Im Persischen Golf befindet sich das größte Gasfeld der Welt. Israel soll damit verbundene iranische Anlagen angegriffen haben. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Lennard Worobic
Irans Präsident bestätigt Tötung von Geheimdienstminister Chatib
Der Iran hat die Tötung von Geheimdienstminister Esmail Chatib bestätigt. Präsident Massud Peseschkian erklärt im Onlinedienst X, der Tod des Ministers erfülle die Führung in Teheran mit Trauer, er macht jedoch keine Angaben dazu, wer den „feigen Mord“ ausgeführt habe.
Israels Verteidigungsminister Israel Katz hatte zuvor erklärt, Chatib sei in der vergangenen Nacht bei einem Angriff der israelischen Armee „ausgeschaltet“ worden.
Israels Verteidigungsminister Israel Katz hatte zuvor erklärt, Chatib sei in der vergangenen Nacht bei einem Angriff der israelischen Armee „ausgeschaltet“ worden.
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Lennard Worobic
US-Präsident Donald Trump droht den Verbündeten, sie mit der Absicherung der Straße von Hormus alleine zu lassen. Er schreibt in seinem Onlinedienst Truth Social, er könne die Länder, welche die Meerenge für den Schiffsverkehr nutzten, selbst eine Lösung finden lassen. Er reagiert damit auf die Weigerung Deutschlands und zahlreicher anderer Länder, die USA militärisch in dem Seegebiet zu unterstützen.
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Lennard Worobic
Katar macht Israel für einen Angriff auf Anlagen der iranischen Gasindustrie am größten Gasfeld der Welt verantwortlich und verurteilt diesen scharf. Es handle sich um einen „gefährlichen und unverantwortlichen Schritt inmitten der aktuellen militärischen Eskalation in der Region“, erklärt der katarische Außenamtssprecher Madschid al-Ansari auf X.
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Lennard Worobic
Nach dem israelischen Angriff auf Irans Gasindustrie droht die Militärführung des Landes mit Vergeltung. „Diese Angriffe auf zivile und lebenswichtige Infrastruktur des Irans sind kein militärischer Sieg, sondern ein politischer Selbstmord“, heißt es in einer von der Nachrichtenagentur Fars verbreiteten Erklärung. Die Zeit begrenzter Gefechte sei vorbei. Das Kriegspendel bewege sich in Richtung eines „umfassenden Wirtschaftskriegs“.
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Lennard Worobic
Medien: Israel greift iranische Gasindustrie an
Israel bombardiert Medienberichten zufolge Teile der Gasindustrie am Persischen Golf. Betroffen seien petrochemische Anlagen bei der Industriestadt Asalujeh, berichten die Nachrichtenagenturen Tasnim und Mehr. Die Bombardierungen könnten weiteres Eskalationspotenzial in dem Krieg haben.
Die Zeitung „Times of Israel“ meldet unter Berufung auf Regierungskreise, dass die Luftwaffe die iranische Gasproduktion im Süden des Landes angegriffen habe, darunter die größte derartige Anlage in der Provinz Buschehr. Laut dem Portal „Axios“, das sich ebenfalls auf Regierungskreise bezieht, sollen die Attacken mit den USA abgestimmt und koordiniert gewesen sein.
Die Zeitung „Times of Israel“ meldet unter Berufung auf Regierungskreise, dass die Luftwaffe die iranische Gasproduktion im Süden des Landes angegriffen habe, darunter die größte derartige Anlage in der Provinz Buschehr. Laut dem Portal „Axios“, das sich ebenfalls auf Regierungskreise bezieht, sollen die Attacken mit den USA abgestimmt und koordiniert gewesen sein.
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Lennard Worobic
Nach der Tötung des iranischen Sicherheitschefs Ali Laridschani durch das israelische Militär kommen in der iranischen Hauptstadt Teheran Regierungsanhänger für Trauerfeiern zusammen. Im Stadtzentrum der Millionenmetropole meldet die Nachrichtenagentur Fars den Beginn einer Zeremonie für den am Montagabend getöteten Generalsekretär des Sicherheitsrats. Ein Foto der Agentur zeigt seinen Sarg und den seines Sohnes, der bei dem israelischen Angriff ebenfalls ums Leben kam.
Eugen Epp
Iran bestätigt Tod von Sicherheitschef Ali Laridschani
In den iranischen Staatsmedien wird der Tod des iranischen Sicherheitschefs Ali Laridschani bestätigt. Israels Verteidigungsminister, Israel Katz, hatte am Morgen erklärt, der einflussreiche Sekretär des Nationalen Sicherheitsrates sei bei einem Angriff getötet worden.
Die den Revolutionsgarden nahe stehende Nachrichtenagentur Fars teilt mit, dass Laridschani zum „Märyrer” geworden sei. Auf dem ehemaligen Twitteraccount des ranghöchsten Sicherheitsbeamten hieß es, „ein Diener Gottes ist als Märtyrer zu seinem Herrn gelangt.”
Die den Revolutionsgarden nahe stehende Nachrichtenagentur Fars teilt mit, dass Laridschani zum „Märyrer” geworden sei. Auf dem ehemaligen Twitteraccount des ranghöchsten Sicherheitsbeamten hieß es, „ein Diener Gottes ist als Märtyrer zu seinem Herrn gelangt.”
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Lennard Worobic
Israels Führung hat nach Angaben des Verteidigungsministers die Tötung jedes ranghohen iranischen Vertreters genehmigt, der von der Armee ins Visier genommen wurde. Dafür sei keine weitere Genehmigung erforderlich, sagt Verteidigungsminister Israel Katz nach Angaben seines Büros. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und er hätten das Militär entsprechend autorisiert.
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Lennard Worobic
Israel will Irans Geheimdienstminister getötet haben
Der iranische Geheimdienstminister ist nach israelischen Angaben bei einem Luftangriff getötet worden. Esmail Chatib sei in der Nacht bei einem gezielten Angriff ums Leben gekommen, teilt der israelische Verteidigungsminister Israel Katz mit. Aus dem Iran gab es dazu zunächst keine Bestätigung. Katz sagt nach Angaben seines Büros, Chatib sei für Unterdrückung im eigenen Land sowie „Bedrohungen nach außen“ verantwortlich gewesen.
Esmail Chatib. IMAGO / ZUMA Press Wire
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Anna Aridzanjan

