Im Persischen Golf befindet sich das größte Gasfeld der Welt. Israel soll damit verbundene iranische Anlagen angegriffen haben. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Thomas Krause
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben erstmals seit Beginn des Iran-Kriegs Ziele im Nordiran angegriffen. „Die israelischen Streitkräfte (...) haben damit begonnen, erstmals Ziele im Norden des Irans anzugreifen“, erklärte die Armee am Abend. Israelischen Medienberichten zufolge wurden unter anderem iranische Marineschiffe in der Hafenstadt Bandar Anzali am Kaspischen Meer angegriffen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Krause
US-Vizepräsident JD Vance bereitet die Bürger auf weiterhin hohe Benzinpreise vor. Es liege eine "schwierige Wegstrecke für die kommenden paar Wochen vor uns", sagt Vance bei einer Veranstaltung im Bundesstaat Michigan. Die Lage sei jedoch vorübergehend. Um die Preissteigerungen anzugehen, sollen Vance und Energieminister Chris Wright am Donnerstag Vertreter der Ölindustrie treffen. Ein Sprecher des Verbands American Petroleum Institute (API) bestätigt der Nachrichtenagentur Reuters das geplante Gespräch.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Krause
Die Europäische Union (EU) fordert Israel zur Einstellung der Militäreinsätze im Libanon auf. „Die EU ist zutiefst besorgt über die andauernde israelische Offensive im Libanon, die bereits verheerende humanitäre Folgen hat“, erklärt ein Sprecher. Außerdem berge das Vorgehen die Gefahr, einen „langwierigen Konflikt“ auszulösen. „Israel sollte seine Operationen im Libanon einstellen“, heißt es in der Erklärung weiter.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Krause
Berichte: Israel greift Schiffe der iranischen Marine an
Israels Luftwaffe hat israelischen Berichten zufolge erstmals Schiffe der iranischen Marine im Kaspischen Meer ins Visier genommen. Der TV-Sender N12 spricht von einem „ungewöhnlichen Angriff“ in der nordiranischen Hafenstadt Bandar Ansali und beruft sich auf israelische Sicherheitskreise. Auch die Nachrichtenseite „ynet“ und der Sender Kan 11 melden einen Angriff auf Ziele der iranischen Marine. Israels Armee äußert sich auf Anfrage bislang nicht zu den Berichten.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Krause
Katar erklärt den Sicherheits- und Militärattaché der iranischen Botschaft zur unerwünschten Person. Er müsse das Land binnen 24 Stunden verlassen, teilt das Außenministerium mit. Die Regierung in Doha begründet die Entscheidung mit wiederholten Angriffen des Iran auf das Land. Zuletzt sei die Industriestadt Ras Laffan Ziel einer Attacke gewesen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Krause
Der Irak meldet einen Angriff auf einen eigenen Luftwaffenstützpunkt in der Stadt Kirkuk. Ein Geschoss habe einen Brand ausgelöst, teilt das irakische Verteidigungsministerium auf der Plattform X mit. Das Feuer sei unter Kontrolle, es gebe keine Verletzten.
Bei dem Luftwaffenstützpunkt im Nordirak handele es sich um eine rein irakische Einrichtung, in der sich keine ausländische Ausstattung oder Personal befinde, heißt es weiter. Das Ministerium bezeichnet den Angriff als inakzeptabel und stelle einen direkten Angriff auf die Fähigkeiten der irakischen Luftstreitkräfte dar. Nicht mitgeteilt wurde, wer verdächtigt werde, dafür verantwortlich zu sein.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Krause
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas dringt in einem Telefonat mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi auf ein Ende der Angriffe auf kritische Infrastruktur. Zudem habe die sichere Durchfahrt durch die Straße von Hormus Priorität für Europa, sagt ein EU-Vertreter der Nachrichtenagentur Reuters. Kallas habe betont, dass die EU auf Deeskalation und eine diplomatische Lösung setze.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Krause
Iran sieht „neue Eskalationsstufe“
Irans Präsident Massud Peseschkian warnt nach Angriffen auf die Energieinfrastruktur vor einer weiteren Eskalation. Auf der Plattform X schrieb er, diese „aggressiven Handlungen“ würden Israel, den USA sowie deren Verbündeten keinen Vorteil bringen, sondern die Lage verschärfen. Sie könnten „unkontrollierbare Folgen“ haben, die sich weltweit auswirken.
