Laut dem israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu ist der Iran stark geschwächt. Trump droht mit Angriff auf Gasfeld. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Eugen Epp
Eine Mehrheit der US-Bürger rechnet mit einem Befehl von Präsident Donald Trump für einen großangelegten Bodenkrieg im Iran, doch nur eine Minderheit befürwortet einen solchen Schritt. Einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters und des Meinungsforschungsinstituts Ipsos zufolge gehen 65 Prozent der Amerikaner davon aus, dass Trump Truppen in den Iran schicken wird. Unterstützung findet diese Vorstellung bei sieben Prozent der Befragten.
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Eugen Epp
Israel hat Netanjahu zufolge das iranische Erdgasfeld South Pars im Alleingang angegriffen. US-Präsident Trump habe Israel darum gebeten, von weiteren derartigen Einsätzen abzusehen, sagt Netanjahu bei seiner Pressekonferenz. Trump selbst hat erklärt, er habe nichts von dem Angriff gewusst. Israelische Regierungsvertreter, die nicht namentlich genannt werden wollten, haben der Nachrichtenagentur Reuters dagegen gesagt, der Einsatz sei mit den USA abgesprochen gewesen.
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Eugen Epp
Netanjahu: Iran kann kein Uran mehr anreichern
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu war in letzter Zeit kaum öffentlich zu sehen. Jetzt gibt er seine zweite Pressekonferenz seit dem Angriff Israels und der USA auf den Iran. Laut Netanjahu haben die Angriffe dazu geführt, dass das Regime nicht mehr in der Lage ist, Uran anzureichern oder ballistische Raketen herzustellen.
Es sei noch zu früh, um sagen zu können, ob sich die iranische Bevölkerung gegen die Regierung erheben werde, sagt der israelische Regierungschef weiter.
Es sei noch zu früh, um sagen zu können, ob sich die iranische Bevölkerung gegen die Regierung erheben werde, sagt der israelische Regierungschef weiter.
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Thomas Krause
Portugal macht den Weg frei für eine vorübergehende Begrenzung der Strompreise für Haushalte und die meisten Unternehmen. Der Großhandelspreis auf der Iberischen Halbinsel liege derzeit jedoch weit unter dem dafür nötigen Schwellenwert, teilt die Regierung mit. Der Mechanismus soll greifen, wenn die Endkundenpreise um mehr als 70 Prozent steigen oder mehr als zweieinhalbmal so hoch liegen wie der Fünf-Jahres-Durchschnitt. In einem solchen Fall würde eine Energiekrise ausgerufen, erklärt Präsidialminister Antonio Leitao Amaro. Dies ermögliche Maßnahmen wie Preissenkungen unter die Produktionskosten. Die Preisobergrenzen wären an Sparvorgaben geknüpft: Haushalte müssten ihren Verbrauch auf 80 Prozent des Vorjahresniveaus senken, Unternehmen auf 70 Prozent. Portugal bezieht 79 Prozent seines Stroms aus Erneuerbaren.
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Thomas Krause
Russland wirft Israel einen „gezielten“ Angriff auf ein russisches Fernsehteam im Südlibanon vor. Ein Reporter und ein Kameramann seien bei dem Angriff verletzt worden, erklärt die zum Staatssender RT gehörende Videoagentur Ruptly im Onlinedienst Telegram. Die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa schreibt bei Telegram, das als Presse gekennzeichnete Team sei „vorsätzlich und gezielt“ angegriffen worden. Der israelische Botschafter in Moskau werde einbestellt.
Die israelische Armee erklärt, auf veröffentlichtem Filmmaterial sei ein Journalist in einem Gebiet zu sehen, für das „eine ausdrückliche Warnung ausgegeben“ worden sei. Der Angriff in dem Gebiet sei erfolgt, „nachdem seit den Warnungen ausreichend Zeit verstrichen war“. Die israelische Armee geht derzeit massiv gegen die pro-iranische Schiitenmiliz Hisbollah im Libanon vor.
