Der Iran bestätigt die Tötung eines Spitzenfunktionärs durch Israel. Donald Trump kritisiert die Nato-Länder. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Eugen Epp
Iran bestätigt Tod von Sicherheitschef Ali Laridschani
In den iranischen Staatsmedien wird der Tod des iranischen Sicherheitschefs Ali Laridschani bestätigt. Israels Verteidigungsminister, Israel Katz, hatte am Morgen erklärt, der einflussreiche Sekretär des Nationalen Sicherheitsrates sei bei einem Angriff getötet worden.
Die den Revolutionsgarden nahe stehende Nachrichtenagentur Fars teilt mit, dass Laridschani zum „Märyrer” geworden sei. Auf dem ehemaligen Twitteraccount des ranghöchsten Sicherheitsbeamten hieß es, „ein Diener Gottes ist als Märtyrer zu seinem Herrn gelangt.”
Die den Revolutionsgarden nahe stehende Nachrichtenagentur Fars teilt mit, dass Laridschani zum „Märyrer” geworden sei. Auf dem ehemaligen Twitteraccount des ranghöchsten Sicherheitsbeamten hieß es, „ein Diener Gottes ist als Märtyrer zu seinem Herrn gelangt.”
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Eugen Epp
Erneuter Angriff auf US-Botschaft im Irak
Die US-Botschaft in Bagdad ist erneut unter Beschuss geraten. Von dem Gebäude im hoch gesicherten Regierungsviertel steigt Rauch auf, berichten irakische Medien. Bisher hat sich niemand zu der Attacke bekannt. Erst vor zwei Tagen war bei einem Angriff offenbar ein Abwehrsystem an der Botschaft getroffen worden.
„Verbotene Gruppen” hätten die Botschaft erneut angegriffen, teilen die irakischen Streitkräfte mit. Es handle sich um einen „Terrorangriff” auf die Souveränität des Landes. Ministerpräsident Mohammed al-Sudani verurteilt Angriffe auf Botschaften und andere diplomatische Vertretungen im Land. Es handle sich dabei um „kriminelle Versuche, den Irak, seine Sicherheit und Stabilität” zu gefährden.
Der Irak grenzt an den Iran und ist im Zuge des Kriegs ebenfalls Schauplatz von Angriffen. Im Irak haben die mit Teheran verbündeten Milizen großen Einfluss, die immer wieder Angriffe auf US-Truppen im Land für sich beanspruchen. In den vergangenen Tagen gab es unter anderem Angriffe auf einen US-Militärstützpunkt in der Nähe des Flughafens von Bagdad.
Der Irak grenzt an den Iran und ist im Zuge des Kriegs ebenfalls Schauplatz von Angriffen. Im Irak haben die mit Teheran verbündeten Milizen großen Einfluss, die immer wieder Angriffe auf US-Truppen im Land für sich beanspruchen. In den vergangenen Tagen gab es unter anderem Angriffe auf einen US-Militärstützpunkt in der Nähe des Flughafens von Bagdad.
Imago Images
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Eugen Epp
Israel meldet neue Angriffe aus dem Libanon: Laut israelischen Medien hat die Hisbollah am Abend Dutzende Raketen und Drohnen auf Nordisrael gefeuert. Demnach gab es Schäden durch Einschläge von Raketenteilen. Unter anderem sei ein Wohnhaus getroffen worden. Berichte über Verletzte gibt es bisher nicht. In mehreren Gegenden im Norden Israels sowie in israelischen Siedlungen im Westjordanland heulen Warnsirenen.
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Eugen Epp
Israel hat heute im Laufe des Tages erklärt, den Kommandeur der iranischen Basidsch-Miliz, Gholamresa Soleimani, getötet zu haben. Nun bestätigt auch Teheran den Tod von Soleimani. Er sei bei Angriffen der USA und Israels getötet worden, melden staatliche Medien. Der Tod von Sicherheitschef Ali Laridschani wird bisher aber nicht bestätigt.
