Die Kriegsgegner überziehen sich weiterhin mit gegenseitigen Luftangriffen. Kuwait muss Teile einer Ölraffinerie abschalten. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Thomas Krause
In Schottland hat die Polizei zwei Verdächtige an einem Marine-Stützpunkt mit Atom-U-Booten festgenommen. Die beiden Verdächtigen hätten am Donnerstagnachmittag versucht, in das Gelände der Marinebasis Faslane-on-Clyde in der Nähe von Glasgow einzudringen, teilt die Polizei mit. Bei einem der Festgenommenen soll es sich britischen Medien zufolge um einen Iraner handeln.
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Thomas Krause
Die USA verlegen Insidern zufolge Tausende zusätzliche Soldaten in den Nahen Osten. Dies sagten drei US-Vertreter der Nachrichtenagentur Reuters.
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Thomas Krause
Trump beschimpft Nato-Länder als „Feiglinge“
US-Präsident Donald Trump greift die Nato-Verbündeten wegen ihrer mangelnden Unterstützung im Krieg der USA und Israels gegen den Iran scharf an. „Ohne die USA ist die Nato ein Papiertiger!“, schreibt Trump in einem Beitrag in den sozialen Medien. Er bezeichnet die langjährigen Verbündeten als „Feiglinge“ und fügt hinzu: „Wir werden uns daran erinnern!“
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Thomas Krause
Die Nato hat einem Medienbericht zufolge mit einem vorläufigen Abzug von Personal aus dem Irak begonnen. Grund sei die angespannte Lage in der Region, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur des Irak unter Berufung auf Sicherheitskreise. Bei dem Einsatz der Militärallianz handele es sich um eine reine Beratungsmission, fügt der Insider demnach hinzu. Das Personal werde zurückkehren, sobald der Krieg ende und sich die Sicherheitslage im Irak stabilisiere.
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Thomas Krause
Die Ukraine entsendet 228 Spezialisten zur Drohnenabwehr in den Nahen Osten. Kiew arbeite mit dortigen Staats- und Regierungschefs an der Unterzeichnung „ernsthafter Abkommen“, sagt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Zudem setzten ukrainische und US-Arbeitsgruppen ihre Arbeit an bilateralen Dokumenten fort. Bei einem Treffen in den USA am Wochenende solle ein weitreichendes Drohnen-Abkommen besprochen werden, erklärt Selenskyj weiter.
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Thomas Krause
Der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, warnt vor der möglicherweise schwersten Energiekrise der Geschichte. Es könne bis zu sechs Monate dauern, die Öl- und Gasflüsse aus der Golfregion wiederherzustellen. „Es wird für einige Anlagen sechs Monate dauern, bis sie wieder betriebsbereit sind, für andere noch viel länger“, sagt er der „Financial Times“. Politiker und Märkte unterschätzten das Ausmaß der Störung. Rund ein Fünftel der weltweiten Öl- und Gasversorgung sei in der Region blockiert.
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Thomas Krause
Schweiz stoppt Waffenexporte in die USA
Die Schweiz genehmigt unter Berufung auf ihre Neutralität wegen der Angriffe auf den Iran bis auf Weiteres keine Waffenexporte mehr in die USA. „Die Ausfuhr von Kriegsmaterial in Länder, die in den internationalen bewaffneten Konflikt mit dem Iran verwickelt sind, kann für die Dauer des Konflikts nicht genehmigt werden“, teilt die Regierung mit. „Ausfuhren von Kriegsmaterial in die USA können derzeit nicht genehmigt werden.“
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Thomas Krause
Der Leiter des Norwegischen Flüchtlingsrats (NRC), Jan Egeland, warnt vor einer dramatischen Verschlechterung der humanitären Lage im Iran. Schätzungen zufolge seien mehr als drei Millionen Menschen im Land auf der Flucht, sagte Egeland dem arabischen Fernsehsender Al Jazeera.
Der Iran sei riesig und der Bedarf wachse rasant, so der NRC-Generalsekretär. Seine Hilfsorganisation sei „überlastet, überfordert und unterfinanziert“. Schiffs- und Flugverkehr seien unterbrochen, sodass lokale und internationale Gruppen Schwierigkeiten hätten, dringend benötigte Hilfsgüter ins Land zu bringen.
Der Iran sei riesig und der Bedarf wachse rasant, so der NRC-Generalsekretär. Seine Hilfsorganisation sei „überlastet, überfordert und unterfinanziert“. Schiffs- und Flugverkehr seien unterbrochen, sodass lokale und internationale Gruppen Schwierigkeiten hätten, dringend benötigte Hilfsgüter ins Land zu bringen.
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Thomas Krause
In Großbritannien sind einem Zeitungsbericht zufolge zwei mutmaßliche iranische Spione festgenommen worden. Die beiden hätten am Donnerstag versucht, in den Stützpunkt der britischen Atom-U-Boote in Schottland zu gelangen, berichtet die „Sun“.
