Rund 200.000 Kinder und Teenager von Angriffen im Libanon betroffen. Die Türkei entsendet Kampfflugzeuge nach Zypern. Die USA melden den Tod des siebten US-Soldaten. Alle Entwicklungen im Liveblog.
Wichtige Updates
Kai Müller
Ein Video soll den Raketeneinschlag nahe einer Mädchenschule zeigen. Das abgebildete Geschoss könnte Vorwürfe gegen die USA erhärten. Auch US-Präsident Trump reagierte:
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Kai Müller
Medien: Fünf iranische Fußballerinnen flüchten zur Polizei
Fünf Spielerinnen der iranischen Fußball-Nationalmannschaft setzen sich nach dem Aus bei der Asienmeisterschaft offenbar aus Angst vor Repressalien von ihrem Team ab. Das Quintett habe das Mannschaftshotel in Australien verlassen und Schutz bei der Polizei gesucht, berichtet der TV-Sender CNN.
Nach dem Vorrunden-Aus hatte es große Sorgen um die Nationalspielerinnen gegeben. Weil die Mannschaft beim ersten Vorrundenspiel gegen Südkorea (0:3) auf das Singen der Nationalhymne verzichtet hatte, befürchteten Menschenrechtsgruppen nach der Rückkehr in die Heimat Repressalien.
Der Verzicht auf die Hymne war als offener Protest gegen die Führung gewertet worden, ein Kommentator bezeichnete die Spielerinnen im Staatsfernsehen als "Kriegsverräterinnen" und forderte Konsequenzen. Vor den Spielen gegen Australien (0:4) und die Philippinen (0:2) hatten die Spielerinnen dann wieder die Hymne gesungen und dabei salutiert.
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Kai Müller
Nutzer des Krypto-Wettanbieter Polymarket erzielten nach Beginn des Irankrieges auffällige Gewinne. Der Verdacht des Insiderhandels kam auf. Was hat es damit auf sich?
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Yannik Schüller
Nach dem Drohnenangriff auf einen britischen Militärstützpunkt auf Zypern sichert Frankreichs Präsident Emmanuel Macron der EU-Inselrepublik Solidarität zu:
„Wer Zypern angreift, greift auch Europa an“Macron nach einem Treffen mit Zyperns Präsident Nikos Christodoulidis und Griechenlands Regierungschef Kyriakos Mitsotakis
Frankreich habe bereits eine Fregatte und Luftabwehrsysteme in die Region entsandt, sagt Macron. Auch der Flugzeugträger Charles de Gaulle und seine Kampfgruppe befänden sich in der Nähe Zyperns.
Macron trifft in Zypern zu einem Treffen mit Präsident Christodoulides ein – Paphos Der französische Präsident Emmanuel Macron (links) wird vom zyprischen Präsidenten Nikos Christodoulides (rechts) vor ihrem Treffen auf der Andreas-Papandreou-Luftwaffenbasis in Paphos, Zypern, am Montag, dem 9. März 2026, begrüßt. Foto von Jeanne Accorsini/Pool/ABACAPRESS.COM Paphos Zypern VERÖFFENTLICHUNGxNICHTxINxFRAxUK Copyright: xAccorsinixJeanne/Pool/ABACAx
Macron trifft in Zypern zu einem Treffen mit Präsident Christodoulides ein – Paphos Der französische Präsident Emmanuel Macron (links) wird vom zyprischen Präsidenten Nikos Christodoulides (rechts) vor ihrem Treffen auf der Andreas-Papandreou-Luftwaffenbasis in Paphos, Zypern, am Montag, dem 9. März 2026, begrüßt. Foto von Jeanne Accorsini/Pool/ABACAPRESS.COM Paphos Zypern VERÖFFENTLICHUNGxNICHTxINxFRAxUK Copyright: xAccorsinixJeanne/Pool/ABACAx
Frankreichs Macron und Zyperns Christodoulidis. Quelle: Jeanne Accorsini / Pool / ABACA / Imago
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Yannik Schüller
Neue Aufnahmen aus Teheran: Flammen aus schlagen Gullydeckeln, ganze Straßen stehen in Brand. Angriffe auf die Öl-Infrastruktur zwingen Anwohner, unter Lebensgefahr nach Benzin zu suchen:
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Yannik Schüller
Die iranischen Angriffe in den Golfstaaten gehen weiter.
Katars Verteidigungsministerium teilt mit, die Luftabwehr habe mehrere Raketen abgefangen. Die Bedrohung sei inzwischen vorbei und die Sicherheitslage wieder normal. In Katar befindet sich unter anderem die wichtige US-Militärbasis al-Udaid.