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Eugen Epp
In mehreren iranischen Städten finden offenbar Kundgebungen statt. Nach einem Demonstrationsaufruf der Behörden seien mitten im Krieg große Menschenmengen zusammengekommen, berichtet das Staatsfernsehen. Das Fernsehen zeigt unter anderem eine riesige Menschenmenge in Teheran, die iranische Fahnen schwenkt.
In Teheran kommen die Menschen auf Aufruf der Behörden auf dem Punak-Platz zusammen, auf dem zum Jahreswechsel die Großdemonstrationen gegen die Regierung stattgefunden hatten, die brutal niedergeschlagen wurden. Die heutigen Zusammenkünfte sind von den Behörden als Kundgebungen für die „Neutralisierung potenzieller Komplotte des zionistischen Feindes” angesetzt worden – damit ist Israel gemeint.
In Teheran kommen die Menschen auf Aufruf der Behörden auf dem Punak-Platz zusammen, auf dem zum Jahreswechsel die Großdemonstrationen gegen die Regierung stattgefunden hatten, die brutal niedergeschlagen wurden. Die heutigen Zusammenkünfte sind von den Behörden als Kundgebungen für die „Neutralisierung potenzieller Komplotte des zionistischen Feindes” angesetzt worden – damit ist Israel gemeint.
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Lennard Worobic
In der irakischen Hauptstadt Bagdad sind nach Angaben von AFP-Korrespondenten erneut mehrere laute Explosionen zu hören. Es habe einen Raketen- und Drohnenangriff auf die US-Botschaft gegeben, heißt es aus Sicherheitskreisen. Ein Augenzeuge berichtet, dass er von seinem Balkon aus ein Feuer auf dem Gelände der Botschaft gesehen habe.
Ein anderer Augenzeuge sagt, dass die Flugabwehr der Botschaft mehrere Geschosse zerstört habe. Nach den Angaben aus Sicherheitskreisen wurde das Feuer auf dem Botschaftsgelände durch eine Drohne ausgelöst.
Ein anderer Augenzeuge sagt, dass die Flugabwehr der Botschaft mehrere Geschosse zerstört habe. Nach den Angaben aus Sicherheitskreisen wurde das Feuer auf dem Botschaftsgelände durch eine Drohne ausgelöst.
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Lennard Worobic
Der Dax knüpft an seine Erholungsgewinne vom Wochenauftakt an. Die weiter auf hohem Niveau notierenden Ölpreise bleiben aber im Fokus, auch wenn sich die meisten Anleger mit Blick auf die Handelsumsätze „offensichtlich dazu entschieden haben, die aktuelle Krise ohne große Handelstätigkeit auszusitzen“, wie Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners sagt.
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Lennard Worobic
Trump sagt, Kents Rücktritt sei „eine gute Sache“. „Ich fand immer, dass er in Sicherheitsfragen schwach war, sehr schwach“, sagt der US-Präsident vor Journalisten im Weißen Haus in Washington. Als er Kents Rücktrittserklärung gesehen habe, „wurde mir klar, dass es gut ist, dass er weg ist“.
Lennard Worobic
Trumps Terrorismusberater tritt zurück
Aus Protest gegen die US-Offensive gegen den Iran legt der Chef des Nationalen Zentrums für Terrorismusbekämpfung, Joseph Kent, sein Amt nieder. „Ich kann den andauernden Krieg im Iran nicht guten Gewissens unterstützen. Der Iran stellte keine unmittelbare Bedrohung für unser Land dar“, schreibt er in einem auf X veröffentlichten Brief an US-Präsident Donald Trump. Es sei offensichtlich, dass die Vereinigten Staaten den Krieg aufgrund israelischen Drucks begonnen hätten.
