Trump hat offenbar einen 15-Punkte-Friedensplan, trotzdem verlegt er 2000 Soldaten in den Nahen Osten. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Thomas Krause
Israel startet neue Angriffswelle gegen den Iran
Die israelische Armee hat eigenen Angaben zufolge „großangelegte“ Angriffe in weiten Teilen des Iran ausgeführt. Dabei sei „Infrastruktur des iranischen Terrorregimes“ anvisiert worden, erklärte die israelische Armee am Morgen. Unter anderem hätten die israelischen Streitkräfte die Stadt Isfahan im Zentrum des Iran attackiert.
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Thomas Krause
Die US-Armee hat eigenen Angaben zufolge mehr als zwei Drittel der iranischen Produktionsanlagen für Raketen und Drohnen sowie einen ähnlichen Anteil der maritimen Produktion und der Werften des Landes getroffen. In dem fast vierwöchigen Verlauf des Iran-Krieges hätten die US-Streitkräfte zudem mehr als 10.000 militärische Ziele getroffen, sagt der Befehlshaber des für den Nahen Osten zuständigen US-Militärkommandos Centcom, Admiral Brad Cooper, im Onlinedienst X veröffentlichten Videobotschaft.
Die US-Armee habe außerdem 92 Prozent der größten Schiffe der iranischen Marine beschädigt oder zerstört, erklärte Cooper. Damit habe Teheran „nun die Fähigkeit verloren, in der Region und weltweit in nennenswertem Maße seine Macht auf See auszuüben und Einfluss zu nehmen“. Die US-Streitkräfte „liegen bei der Erreichung der ganz klar definierten Ziele im Zeitplan oder sind dem Zeitplan sogar voraus“, sagte Cooper.
Die US-Armee habe außerdem 92 Prozent der größten Schiffe der iranischen Marine beschädigt oder zerstört, erklärte Cooper. Damit habe Teheran „nun die Fähigkeit verloren, in der Region und weltweit in nennenswertem Maße seine Macht auf See auszuüben und Einfluss zu nehmen“. Die US-Streitkräfte „liegen bei der Erreichung der ganz klar definierten Ziele im Zeitplan oder sind dem Zeitplan sogar voraus“, sagte Cooper.
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Thomas Krause
Der Internationale Währungsfonds (IWF) spielt einem Medienbericht zufolge Szenarien durch, welche Länder bei einem länger andauernden Iran-Krieg neue Finanzhilfen benötigen könnten. Dies meldet die Agentur Bloomberg unter Berufung auf Insider. Der IWF habe seine Länderabteilungen gebeten, Analysen zu Leistungsbilanzen und möglichem Finanzierungsbedarf vorzulegen. Der Schwerpunkt liege dabei auf Staaten, für die bereits Hilfsprogramme laufen. Die Nachrichtenagentur Reuters kann den Bericht zunächst nicht unabhängig überprüfen.
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Rune Weichert
Iran macht Insidern zufolge die Einbeziehung des Libanon zur Bedingung für ein mögliches Waffenruhe-Abkommen mit den USA und Israel. Teheran habe Vermittlern mitgeteilt, dass ein Ende des Krieges an einen Stopp der israelischen Offensive gegen die Hisbollah-Miliz geknüpft sei, sagen sechs mit dem Vorgang vertraute Personen. Ein hochrangiger iranischer Vertreter erklärt der Nachrichtenagentur Reuters, die Regierung in Teheran prüfe derzeit noch einen US-Vorschlag zur Beendigung des regionalen Konflikts. Stellungnahmen der beteiligten Regierungen liegen zunächst nicht vor.
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Rune Weichert
Der Iran führt nach Angaben von Außenminister Abbas Aragtschi keine direkten Verhandlungen mit den USA. Zwar sende Washington über verschiedene Vermittler Botschaften, dies bedeute jedoch keine Verhandlungen, sagt Aragtschi. Die oberste Führung in Teheran prüfe derzeit die vorliegenden Vorschläge. Der Iran strebe keinen Krieg an, fordere aber ein dauerhaftes Ende des Konflikts sowie Entschädigungen für die Zerstörungen, erklärt der Minister weiter. Die USA haben nach seinen Worten ihre Kriegsziele wie einen schnellen Sieg und einen Regimewechsel verfehlt. Aragtschi ruft zudem die Nachbarstaaten auf, auf Distanz zu den USA zu gehen.
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Rune Weichert
US-Präsident Donald Trump warnt den Iran mit Blick auf das US-Verhandlungsangebot davor, sich nicht wieder zu verkalkulieren und droht mit beispielloser Härte. Falls der Iran seine Niederlage nicht anerkenne, sei Trump bereit, den Iran "härter als jemals zuvor" zu treffen, sagt die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, vor Journalisten.
