Die Kriegsgegner überziehen sich weiterhin mit gegenseitigen Luftangriffen. Kuwait muss Teile einer Ölraffinerie abschalten. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Tim Schulze
Die iranischen Revolutionsgarden melden den Tod ihres Sprechers, Ali Mohammed Naini. Israels Armee bestätigt, dass dieser in der Nacht zum Freitag bei einem Angriff der israelischen Luftwaffe getötet worden sei. Die den Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Tasnim hatte zuvor Israel und die USA für den tödlichen Angriff auf den General verantwortlich gemacht.
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Tim Schulze
In Kuwait schaltet nach Drohnenangriffen Teile einer Ölraffinerie ab. Wie die staatliche Nachrichtenagentur unter Berufung auf die Kuwait Petroleum Corporation (KPC) berichtet, wurde die Ölraffinerie Mina al-Ahmadi am frühen Freitagmorgen (Ortszeit) Ziel mehrerer Drohnenangriffe. Dabei sei in einigen Anlagen der Raffinerie Feuer ausgebrochen.
Ersten Informationen zufolge gibt es keine Verletzten oder Tote infolge der Angriffe. KPC erklärt demnach weiter, dass Feuerwehr und Rettungskräfte sofort mit den Löscharbeiten begonnen haben und mehrere Anlagen der Raffinerie abgeschaltet wurden.
Die Raffinerie war erst am Donnerstag getroffen worden, dabei kam es nach KPC-Angaben zu einem begrenzten Brand. Die Anlage gehört zu den wichtigsten Ölraffinerien des Landes und auch der Golfregion.
Ersten Informationen zufolge gibt es keine Verletzten oder Tote infolge der Angriffe. KPC erklärt demnach weiter, dass Feuerwehr und Rettungskräfte sofort mit den Löscharbeiten begonnen haben und mehrere Anlagen der Raffinerie abgeschaltet wurden.
Die Raffinerie war erst am Donnerstag getroffen worden, dabei kam es nach KPC-Angaben zu einem begrenzten Brand. Die Anlage gehört zu den wichtigsten Ölraffinerien des Landes und auch der Golfregion.
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Tim Schulze
Revolutionsgarden: Iran setzt Produktion von Raketen fort
Der Iran produziert nach eigenen Angaben trotz der anhaltenden Luftangriffe der USA und Israels weiterhin ballistische Raketen. "Selbst unter Kriegsbedingungen setzen wir die Raketenproduktion fort", sagt der Sprecher der iranischen Revolutionsgarden, Ali Mohammed Naini, nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars.
Er weist damit Äußerungen des israelischen Regierungschefs Benjamin Netanjahu zurück. Dieser hat am Donnerstag gesagt, der Iran verfüge nach knapp drei Wochen Krieg "nicht mehr über die Kapazitäten, Uran anzureichern und ballistische Raketen herzustellen".
Er weist damit Äußerungen des israelischen Regierungschefs Benjamin Netanjahu zurück. Dieser hat am Donnerstag gesagt, der Iran verfüge nach knapp drei Wochen Krieg "nicht mehr über die Kapazitäten, Uran anzureichern und ballistische Raketen herzustellen".
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Tim Schulze
Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge in der Nacht zum Freitag nach neuer Gewalt in Syrien im Nachbarland Ziele der dortigen Regierung angegriffen. Das israelische Militär spricht von Attacken auf drusische Zivilisten in Suwaida.
Israel unterstützt mit den Angriffen die drusische Minderheit in Syrien, die sich immer wieder Auseinandersetzungen mit sunnitischen Arabern liefert. Wie viele Opfer es bei den jüngsten Angriffen und Kämpfen seit Montag gegeben habe, sei noch unklar. In der Stadt Suwaida selbst sei am Morgen ein Wohnhaus von einem Geschoss getroffen worden. Zwei Menschen werden den Angaben zufolge dabei verletzt.
Israel unterstützt mit den Angriffen die drusische Minderheit in Syrien, die sich immer wieder Auseinandersetzungen mit sunnitischen Arabern liefert. Wie viele Opfer es bei den jüngsten Angriffen und Kämpfen seit Montag gegeben habe, sei noch unklar. In der Stadt Suwaida selbst sei am Morgen ein Wohnhaus von einem Geschoss getroffen worden. Zwei Menschen werden den Angaben zufolge dabei verletzt.
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Matthias Urbach
Die kuwaitische Ölraffinerie Mina Al-Ahmadi ist am frühen Morgen von mehreren Drohnen angegriffen worden. Dabei sei in einigen Anlagen ein Feuer ausgebrochen, berichtet der Ölkonzern KPC. Mehrere Anlagen seien vorsorglich abgeschaltet worden.
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Matthias Urbach
F-35 getroffen – Notlandung
Ein US-Tarnkappen-Kampfflugzeug vom Typ F-35 ist US-Medienberichten zufolge wohl von iranischem Beschuss getroffen worden. Das Flugzeug habe an einem US-Luftwaffenstützpunkt im Nahen Osten notlanden müssen, berichten mehrere US-Medien, darunter die Sender ABC und CNN.
