Der Gegenschlag Irans verringerte Katars Gasproduktion um ein Fünftel. Israel verspricht nun, keine Angriffe auf Gasfelder mehr zu fliegen. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Matthias Urbach
Die kuwaitische Ölraffinerie Mina Al-Ahmadi ist am frühen Morgen von mehreren Drohnen angegriffen worden. Dabei sei in einigen Anlagen ein Feuer ausgebrochen, berichtet der Ölkonzern KPC. Mehrere Anlagen seien vorsorglich abgeschaltet worden.
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Matthias Urbach
F-35 getroffen – Notlandung
Ein US-Tarnkappen-Kampfflugzeug vom Typ F-35 ist US-Medienberichten zufolge wohl von iranischem Beschuss getroffen worden. Das Flugzeug habe an einem US-Luftwaffenstützpunkt im Nahen Osten notlanden müssen, berichten mehrere US-Medien, darunter die Sender ABC und CNN.
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Matthias Urbach
Auch Israel hat dem Militär zufolge eine neue Angriffswelle gegen Teheran gestartet.
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Matthias Urbach
Der Iran hat in der Nacht wieder arabische Nachbarstaaten angegriffen. Die Armee von Kuwait meldet erneuten Beschuss durch Raketen und Drohnen. Das Verteidigungsministerium in Saudi-Arabien sprach davon, gleich mehrere Drohnenangriffe abgewehrt zu haben. Auch die Behörden in den Vereinigten Arabischen Emiraten meldeten die erfolgreiche Abwehr eines Luftangriffs. In Bahrain dagegen geriet ein Lagerhaus durch herabfallende Trümmer in Brand. Das Feuer sei unter Kontrolle, es gebe keine Verletzten, hieß es vom Innenministerium.
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Matthias Urbach
Libanons Präsident Joseph Aoun ruft erneut zu einem Waffenstillstand auf. Aoun betonte, „das Wichtigste“ sei, die Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz zu beenden. Am 9. März hatte Aoun eine Vier-Punkte-Initiative vorgeschlagen, die einen „vollständigen Waffenstillstand“ mit Israel, verstärkte Unterstützung für die libanesische Armee zur „Entwaffnung der Hisbollah“ sowie „direkte Verhandlungen“ mit Israel vorsah. Diese Initiative liege nach wie vor auf dem Tisch, erklärte Aoun. Dass der Plan des libanesischen Präsidenten auch eine Entwaffnung der pro-iranischen Miliz vorsieht, ist durchaus bemerkenswert.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, der vergangene Woche mit Aoun und weiteren libanesischen Führungspersönlichkeiten gesprochen hatte, drängte die israelische Regierung am Donnerstag, direkten Gesprächen mit Beirut zuzustimmen.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, der vergangene Woche mit Aoun und weiteren libanesischen Führungspersönlichkeiten gesprochen hatte, drängte die israelische Regierung am Donnerstag, direkten Gesprächen mit Beirut zuzustimmen.
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Matthias Urbach
Der Ölpreis könnte laut Angaben von Ölvertretern in Saudi-Arabien auf über 180 Dollar pro Barrel steigen, falls die Störungen durch den Irankrieg bis Ende April anhalten. Dies berichtet die US-Zeitung „Wall Street Journal".
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Matthias Urbach
Katar: Gasexporte durch Angriff fast ein Fünftel geringer
Die Angriffe auf katarische Energieanlagen werden die Exportkapazitäten des Landes für Flüssigerdgas (LNG) nach Angaben des katarischen Energieministers um 17 Prozent verringern. „Die Reparatur der Schäden an den LNG-Anlagen wird zwischen drei und fünf Jahren dauern“, erklärte Energieminister Saad Scherida al-Kaabi. Das führe zu geschätzten Verlusten von 20 Milliarden Dollar (17 Milliarden Euro) bei den Jahreseinnahmen.
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Matthias Urbach
Mehr Freiheiten bei den Energiesteuern
Die EU gibt den Mitgliedstaaten mehr Freiheiten, um auf gestiegene Energiepreise zu reagieren. Das kündigte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am frühen Freitagmorgen nach Ende des EU-Gipfels an. So sollen die Staaten etwa ihre Energiesteuern senken können. Das ist eine Reaktion auf die aktuell sehr hohen Energiepreise durch den Irankrieg.