Katars Verteidigungsministerium teilt mit, die Luftabwehr habe mehrere Raketen abgefangen. Die Bedrohung sei inzwischen vorbei und die Sicherheitslage wieder normal. In Katar befindet sich unter anderem die wichtige US-Militärbasis al-Udaid.
Auch die Vereinigten Arabischen Emirate teilen mit, ihre Luftabwehr habe zwölf weitere Raketen abgefangen, drei seien zudem im Wasser niedergegangen. Außerdem seien von insgesamt 18 Drohnen alle bis auf eine abgefangen worden. Die Emirate sind bisher besonders stark unter Beschuss. Dort wurden bisher vier Menschen bei Angriffen getötet, mehr als 110 wurden verletzt.
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Kai Müller
Türkei: Nato fängt Geschoss im türkischen Luftraum ab
Ein aus dem Iran abgefeuertes ballistisches Geschoss ist nach Angaben des türkischen Verteidigungsministeriums im türkischen Luftraum von einem Nato-Abwehrsystem abgefangen worden.
Einige Trümmer der Munition seien auf freies Gelände in Gaziantep im Süden des Landes gefallen, teilt das Ministerium auf X mit. Demnach gab es keine Toten oder Verletzten.
Einige Trümmer der Munition seien auf freies Gelände in Gaziantep im Süden des Landes gefallen, teilt das Ministerium auf X mit. Demnach gab es keine Toten oder Verletzten.
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Kai Müller
Unicef: 83 Minderjährige bei Angriffen im Libanon getötet
Die Angriffe Israels auf feindliche Stellungen im Nachbarland Libanon treffen nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks Unicef auch rund 200.000 Kinder und Teenager. Innerhalb einer Woche seien 83 Minderjährige bei den Angriffen ums Leben gekommen und 254 verletzt worden, berichtet die Organisation auf Basis von Zahlen des libanesischen Gesundheitsministeriums. Von den 700.000 Menschen, die durch die Angriffe aus ihren Häusern vertrieben wurden, sei mehr als ein Viertel unter 18 Jahre alt.
„Diese Zahlen sind erschütternd“, sagt Unicef-Regionaldirektor Edouard Beigbeder. „Sie verdeutlichen auf dramatische Weise, welch hohen Preis Kinder in diesem Konflikt zahlen. Während die militärischen Angriffe im ganzen Land andauern, werden Kinder in alarmierendem Ausmaß getötet und verletzt, Familien fliehen aus Angst aus ihren Häusern, und Tausende Kinder schlafen in kalten und überfüllten Notunterkünften.”
„Während die militärischen Angriffe im ganzen Land andauern, werden Kinder in alarmierendem Ausmaß getötet und verletzt, Familien fliehen aus Angst aus ihren Häusern, und Tausende Kinder schlafen in kalten und überfüllten Notunterkünften“Unicef-Regionaldirektor Edouard Beigbeder
Unicef-Regionaldirektor Edouard Beigbeder. Monirul Alam / Imago Images
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Yannik Schüller
Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) wirft Israel vor, vergangene Woche bei einem Angriff auf ein Wohngebiet im Südlibanon verbotenerweise weißen Phosphor eingesetzt zu haben.
Die Organisation habe sieben Aufnahmen verifizieren und geografisch zuordnen können, heißt es in einem Bericht. Ein Mitarbeiter sprach darin von schweren Folgen für Zivilisten.
Die Organisation habe sieben Aufnahmen verifizieren und geografisch zuordnen können, heißt es in einem Bericht. Ein Mitarbeiter sprach darin von schweren Folgen für Zivilisten.
Das israelische Militär äußert sich bisher nicht zu dem Vorwurf.
Weißer Phosphor entzündet sich durch den Kontakt mit Sauerstoff in der Luft und brennt so lange weiter, bis entweder nichts mehr übrig ist oder die Sauerstoffzufuhr unterbrochen wird. Die Brandeigenschaften von weißem Phosphor könnten zum Tod oder schweren Verletzungen führen, die lebenslanges Leid nach sich ziehen.
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Yannik Schüller
Im Golfstaat Katar sind mehr als 300 Menschen unter dem Vorwurf festgenommen worden, mit Bildaufnahmen „irreführende Informationen“ verbreitet zu haben.
Die Betroffenen „filmten und verbreiteten Videoclips und veröffentlichten irreführende Informationen und Gerüchte, die die öffentliche Meinung aufwiegeln könnten", heißt es in einer Erklärung des Innenministeriums. Bei den 313 Festgenommenen handele es sich um Staatsbürger verschiedener Länder.