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Thomas Krause
Ein israelischer Angriff im Südlibanon legt nach Angaben des staatlichen libanesischen Stromversorgers ein wichtiges Umspannwerk lahm. Durch den Angriff seien verschiedene Teile des Werks in Bint Dschbeil beschädigt worden, teilt das Unternehmen mit. Dies beeinträchtige die Stromversorgung in der Stadt und den umliegenden Orten. Eine Stellungnahme des israelischen Militärs liegt zunächst nicht vor.
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Thomas Krause
Der iranische Botschafter in Deutschland, Madschid Nili, fordert von der Bundesregierung eine Klarstellung zur Nutzung der US-Luftwaffenbasis Ramstein durch die USA für den Irankrieg. Die Rolle des Militärstützpunkts in Rheinland-Pfalz sei für Teheran bislang „offiziell nicht klar“, sagte Nili am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. „Bislang haben wir keine Antwort.“
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Thomas Krause
Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilt die iranischen Angriffe auf die Gasinfrastruktur in Katar. Solche rücksichtslosen Angriffe hätten das Risiko, die Region am Persischen Golf weiter in die Krise zu stürzen, sagt Starmer seinem Büro zufolge in einem Telefonat mit dem Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad al-Thani. Großbritannien werde weiterhin an der Seite Katars und seiner Verbündeten am Golf stehen, sichert Starmer demnach zu.
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Thomas Krause
Die Schifffahrtsorganisation der Vereinten Nationen (IMO) fordert einen Evakuierungskorridor für die zahlreichen Schiffe, die wegen der Sperrung der Straße von Hormus im Persischen Golf festsitzen. IMO-Generalsekräter Arsenio Dominguez sprach beim Abschluss einer zweitägigen Krisensitzung der Organisation in London von einem „humanitären Korridor“, der dringend nötig sei. Nach Angaben der IMO sitzen rund 20.000 Seeleute infolge des Iran-Krieges auf rund 3200 Schiffen im Persischen Golf fest.
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Thomas Krause
Die iranischen Revolutionsgarden melden die Beschädigung eines F-35-Kampfjets der USA. Der US-Sender CNN berichtete zuvor unter Berufung auf Insider, eine F-35 habe nach einem mutmaßlichen Treffer durch iranische Kräfte eine Notlandung absolviert. Eine Stellungnahme des US-Militärs liegt zunächst nicht vor.
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Thomas Krause
Auf eine Frage eines Journalisten zu den Kosten des Krieges sagt US-Präsident Donald Trump, seine Regierung werde „aus vielen Gründen“ zusätzliche Mittel benötigen. Einem Medienbericht zufolge ersucht das Verteidigungsministerium um 200 Milliarden Dollar für den Iran-Krieg.
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Thomas Krause
Trump hat nach eigenen Angaben den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu aufgefordert, keine Energiefelder anzugreifen. Eine Stellungnahme Netanjahus liegt zunächst nicht vor. Er soll im Laufe des Abends eine eigene Pressekonferenz abhalten.
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Thomas Krause
Die US-Regierung berichtet von Überläufern auf iranischer Seite. Finanzminister Scott Bessent zufolge finden sie auf allen Ebenen statt. Präsident Donald Trump ergänzt, dass man viele Fälle von Fahnenflucht beim Militär sehe.
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Thomas Krause
Die USA werden Präsident Donald Trump zufolge nirgendwo Truppen einsetzen. Er habe eigentlich gedacht, dass die Folgen des Angriffs auf den Iran schwerwiegender sein würden, sagt er vor der Presse. Trump spricht anlässlich eines Treffens mit der japanischen Ministerpräsidentin Sanae Takaichi im Weißen Haus.
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Thomas Krause
Die USA haben einem Medienbericht zufolge keine Pläne, einen Ausfuhrstopp für Rohöl zu verhängen. Dies habe die US-Regierung am Morgen bei einem Treffen mit Vertretern des Öl-Branchenverbandes American Petroleum Institute (API) erklärt, berichtet ein Reporter des Nachrichtenportals Politico auf dem Kurznachrichtendienst X.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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