Weiße Haus reagierten nicht sofort auf Anfragen von Reuters nach einer Stellungnahme.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Krause
Iran sperrt Straße von Hormus komplett
Die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) erklären, dass der Schiffsverkehr „von und zu Häfen von Verbündeten und Unterstützern der israelisch-amerikanischen Feinde“ über jeden Korridor und zu jedem Zielort verboten sei. Das berichten iranische Staatsmedien. Die Straße von Hormus sei gesperrt. Jeder Transit durch die Wasserstraße werde mit harten Maßnahmen geahndet. Drei Containerschiffe verschiedener Nationalitäten seien nach Warnungen der Marine der Garden aus der Straße von Hormus zurückgeschickt worden.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Krause
Der Iran droht mit Angriffen auf Hotels in der Golfregion, die US-Armeeangehörige beherbergen. „Wenn US-Soldaten in einem Hotel untergebracht werden, dann wird dieses Hotel aus unserer Sicht amerikanisch“, sagt der Sprecher der iranischen Armee, Abolfasl Schekartschi, im iranischen Staatsfernsehen. „Wir müssen natürlich dort zuschlagen, wo sie sind.“
Ähnlich äußert sich der iranische Außenminister Abbas Araghtschi. Er warf den Staaten des Golf-Kooperationsrats vor, ihre Bürger als „menschliche Schutzschilde“ zu nutzen. US-Soldaten würden sich „in Hotels und Büros verstecken“, schreibt er im Onlinedienst X. Er forderte Hotels in der Region auf, ihnen Zimmer zu verweigern.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Krause
Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) verlängert ihre Warnung für Fluggesellschaften für den Luftraum über dem Iran, Israel und mehreren Golfstaaten. Die Empfehlung den Luftraum aufgrund erhöhter militärischer Aktivitäten zu meiden gelte nun bis zum 10. April, teilt die EASA mit. Die Empfehlung galt zuvor bis zum 27. März.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Krause
Iran meldet 15 Tote nach Luftangriff auf Ghom
Bei einem Luftangriff auf Ziele in der iranischen Stadt Ghom sind nach Angaben der örtlichen Behörden mindestens 15 Menschen getötet worden. Weitere zehn Personen seien verletzt, sagt der stellvertretende Gouverneur der gleichnamigen Provinz, Mortesa Heidari, der staatlichen Nachrichtenagentur Isna. Die Rettungskräfte suchten im Stadtviertel Pardisan weiterhin nach Verschütteten. Die Zahl der Todesopfer könne daher noch steigen.
Es liegen keine Angaben über die getroffenen Ziele vor, und es gibt keine unabhängige Bestätigung.
Ghom gilt als religiöses Zentrum im Iran und zählt zu den wichtigsten schiitischen Wallfahrtsorten weltweit. Die Region ist zudem wegen strategischer Industrie- und Atomanlagen von strategischer Bedeutung.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Krause
Irans Revolutionsgarden fordern laut iranischen Medien die Zivilbevölkerung in der Nahost-Region auf, Gebiete, in denen US-Streitkräfte stationiert sind, zu verlassen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
DPA · AFP · Reuters · SID
due / nik / km / urb / tkr