Die Betroffenen „filmten und verbreiteten Videoclips und veröffentlichten irreführende Informationen und Gerüchte, die die öffentliche Meinung aufwiegeln könnten", heißt es in einer Erklärung des Innenministeriums. Bei den 313 Festgenommenen handele es sich um Staatsbürger verschiedener Länder.
Andere Staaten in der Region hatte in den vergangenen Tagen ähnliche Schritte unternommen.
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Yannik Schüller
Bei einem neuen iranischen Raketenangriff auf Israel ist nach Angaben von Sanitätern mindestens ein Mensch getötet worden.
Der israelische Rettungsdienst Magen David Adom berichtet, bei dem Angriff im Großraum Tel Aviv sei ein rund 40-jähriger Mann getötet worden. Ein weiterer Mann sei mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden. Ein aus dem Iran abgefeuertes Geschoss sei auf einer Baustelle eingeschlagen, bei den Betroffenen handelt es sich um Bauarbeiter. Es habe auch an anderen Orten im Großraum Tel Aviv Einschläge gegeben.
Der israelische Rettungsdienst Magen David Adom berichtet, bei dem Angriff im Großraum Tel Aviv sei ein rund 40-jähriger Mann getötet worden. Ein weiterer Mann sei mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden. Ein aus dem Iran abgefeuertes Geschoss sei auf einer Baustelle eingeschlagen, bei den Betroffenen handelt es sich um Bauarbeiter. Es habe auch an anderen Orten im Großraum Tel Aviv Einschläge gegeben.
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Yannik Schüller
Israel hat am Morgen Luftangriffe auf südliche Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut ausgeführt, die als Hochburgen der pro-iranischen Hisbollah gelten. Live-Bilder von AFPTV zeigen, wie Rauch über dem Süden Beiruts aufstieg. Viele Einwohner hatten das Gebiet verlassen.
Quelle: Bilal Hussein/AP/DPA
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Yannik Schüller
Türkei schickt Kampfjets nach Nordzypern
Die Türkei schickt sechs Kampfjets in den von ihr kontrollierten Norden der Mittelmeerinsel Zypern.
Zyprische Medien zeigen Bilder von der Landung der F-16-Jets auf dem Flughafen Ercan. Er liegt nordöstlich von der Hauptstadt Nikosia, aber in dem Teil Zyperns, der von türkischen Truppen besetzt ist und nur von Ankara als Türkische Republik Nordzypern anerkannt wird.
Neben den Kampfjets seien auch Luftverteidigungssysteme in den Norden Zyperns verlegt worden, teilt das türkische Verteidigungsministerium mit. Der Einsatz ziele darauf ab, die Sicherheit Nordzyperns „angesichts der jüngsten regionalen Entwicklungen“ zu stärken, erklärte Ministerium auf der Plattform X. Je nachdem, wie sich die Lage weiter entwickele, könnten zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden.
In der Nacht zum 2. März hatte eine Drohne iranischer Bauart den britischen Luftwaffenstützpunkt RAF Akrotiri nahe Limassol getroffen. Ein Regierungssprecher in London bestätigte, dass ein Hangar beschädigt wurde. Der Schaden sei jedoch minimal gewesen.
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Yannik Schüller
China weist die Drohung von US-Präsident Donald Trump gegen den Nachfolger an der Spitze des Irans zurück. China lehne eine Einmischung in innere Angelegenheiten anderer Länder unter jeglichem Vorwand ab, sagt Außenamtssprecher Guo Jiakun in Peking. Die Sicherheit, Souveränität und territoriale Integrität des Irans müssten respektiert werden. Erneut fordertePeking Verhandlungen und ein sofortiges Ende der Militäroperationen.
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Yannik Schüller
Der Iran setzt bei seinen Raketenangriffen auf Israel nach Angaben der israelischen Armee erneut Streumunition ein.
Teheran hatte in diesem Krieg sowie im Krieg im vergangenen Jahr bereits Gefechtsköpfe mit Streumunition verwendet. Zuletzt hatte es den Einsatz selbst bestätigt.
Teheran hatte in diesem Krieg sowie im Krieg im vergangenen Jahr bereits Gefechtsköpfe mit Streumunition verwendet. Zuletzt hatte es den Einsatz selbst bestätigt.
Der Einsatz von Streumunition ist international weitgehend geächtet, weil sie große Flächen unkontrolliert mit Sprengkörpern überzieht und besonders für Zivilisten gefährlich ist.
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DPA · AFP · Reuters
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