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Matthias Urbach
Die US-Zeitung „Wall Street Journal" berichtet allerdings, Trump habe von dem bevorstehenden israelischen Angriff auf South Pars gewusst. Trump habe Netanjahu unterstützt. Die Idee sei gewesen, Iran unter Druck zu setzen, die Straße von Hormus wieder zu öffnen.
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Matthias Urbach
Israel: Beschießen keine Gasfelder mehr
Israel hat bei dem Angriff auf das iranische Gasfeld South Pars allein gehandelt. Das sagte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu auf einer Pressekonferenz. Danach habe US-Präsident Donald Trump Israel gebeten, „weitere Angriffe auszusetzen, und wir halten uns daran“. Damit bestätigt der israelische Premier die Darstellung von Trump.
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Eugen Epp
Außerdem wird auf dem EU-Gipfel betont, dass man entschlossen eine Migrationskrise wie 2015 infolge des Iran-Krieges verhindern werde. Auch wenn der Konflikt bislang nicht zu unmittelbaren Migrationsströmen in Richtung EU geführt habe, werde man „ein hohes Maß an Wachsamkeit wahren”, heißt es in der Gipfelerklärung. Gestützt auf die Lehren aus der Migrationskrise von 2015 sei die EU bereit, "ihre diplomatischen, rechtlichen, operativen und finanziellen Instrumente in vollem Umfang zu mobilisieren, um unkontrollierte Migrationsbewegungen in die EU zu verhindern und die Sicherheit in Europa zu wahren".
Der Schutz und die Kontrolle der Außengrenzen der EU würden weiter gestärkt. Man werde mit Staaten in der Region zusammenarbeiten.
Der Schutz und die Kontrolle der Außengrenzen der EU würden weiter gestärkt. Man werde mit Staaten in der Region zusammenarbeiten.
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Eugen Epp
Die Teilnehmer des EU-Gipfels fordern einen vorläufigen Stopp von Angriffen auf zivile Infrastruktur. Mit Blick auf die UN-Charta und das humanitäre Völkerrecht fordert der Europäische Rat „ein Moratorium für Angriffe auf Energie- und Wasserversorgungsanlagen”, wie es in der Gipfelerklärung heißt. Die Gipfelteilnehmer begrüßen zudem die Ankündigungen von Mitgliedsstaaten, die Straße von Hormus abzusichern, „sobald die Voraussetzungen dafür erfüllt sind”.
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Eugen Epp
Eine Mehrheit der US-Bürger rechnet mit einem Befehl von Präsident Donald Trump für einen großangelegten Bodenkrieg im Iran, doch nur eine Minderheit befürwortet einen solchen Schritt. Einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters und des Meinungsforschungsinstituts Ipsos zufolge gehen 65 Prozent der Amerikaner davon aus, dass Trump Truppen in den Iran schicken wird. Unterstützung findet diese Vorstellung bei sieben Prozent der Befragten.
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Eugen Epp
Israel hat Netanjahu zufolge das iranische Erdgasfeld South Pars im Alleingang angegriffen. US-Präsident Trump habe Israel darum gebeten, von weiteren derartigen Einsätzen abzusehen, sagt Netanjahu bei seiner Pressekonferenz. Trump selbst hat erklärt, er habe nichts von dem Angriff gewusst. Israelische Regierungsvertreter, die nicht namentlich genannt werden wollten, haben der Nachrichtenagentur Reuters dagegen gesagt, der Einsatz sei mit den USA abgesprochen gewesen.
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Eugen Epp
Netanjahu: Iran kann kein Uran mehr anreichern
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu war in letzter Zeit kaum öffentlich zu sehen. Jetzt gibt er seine zweite Pressekonferenz seit dem Angriff Israels und der USA auf den Iran. Laut Netanjahu haben die Angriffe dazu geführt, dass das Regime nicht mehr in der Lage ist, Uran anzureichern oder ballistische Raketen herzustellen.
Es sei noch zu früh, um sagen zu können, ob sich die iranische Bevölkerung gegen die Regierung erheben werde, sagt der israelische Regierungschef weiter.
Es sei noch zu früh, um sagen zu können, ob sich die iranische Bevölkerung gegen die Regierung erheben werde, sagt der israelische Regierungschef weiter.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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