Parlamentspräsident, Mohammed Bagher Ghalibaf, erklärte auf X, es habe eine neue Eskalationsstufe begonnen. Das Prinzip „Auge um Auge“ gelte.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Krause
Die slowakische Regierung geht gegen den Tanktourismus vor und schränkt den Verkauf von Diesel ein. Tankstellen können die Abgabemenge künftig auf eine Tankfüllung und zehn zusätzliche Liter begrenzen, wie das Kabinett in Bratislava beschließt. Zudem werden für Autos mit ausländischen Kennzeichen höhere Preise verlangt. Ministerpräsident Robert Fico begründet den Schritt mit einem Ansturm von Autofahrern aus Polen auf den billigeren Kraftstoff. Dutzende Tankstellen im Norden des Landes seien regelrecht leergekauft worden. Die Maßnahmen gelten zunächst für 30 Tage und betreffen nicht Benzin.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Krause
Die US-Regierung will Insidern zufolge die Vorschriften für den Verkauf von speziellem Sommerbenzin vorübergehend aussetzen. Damit wolle Präsident Donald Trump den Anstieg der Energiepreise infolge des Iran-Konflikts dämpfen, sagen drei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Durch den Schritt müssten Raffinerien und Tankstellen nicht wie üblich auf die teureren, smogreduzierenden Sommersorten umstellen. Zudem dürfe Benzin mit einem Ethanolanteil von 15 Prozent (E15) auch in der Hauptreisezeit im Sommer verkauft werden. In den USA gelten in den warmen Monaten normalerweise strengere Umweltauflagen. Das vorgeschriebene Sommerbenzin ist weniger flüchtig als Winterbenzin, um die Verdunstung bei Hitze zu verringern und so die Bildung von Smog zu begrenzen. Die Herstellung ist jedoch aufwendiger.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Krause
Wegen des Iran-Kriegs verzögert sich nach Angaben einer Hilfsorganisation derzeit der Transport von medizinischen Hilfsgütern für rund 400.000 Kinder. Der Konflikt blockiere wichtige Lieferwege und verzögere lebensrettende medizinische Lieferungen, teilt die Kinderhilfsorganisation Save the Children mit. Luft-, See- und Landwege seien unterbrochen.
Die betroffenen Hilfslieferungen seien für Familien im Sudan, Jemen und Afghanistan bestimmt, heißt es weiter. Die Helfer erwarten, dass die Transportkosten bis zu 50 Prozent steigen könnten, da Hilfsgüter in einigen Fällen umgeleitet werden müssten.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Lennard Worobic
Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) bestätigt den Einschlag eines Geschosses in unmittelbarer Nähe des iranischen Atomkraftwerks Buschehr. Ein Gebäude 350 Meter vom Reaktor entfernt ist nach Angaben von IAEA-Chef Rafael Grossi am Dienstag getroffen und zerstört worden. Der Reaktor selbst sei unbeschädigt, Mitarbeiter seien nicht verletzt worden.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Lennard Worobic
Der neue oberste iranische Führer, Modschtaba Chamenei, droht mit Rache für die Tötung des mächtigen Sicherheitschefs Ali Laridschani. Die „Mörder“ würden „den Preis“ für ihre Tat bezahlen, heißt es in einer schriftlichen Erklärung Chameneis, die von der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim veröffentlicht wurde. Es war erst die zweite schriftliche Erklärung von Modschtaba Chamenei, seit er am 8. März zum neuen obersten Führer des Iran gewählt worden war.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Lennard Worobic
US-Notenbank lässt Leitzins unangetastet
Angesichts von Inflationssorgen infolge des Irankrieges tritt die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) auf die Bremse. Die Mehrheit des zwölfköpfigen Zentralbankrates stimmte dafür, den Leitzins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent beizubehalten. Und es dürfte nicht das letzte Mal sein, dass die Fed den Zins nicht anrührt: Denn die Aussicht auf ein Anziehen der Teuerungsrate lässt Zinssenkungen in diesem Jahr in weite Ferne rücken.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Krause
Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben mit der Hisbollah-Miliz verbundene Tankstellen angegriffen. Die Tankstellen werden von Al-Amana betrieben, einer mit der Hisbollah verbundenen Organisation. Sie befinden sich vorwiegend in Gebieten mit großer Unterstützung für die Hisbollah, dazu gehören die südlichen Vororte Beiruts, der Südlibanon und die Bekaa-Ebene im Osten des Landes.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
DPA · AFP · Reuters · SID
due / nik / km / urb