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Thomas Krause
Kuwait, die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain, Saudi-Arabien, Katar und Jordanien fordern den Irak auf, umgehend Maßnahmen gegen Angriffe von seinem Staatsgebiet auf Nachbarländer zu ergreifen. Der Aufruf diene dem Erhalt der "brüderlichen Beziehungen" und solle eine weitere Eskalation vermeiden, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der sechs arabischen Staaten. Seit Beginn des Krieges der USA und Israels gegen den Iran bekennen sich vom Iran unterstützte irakische Milizen zu Angriffen auf mehrere US-Stützpunkte in der Region.
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Thomas Krause
UN-Flüchtlingskommissar Barham Salih ruft Geldgeber zu finanziellen Hilfen zur Abmilderung der humanitären Krise im Nahen Osten auf. Bislang seien weniger als zehn Prozent der benötigten 69 Millionen Dollar eingegangen, sagt Salih der Nachrichtenagentur Reuters. Durch die Ausweitung des Konflikts sind im Iran rund 3,2 Millionen und im Libanon mehr als eine Million Menschen auf der Flucht. Zudem behindern Angriffe auf die Vereinigten Arabischen Emirate die weltweite Verteilung von Hilfsgütern über das dortige UN-Logistikzentrum.
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Thomas Krause
Der deutsche Aktienmarkt hat sich nach US-Medienberichten über einen 15-Punkte-Plan für ein Kriegsende im Iran erholt. Der Ölpreis als momentan wichtigster Gradmesser der Anlegersorgen reagierte für den Markt grundsätzlich positiv: Rohöl der Nordseesorte Brent lag nach einem frühen Rutsch im späten Handel aber wieder etwas über der Marke von 100 US-Dollar. Im Laufe des Krieges war er mit fast 120 Dollar auf ein Hoch seit 2022 geklettert.
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Thomas Krause
Iran pocht auf Kontrolle über Straße von Hormus
Der Iran beharrt auf einer vollständigen Kontrolle über die Schifffahrt in der Straße von Hormus. Ein Sprecher des Zentralkommandos der Streitkräfte erklärte laut Nachrichtenagentur Tasnim, die Lage in der Meerenge werde nicht zum vorherigen Zustand zurückkehren: «Es wird geschehen, was wir wollen.» Allen Schiffen mit Verbindungen zu den USA oder Israel bleibe die Passage untersagt, so der Sprecher. «Die Entscheidung über die Erteilung einer Transitgenehmigung liegt bei uns.»
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Thomas Krause
Der Chef der französischen Streitkräfte, Fabien Mandon, wird nach Angaben des Militärs in Kürze ein Treffen per Videokonferenz mit den Armeechefs jener Länder abhalten, die eine Rolle bei der Wiederherstellung der Seeschifffahrt in der Straße von Hormus spielen wollen. Das Treffen stehe in keinem Zusammenhang mit dem Vorgehen der USA in dieser Angelegenheit und werde den Rahmen einer defensiven Haltung haben, sagt der Sprecher des französischen Militärs. Frankreich hat wiederholt erklärt, dass es sich nicht an Einsätzen beteiligen werde, solange die Feindseligkeiten in der Region nicht abgeklungen seien.
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Thomas Krause
Der Iran könnte eine neue Front an der Meerenge Bab al-Mandab eröffnen, sollten Angriffe auf iranisches Staatsgebiet oder seine Inseln erfolgen. Dies meldet die halbstaatliche iranische Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten Militärvertreter. Die strategisch wichtige Wasserstraße verbindet das Rote Meer mit dem Golf von Aden und ist eine der wichtigsten Routen für den weltweiten Seehandel. Das östliche Ufer der Meerenge gehört zum Jemen. Die mit dem Iran verbündete Huthi-Miliz im Jemen hat bereits mehrfach Frachter und Tanker in den Gewässern angegriffen.
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Thomas Krause
Guterres: „Welt steht vor einem größeren Krieg“
UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat den französischen Diplomaten Jean Arnault zu seinem persönlichen Gesandten für den Konflikt im Nahen Osten ernannt. Der Konflikt sei außer Kontrolle geraten. Die „Welt steht vor einem größeren Krieg“, sagt Guterres gegenüber der Presse. Er stehe in engem Kontakt mit vielen Akteuren in der Region und weltweit. Es gebe eine Reihe von Initiativen für Dialog und Frieden.
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Thomas Krause
Ägypten hat sich als Austragungsort für jegliche Gespräche zum Iran angeboten, solange sie der Deeskalation dienten. Ägypten unterstütze die Bemühungen von US-Präsident Donald Trump, Verhandlungen mit dem Iran aufzunehmen, sagt Außenminister Badr Abdelatty. Zu der Reaktion des Iran auf den US-Plan sagt er: „Wir müssen unsere Bemühungen fortsetzen, es kommt ganz auf Diplomatie und Verhandlungen an.“
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Thomas Krause
Die erste Reaktion des Iran auf den Vorschlag der USA zur Beendigung des Krieges sei nicht positiv ausgefallen, erklärt ein hochrangiger iranischer Regierungsvertreter gegenüber Reuters. Der Vorschlag werde noch geprüft, fügt er hinzu. Die erste Reaktion Teherans sei an Pakistan übermittelt worden, um von dort nach Washington weitergeleitet zu werden.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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