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Thomas Krause
Eine Aufhebung der Sanktionen gegen iranisches Öl könnte nach den Worten von US-Energieminister Chris Wright binnen weniger Tage Lieferungen nach Asien ermöglichen. „Binnen Tagen, binnen drei oder vier Tagen, wird dieses Öl anfangen, in den Häfen anzukommen“, sagt Wright in einem Interview mit dem Sender Fox Business Network. US-Finanzminister Scott Bessent hatte am Donnerstag erklärt, die USA könnten die Sanktionen gegen iranisches Öl auf See bald aufheben. Die US-Regierung wolle damit die wegen der iranischen Schließung der Straße von Hormus stark gestiegenen Preise eindämmen.
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Tim Schulze
Die israelische Armee greift eigenen Angaben zufolge erneut Ziele im Iran an. Das Militär habe neue Bombardements auf Stellungen der iranischen Führung in der Gegend der Stadt Nur im Norden des Landes begonnen, heißt es in einer Mitteilung am Mittag. Weitere Einzelheiten werden zunächst nicht genannt.
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Tim Schulze
Israelische Luftwaffe tötet Sprecher der Revolutionsgarde
Die iranischen Revolutionsgarden melden den Tod ihres Sprechers, Ali Mohammed Naini. Israels Armee bestätigt, dass dieser in der Nacht zum Freitag bei einem Angriff der israelischen Luftwaffe getötet worden sei. Die den Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Tasnim hatte zuvor Israel und die USA für den tödlichen Angriff auf den General verantwortlich gemacht.
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Tim Schulze
In Kuwait schaltet nach Drohnenangriffen Teile einer Ölraffinerie ab. Wie die staatliche Nachrichtenagentur unter Berufung auf die Kuwait Petroleum Corporation (KPC) berichtet, wurde die Ölraffinerie Mina al-Ahmadi am frühen Freitagmorgen (Ortszeit) Ziel mehrerer Drohnenangriffe. Dabei sei in einigen Anlagen der Raffinerie Feuer ausgebrochen.
Ersten Informationen zufolge gibt es keine Verletzten oder Tote infolge der Angriffe. KPC erklärt demnach weiter, dass Feuerwehr und Rettungskräfte sofort mit den Löscharbeiten begonnen haben und mehrere Anlagen der Raffinerie abgeschaltet wurden.
Die Raffinerie war erst am Donnerstag getroffen worden, dabei kam es nach KPC-Angaben zu einem begrenzten Brand. Die Anlage gehört zu den wichtigsten Ölraffinerien des Landes und auch der Golfregion.
Ersten Informationen zufolge gibt es keine Verletzten oder Tote infolge der Angriffe. KPC erklärt demnach weiter, dass Feuerwehr und Rettungskräfte sofort mit den Löscharbeiten begonnen haben und mehrere Anlagen der Raffinerie abgeschaltet wurden.
Die Raffinerie war erst am Donnerstag getroffen worden, dabei kam es nach KPC-Angaben zu einem begrenzten Brand. Die Anlage gehört zu den wichtigsten Ölraffinerien des Landes und auch der Golfregion.
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Tim Schulze
Revolutionsgarden: Iran setzt Produktion von Raketen fort
Der Iran produziert nach eigenen Angaben trotz der anhaltenden Luftangriffe der USA und Israels weiterhin ballistische Raketen. "Selbst unter Kriegsbedingungen setzen wir die Raketenproduktion fort", sagt der Sprecher der iranischen Revolutionsgarden, Ali Mohammed Naini, nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars.
Er weist damit Äußerungen des israelischen Regierungschefs Benjamin Netanjahu zurück. Dieser hat am Donnerstag gesagt, der Iran verfüge nach knapp drei Wochen Krieg "nicht mehr über die Kapazitäten, Uran anzureichern und ballistische Raketen herzustellen".
Er weist damit Äußerungen des israelischen Regierungschefs Benjamin Netanjahu zurück. Dieser hat am Donnerstag gesagt, der Iran verfüge nach knapp drei Wochen Krieg "nicht mehr über die Kapazitäten, Uran anzureichern und ballistische Raketen herzustellen".
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Tim Schulze
Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge in der Nacht zum Freitag nach neuer Gewalt in Syrien im Nachbarland Ziele der dortigen Regierung angegriffen. Das israelische Militär spricht von Attacken auf drusische Zivilisten in Suwaida.
Israel unterstützt mit den Angriffen die drusische Minderheit in Syrien, die sich immer wieder Auseinandersetzungen mit sunnitischen Arabern liefert. Wie viele Opfer es bei den jüngsten Angriffen und Kämpfen seit Montag gegeben habe, sei noch unklar. In der Stadt Suwaida selbst sei am Morgen ein Wohnhaus von einem Geschoss getroffen worden. Zwei Menschen werden den Angaben zufolge dabei verletzt.
Israel unterstützt mit den Angriffen die drusische Minderheit in Syrien, die sich immer wieder Auseinandersetzungen mit sunnitischen Arabern liefert. Wie viele Opfer es bei den jüngsten Angriffen und Kämpfen seit Montag gegeben habe, sei noch unklar. In der Stadt Suwaida selbst sei am Morgen ein Wohnhaus von einem Geschoss getroffen worden. Zwei Menschen werden den Angaben zufolge dabei verletzt.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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