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Lennard Worobic
Trump wettert gegen Nato-Länder: „Ziemlich schockierend“
US-Präsident Donald Trump kritisiert Deutschland und andere Nato-Länder scharf für die ausbleibende Hilfe bei der Absicherung der Straße von Hormus. Die Haltung der Verbündeten sei „ziemlich schockierend“, sagt Trump am Dienstag im Oval Office in Washington. „Ich denke, die Nato macht einen sehr dummen Fehler“, fügt er hinzu. Der Fall sei ein „Test“ für das Bündnis gewesen.
Deutschland habe erklärt, nichts mit dem Irankrieg zu tun zu haben und sich deshalb nicht beteiligen zu wollen, sagt Trump bei dem Treffen mit dem irischen Regierungschef Micheal Martin weiter. Zugleich finde die Bundesregierung aber, die USA und Israel hätten „etwas Großartiges getan", weil sie die iranische Führung ausgeschaltet hätten.
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Lennard Worobic
Israels Armee bombardiert nach der von ihr verkündeten Tötung des Kommandeurs der iranischen Basidsch-Einheiten weiter Ziele dieser Miliz in Teheran. „In den vergangenen Stunden hat die israelische Luftwaffe Angriffe auf Mitglieder und Stellungen der Basisch-Einheit ausgeführt“, teilt das israelische Militär mit. Weitere Einzelheiten nennt die Armee zunächst nicht.
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Lennard Worobic
In der Frage der Absicherung der Straße von Hormus vollzieht US-Präsident Donald Trump eine Kehrtwende: Der 79-Jährige schreibt in seinem Onlinedienst Truth Social, die USA bräuchten in der Meerenge doch keine Hilfe der Verbündeten gegen iranische Angriffe. „Wir ‚brauchen' oder wünschen die Hilfe der Nato-Länder nicht mehr“, schreibt Trump. „Wir haben sie nie gebraucht!“, fügt er in Großbuchstaben hinzu. „Dasselbe gilt für Japan, Australien oder Südkorea.“
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Lennard Worobic
Im Libanon und in Israel sind erneut Angriffe gemeldet worden. Bei einem israelischen Angriff auf die Flughafenstraße in der libanesischen Hauptstadt Beirut sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums ein Mensch getötet und neun weitere verletzt worden. Auch im Süden des Landes wurden nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur NNA erneut mehrere Angriffe gemeldet.
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Lennard Worobic
Trumps Terrorismusberater tritt zurück
Aus Protest gegen die US-Offensive gegen den Iran legt der Chef des Nationalen Zentrums für Terrorismusbekämpfung, Joseph Kent, sein Amt nieder. „Ich kann den andauernden Krieg im Iran nicht guten Gewissens unterstützen. Der Iran stellte keine unmittelbare Bedrohung für unser Land dar“, schreibt er in einem auf X veröffentlichten Brief an US-Präsident Donald Trump. Es sei offensichtlich, dass die Vereinigten Staaten den Krieg aufgrund israelischen Drucks begonnen hätten.
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Daniel Wüstenberg
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wendet sich zum persischen Neujahrsfest an die Iraner gewandt und wünscht dem „mutigen iranischen Volk“ ein „Jahr der Freiheit“ und den Beginn neuer Hoffnung. Kurz nach der Verkündung der gezielten Tötung führender iranischer Vertreter, darunter der Funktionär Ali Laridschani, gratuliert der Regierungschef den Iranern und Iranerinnen per Videobotschaft zu Neujahr. Netanjahu sagte in dem Video auf Persisch: „Frohes Norus(fest), lang lebe der Iran“.
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Lennard Worobic
Durch Trümmerteile einer abgefangenen Rakete ist in Abu Dhabi ein Mensch ums Leben gekommen. Die Trümmer gingen nach Regierungsangaben im Stadtteil Bani Yas in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate nieder. Bei dem Todesopfer handelt es sich demnach um einen Pakistaner.
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DPA · AFP · Reuters · SID
due / nik / km / urb