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Islamisten in Deutschland BKA nimmt mutmaßliche Al-Kaida-Mitglieder fest


Das Bundeskriminalamt hat am Freitag drei mutmaßliche Mitglieder des Terrornetzwerks Al-Kaida festgenommen. Über die Hintergründe soll auf einer Pressekonferenz am Samstag informiert werden.

Beamte des Bundeskriminalamts haben drei mutmaßliche Mitglieder der Terrororganisation Al-Kaida festgenommen. Das teilte die Bundesanwaltschaft am Freitag in Karlsruhe mit. Die Verdächtigen sollen an diesem Samstag dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt werden. Über Einzelheiten wollen der stellvertretende Generalbundesanwalt Rainer Griesbaum und der Präsident des Bundeskriminalamts, Jörg Ziercke, dann in einer Pressekonferenz in Karlsruhe informieren.

Nach Informationen des ZDF soll es sich um deutsche Staatsbürger handeln. Sie sollen einen größeren Terroranschlag geplant haben und seien in Nordrhein-Westfalen festgenommen worden. Die Dimension des Falls sei vergleichbar mit dem der Sauerland-Gruppe, die im Jahr 2007 festgenommen worden war, berichtete das ZDF.

In dem nun aktuellen Fall hätten die Ermittler die mutmaßlichen Terroristen längere Zeit beobachtet, berichtete das ZDF auf seiner Internet-Seite. Die Ermittler hätten zugeschlagen, bevor die drei Verdächtigen mit dem Bau einer Bombe beginnen konnten. Einer der Anführer soll in einem Terrorcamp im Ausland ausgebildet worden sein.

Die vier Islamisten der Sauerland-Gruppe wollten Terroranschläge in Deutschland verüben. Die Männer waren in einem Terrorcamp ausgebildet und auf Autobombenanschläge vorbereitet worden. Im September 2007 wurden drei der Männer festgenommen - der vierte Islamist wurde später in der Türkei gefasst.

DPA/AFP/Reuters DPA Reuters

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