Irans Geheimdienst geht eigenen Angaben zufolge gegen Dutzende Netzwerke von Oppositionellen vor. In 26 Provinzen seien „111 Zellen“ von Monarchisten identifiziert worden, berichtet die Nachrichtenagentur Tasnim. Gemeint sind Anhänger des Schah-Sohns Reza Pahlavi, der im Ausland eine führende Rolle in der Opposition beansprucht.
Tasnim zufolge wurden bei den Geheimdienstoperationen Schusswaffen „zur Auslösung von Straßenunruhen“ beschlagnahmt. Vier Personen seien außerdem wegen des Vorwurfs der Spionage festgenommen worden.
Tasnim zufolge wurden bei den Geheimdienstoperationen Schusswaffen „zur Auslösung von Straßenunruhen“ beschlagnahmt. Vier Personen seien außerdem wegen des Vorwurfs der Spionage festgenommen worden.
Auch seien mehrere Menschen festgenommen worden, die Informationen und Fotos an den persischsprachigen Exilsender „Iran International“ übermittelt hätten. Tasnim meldete zudem die Beschlagnahme von 350 Starlink-Geräten.
Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
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Anna Aridzanjan

Auch nach Laridschanis Tötung gibt sich der Iran kämpferisch und demonstrativ unbeeindruckt und kündigt eine Fortsetzung seiner Gegenangriffe an. Die Islamische Republik sei ein robustes politisches System, das nicht von einzelnen Personen abhänge, sagt Außenminister Abbas Araghtschi in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview des arabischen Senders Al-Dschasira. Der Tod hochrangiger Funktionäre werde die Regierungsgeschäfte nicht stören, Lücken würden rasch geschlossen.
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Anna Aridzanjan

Saudi-Arabien hat heute nach eigenen Angaben zwei Drohnen abgefangen, die offenbar das Diplomatenviertel in der Hauptstadt Riad zum Ziel hatten. Das Verteidigungsministerium des Landes teilte im Onlinedienst X mit, zwei Drohnen seien abgeschossen worden, als sie versuchten, „sich dem Botschaftsviertel zu nähern“.
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Anna Aridzanjan

