Für Ölindustrie wichtige iranische Insel bombardiert. US-Botschaft in Bagdad angegriffen. Trump kündigt Eskorte in Straße von Hormus an. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Liveblog.
Wichtige Updates
Daniel Wüstenberg
Und noch etwas spielt in der Straße von Hormus eine Rolle: Seeminen. Über ihre Gefahren, über die Herausforderungen für die Vereinigten Staaten, über deren mögliche Beseitigung und darüber, wie die Deutsche Marine dabei eine Rolle spielen könnte, schreibt mein Kollege Tim Schulze:
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Daniel Wüstenberg
In der für die weltweite Ölversorgung wichtigen Straße von Hormus gab es schon einmal eine Eskalation: Im „Tankerkrieg“ in den 1980er-Jahren nahmen Irak und Iran neutrale Handelsschiffe ins Visier. „Geo“-Kollege Manuel Opitz blickt zurück – lesenswert:
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Daniel Wüstenberg
Die islamistische Hamas ruft den Iran dazu auf, Angriffe auf Nachbarstaaten einzustellen. Die Terrororganisation bekräftigt in einer Mitteilung, Teheran habe das Recht, auf israelisch-amerikanische Attacken zu reagieren. Die „Brüder im Iran“ sollten jedoch davon absehen, ihre Angriffe auf Nachbarländer fortzusetzen. Seit Beginn des Iran-Kriegs melden die umliegenden Golfstaaten zahlreiche iranische Raketen- und Drohnenangriffe. Die Hamas ruft die Staaten in der Region auf, „zusammenzuarbeiten, um diese Aggression zu stoppen und die brüderlichen Beziehungen untereinander zu bewahren“. Der Iran unterstützte die Hamas jahrzehntelang finanziell und militärisch.
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Daniel Wüstenberg
Trump spricht von „vollständigem Sieg“
Der Iran ist nach den Worten von US-Präsident Donald Trump zwei Wochen nach Beginn der US-israelischen Luftangriffe „vollständig besiegt“. „Die Fake-News-Medien berichten nur ungern darüber, wie erfolgreich das US-Militär gegen den Iran vorgegangen ist, der vollständig besiegt ist und ein Abkommen wünscht“, schreibt Trump auf seiner Onlineplattform Truth Social. Er fügt hinzu, die angeblich von Teheran gewünschte Vereinbarung sei „kein Abkommen, das ich akzeptieren würde“.
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Daniel Wüstenberg
In Iraks Hauptstadt Bagdad hat es einen Luftangriff auf die US-Botschaft gegeben. Eine Drohne habe den Botschaftskomplex getroffen, sagt ein irakischer Sicherheitsvertreter. Ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP sah über dem Gebäudekomplex Rauch aufsteigen. Die Attacke erfolgte kurz nach Angriffen auf pro-iranische Kämpfer in der irakischen Hauptstadt.
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Daniel Wüstenberg
Die USA ziehen vor einen Teil ihres Botschaftspersonals aus dem Oman ab. Nicht zwingend benötigte Mitarbeiter und ihre Angehörigen müssten das Sultanat wegen der kriegsbedingten Risiken verlassen, erklärt das US-Außenministerium.
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Daniel Wüstenberg
Bei einem israelischen Luftangriff auf ein Gesundheitszentrum im Südlibanon sind nach Behördenangaben mindestens zwölf Mitarbeiter getötet worden. Das libanesische Gesundheitsministerium erklärt, es trauere „um die in Burdsch Kalawija getöteten Mitarbeiter bei einem israelischen Luftangriff auf das Gesundheitszentrum der Stadt“. Die israelische Armee äußert sich zunächst nicht zu dem Angriff. Die Angaben lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen.
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Daniel Wüstenberg
Die Behörden in Katar evakuieren Augenzeugen zufolge Teile der Hauptstadt Doha. Betroffen sind unter anderem das Msheireb-Viertel, in dem sich Regierungsgebäude und ein Büro von Google befinden, sowie die sogenannte Education City mit Ablegern von sechs US-Universitäten. Das katarische Innenministerium hatte zuvor mitgeteilt, eine Reihe bestimmter Gebiete würde als „vorübergehende Vorsichtsmaßnahme“ evakuiert, ohne Details zu nennen. Etwa eine Stunde später meldeten die Behörden, es seien Raketen abgefangen worden.