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Matthias Urbach
Auch Israel hat dem Militär zufolge eine neue Angriffswelle gegen Teheran gestartet.
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Matthias Urbach
Der Iran hat in der Nacht wieder arabische Nachbarstaaten angegriffen. Die Armee von Kuwait meldet erneuten Beschuss durch Raketen und Drohnen. Das Verteidigungsministerium in Saudi-Arabien sprach davon, gleich mehrere Drohnenangriffe abgewehrt zu haben. Auch die Behörden in den Vereinigten Arabischen Emiraten meldeten die erfolgreiche Abwehr eines Luftangriffs. In Bahrain dagegen geriet ein Lagerhaus durch herabfallende Trümmer in Brand. Das Feuer sei unter Kontrolle, es gebe keine Verletzten, hieß es vom Innenministerium.
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Matthias Urbach
Libanons Präsident Joseph Aoun ruft erneut zu einem Waffenstillstand auf. Aoun betonte, „das Wichtigste“ sei, die Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz zu beenden. Am 9. März hatte Aoun eine Vier-Punkte-Initiative vorgeschlagen, die einen „vollständigen Waffenstillstand“ mit Israel, verstärkte Unterstützung für die libanesische Armee zur „Entwaffnung der Hisbollah“ sowie „direkte Verhandlungen“ mit Israel vorsah. Diese Initiative liege nach wie vor auf dem Tisch, erklärte Aoun. Dass der Plan des libanesischen Präsidenten auch eine Entwaffnung der pro-iranischen Miliz vorsieht, ist durchaus bemerkenswert.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, der vergangene Woche mit Aoun und weiteren libanesischen Führungspersönlichkeiten gesprochen hatte, drängte die israelische Regierung am Donnerstag, direkten Gesprächen mit Beirut zuzustimmen.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, der vergangene Woche mit Aoun und weiteren libanesischen Führungspersönlichkeiten gesprochen hatte, drängte die israelische Regierung am Donnerstag, direkten Gesprächen mit Beirut zuzustimmen.
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Matthias Urbach
Der Ölpreis könnte laut Angaben von Ölvertretern in Saudi-Arabien auf über 180 Dollar pro Barrel steigen, falls die Störungen durch den Irankrieg bis Ende April anhalten. Dies berichtet die US-Zeitung „Wall Street Journal".
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Matthias Urbach
Katar: Gasexporte durch Angriff fast ein Fünftel geringer
Die Angriffe auf katarische Energieanlagen werden die Exportkapazitäten des Landes für Flüssigerdgas (LNG) nach Angaben des katarischen Energieministers um 17 Prozent verringern. „Die Reparatur der Schäden an den LNG-Anlagen wird zwischen drei und fünf Jahren dauern“, erklärte Energieminister Saad Scherida al-Kaabi. Das führe zu geschätzten Verlusten von 20 Milliarden Dollar (17 Milliarden Euro) bei den Jahreseinnahmen.
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Matthias Urbach
Mehr Freiheiten bei den Energiesteuern
Die EU gibt den Mitgliedstaaten mehr Freiheiten, um auf gestiegene Energiepreise zu reagieren. Das kündigte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am frühen Freitagmorgen nach Ende des EU-Gipfels an. So sollen die Staaten etwa ihre Energiesteuern senken können. Das ist eine Reaktion auf die aktuell sehr hohen Energiepreise durch den Irankrieg.
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Matthias Urbach
Die US-Zeitung „Wall Street Journal" berichtet allerdings, Trump habe von dem bevorstehenden israelischen Angriff auf South Pars gewusst. Trump habe Netanjahu unterstützt. Die Idee sei gewesen, Iran unter Druck zu setzen, die Straße von Hormus wieder zu öffnen.
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Matthias Urbach
Israel: Beschießen keine Gasfelder mehr
Israel hat bei dem Angriff auf das iranische Gasfeld South Pars allein gehandelt. Das sagte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu auf einer Pressekonferenz. Danach habe US-Präsident Donald Trump Israel gebeten, „weitere Angriffe auszusetzen, und wir halten uns daran“. Damit bestätigt der israelische Premier die Darstellung von Trump.
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Eugen Epp
Außerdem wird auf dem EU-Gipfel betont, dass man entschlossen eine Migrationskrise wie 2015 infolge des Iran-Krieges verhindern werde. Auch wenn der Konflikt bislang nicht zu unmittelbaren Migrationsströmen in Richtung EU geführt habe, werde man „ein hohes Maß an Wachsamkeit wahren”, heißt es in der Gipfelerklärung. Gestützt auf die Lehren aus der Migrationskrise von 2015 sei die EU bereit, "ihre diplomatischen, rechtlichen, operativen und finanziellen Instrumente in vollem Umfang zu mobilisieren, um unkontrollierte Migrationsbewegungen in die EU zu verhindern und die Sicherheit in Europa zu wahren".
Der Schutz und die Kontrolle der Außengrenzen der EU würden weiter gestärkt. Man werde mit Staaten in der Region zusammenarbeiten.
Der Schutz und die Kontrolle der Außengrenzen der EU würden weiter gestärkt. Man werde mit Staaten in der Region zusammenarbeiten.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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