Irans getöteter Sicherheitschef Laridschani soll am Vormittag beigesetzt werden
Ali Laridschani wird am heutigen Mittwoch um 11.30 Uhr MEZ in der Hauptstadt Teheran beigesetzt, wie die Nachrichtenagenturen Fars und Tasnim melden. Auch der getötete Anführer der für die innere Sicherheit im Iran zuständigen Basidsch-Miliz, Gholamresa Soleimani, soll dann den Angaben zufolge beigesetzt werden.
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Anna Aridzanjan

Israelische Rakete bringt Hochhaus in Beirut zum Einsturz
Bei israelischen Luftangriffen in der Hauptstadt Beirut sind nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums mindestens 6 Menschen getötet und 24 weitere verletzt worden. Am frühen Mittwochmorgen erschütterte eine Explosion das Stadtviertel Baschura: Laut einem Fotografen der Deutschen Presse-Agentur wurde ein Hochhaus getroffen und komplett in Trümmer gelegt. Zuvor hatte Israels Militär vor Angriffen gewarnt.
Staatlichen Medien zufolge traf ein Angriff eine Wohnung im Stadtzentrum, unweit der kürzlich vom israelischen Militär attackierten Filiale eines Finanzinstituts der Hisbollah-Miliz. Weitere Geschosse schlugen Medienberichten zufolge im ebenfalls zentral gelegenen Viertel Basta ein. Alle am Mittwochmorgen getroffenen Gebiete liegen in der Nähe libanesischer Regierungsgebäude wie dem Finanzministerium und dem Amtssitz des Premierministers.
In der Nacht hatte die mit dem Iran verbündete Hisbollah erneut Dutzende Raketen auf den Norden des Nachbarlands Israel abgefeuert.
dpa
Imago Images
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Anna Aridzanjan

Der Iran begründet seine Drohnen- und Raketenangriffe in der Nähe von Städten in Golfstaaten damit, dass die USA ihre Truppen in zivile Gebiete verlegt hätten. US-Streitkräfte hätten ihre Militärstützpunkte verlassen und seien in Hotels in den Städten untergekommen, sagt Außenminister Abbas Araghtschi iranischen Medien zufolge dem arabischen Sender Al-Dschasira.
Araghtschi räumte ein, dass die Golfstaaten verärgert seien und ihre Bevölkerung durch die iranischen Angriffe betroffen gewesen sei. Die Schuld dafür liege jedoch allein bei den USA, die den Krieg begonnen hätten.
Araghtschi räumte ein, dass die Golfstaaten verärgert seien und ihre Bevölkerung durch die iranischen Angriffe betroffen gewesen sei. Die Schuld dafür liege jedoch allein bei den USA, die den Krieg begonnen hätten.
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Anna Aridzanjan

Iran richtet mutmaßlichen Mossad-Spion hin
Irans Justiz hat am Morgen einen mutmaßlichen Spion für den israelischen Geheimdienst Mossad hinrichten lassen, berichtet die Nachrichtenagentur Tasnim. Der Mann sei im vergangenen Jahr während des Zwölftagekriegs festgenommen worden.
Bei der Festnahme seien eine große Menge Bargeld sowie Spionage- und Satellitentelefone gefunden worden, hieß es weiter. Dem Mann wurde vorgeworfen, Bilder und Informationen über sensible Anlagen an den Mossad übermittelt zu haben. Angeworben sei er ursprünglich durch einen Führungsoffizier in Schweden. Es habe auch ein Treffen in Berlin stattgefunden. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig verifizieren.
In den vergangenen Monaten wurden bereits mehr als zehn Männer hingerichtet, denen Irans Justiz eine Verbindung zum israelischen Geheimdienst vorwirft. Israel hatte im Juni 2025 zwölf Tage lang Krieg gegen den Iran geführt und gemeinsam mit den USA zentrale Atomanlagen bombardiert.
Bei der Festnahme seien eine große Menge Bargeld sowie Spionage- und Satellitentelefone gefunden worden, hieß es weiter. Dem Mann wurde vorgeworfen, Bilder und Informationen über sensible Anlagen an den Mossad übermittelt zu haben. Angeworben sei er ursprünglich durch einen Führungsoffizier in Schweden. Es habe auch ein Treffen in Berlin stattgefunden. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig verifizieren.
In den vergangenen Monaten wurden bereits mehr als zehn Männer hingerichtet, denen Irans Justiz eine Verbindung zum israelischen Geheimdienst vorwirft. Israel hatte im Juni 2025 zwölf Tage lang Krieg gegen den Iran geführt und gemeinsam mit den USA zentrale Atomanlagen bombardiert.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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