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Daniel Wüstenberg
Laut US-Präsident Donald Trump wollen die USA demnächst Schiffe zum Schutz vor iranischen Angriffen durch die Straße von Hormus eskortieren. Auf die Frage von Reportern, wann die US-Marine mit dem Geleitschutz für Tanker beginnen werde, sagt Trump: „Das wird bald geschehen.“
Wie das ablaufen könnte – und welche Risiken es gibt, lesen Sie hier:
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Daniel Wüstenberg
Für Ölindustrie wichtige Insel angegriffen
Die USA haben nach Angaben von Präsident Donald Trump „jedes militärische Ziel“ auf der iranischen Insel Kharg angegriffen. Der Iran exportiert 90 Prozent seines Rohöls über die Insel. „Aus Gründen des Anstands habe ich darauf verzichtet, die Ölinfrastruktur auf der Insel auszulöschen“, schreibt Trump auf der Online-Plattform Truth Social.
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Thomas Krause
Iran greift Israel wieder mit Raketen an
Der Iran hat in der Nacht eine weitere Angriffswelle mit ballistischen Raketen auf Israel gestartet. Iranische Staatsmedien berichten das kurz nach Mitternacht (Ortszeit). Nach Angaben des israelischen Rettungsdienstes Magen David Adom wurde nach ersten Erkenntnissen bei den Raketenangriffen niemand verletzt. Die Polizei erhielt nach eigenen Angaben Hinweise auf Trümmerteile, die im Süden Israels gelandet seien.
Die israelische Armee entdeckte nach eigenen Angaben mehrere aus dem Iran abgeschossene Raketen und aktivierte die Luftabwehr. In mehreren Gegenden des Landes ertönte Luftalarm. Knapp eine halbe Stunde später wurde der Alarm wieder aufgehoben, die Menschen konnten demnach die Schutzräume verlassen.
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Thomas Krause
US-Präsident Donald Trump lehnt einem Medienbericht zufolge einen Vorschlag des russischen Präsidenten Wladimir Putin ab, angereichertes Uran aus dem Iran nach Russland zu transferieren. Dies sei Teil eines Plans gewesen, den Krieg der USA und Israels gegen den Iran zu beenden, berichtet das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf Insider. Putin habe die Idee in einem Telefonat in dieser Woche ins Spiel gebracht. Eine Stellungnahme der genannten Staaten liegt zunächst nicht vor.
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Thomas Krause
Kanada steuert zur geplanten Ölfreigabe der Internationalen Energieagentur (IEA) 23,6 Millionen Barrel bei. Dies kündigt Energieminister Tim Hodgson an. Die Menge werde von der heimischen Industrie gefördert. Die IEA hatte am Mittwoch als Reaktion auf den Preisanstieg infolge des Krieges der USA und Israels gegen den Iran die Freigabe von insgesamt 400 Millionen Barrel aus strategischen Reserven beschlossen. Kanada selbst verfügt über keine derartigen Reserven.
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Thomas Krause
Bei einem israelischen Luftangriff sind in der südlibanesischen Stadt Nabatije Berichten zufolge mindestens sechs Menschen getötet worden. Unter den Opfern habe sich auch ein junges Mädchen befunden, berichtet die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA. Ein israelisches Kampfflugzeug habe das Wohnhaus einer Familie angegriffen, heißt es weiter. Das israelische Militär äußerte sich bislang nicht zu dem Vorfall.
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Thomas Krause
USA schicken weitere Schiffe und Truppen nach Nahost
Das Pentagon schickt Medienberichten zufolge weitere Kriegsschiffe und Marine-Infanteristen nach Nahost. Das zuvor in Japan stationierte amphibische Angriffsschiff „USS Tripoli“ sei samt Marine-Infanteristen auf dem Weg dorthin, berichtet das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf US-Beamte. Die bereits in der Region eingesetzten US-Streitkräfte erhielten dadurch Verstärkung durch Tausende Infanteristen, mehrere Kriegsschiffe und Kampfflugzeuge des Typs F-35, schreibt das Nachrichtenportal „Axios“ unter Berufung auf einen hochrangigen US-Beamten.
Demnach geht die Aufstockung auf eine Anfrage des für die Region zuständigen Regionalkommandos des US-Militärs (Centcom) zurück, die auf mehr militärische Optionen im Krieg mit dem Iran abzielt. Die Marine-Infanteristen wären laut „Axios“ in der Lage – falls gewollt – Bodeneinsätze durchzuführen.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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