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Gewalteskalation in Nahost Raketenbeschuss aus Libanon – Israel antwortet mit Artilleriefeuer

Sehen Sie im Video: Israel antwortet mit Artillerie nach Raketenbeschuss aus Libanon




Der Gazastreifen wird weiter von israelischen Luftangriffen getroffen, so auch am Montagabend. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu antwortete mit Artilleriefeuer auf abgewehrte Rakten, die zuvor aus dem Libanon gekommen sein sollen. Nach Angaben des israelischen Militärs seien sechs Raketen in Richtung Israel abgefeuert worden. Sie seien aber allesamt auf libanesischen Boden gefallen, teile die Armee am Abend mit. Auch die UN-Friedensmission meldete dies. Wer für den Beschuss verantwortlich war, war zunächst unklar. Bilder davon gab es nicht, zu sehen sind hier weitere Angriffe des israelischen Militärs. Netanyahu kündigte derweil am Montag nach einer Sitzung des Sicherheitskabinetts an, die Angriffe im Gazastreifen würden fortgesetzt. "Die Weisung lautet: Die Schläge gegen Terrorziele gehen weiter", sagte er. Es gehe darum, dass "Ruhe und Sicherheit für alle israelischen Bürger wiederhergestellt werde. Seit mehr als einer Woche halten Kämpfe zwischen militanten Palästinensern und dem israelischen Militär trotz internationaler Forderungen nach einer Waffenruhe an. Die israelische Luftwaffe flog am Montag erneut Dutzende Angriffe auf den Gazastreifen. Die radikal-islamische Hamas feuerte im Gegenzug wieder zahlreiche Raketen auf israelische Städte ab. Auf palästinensischer Seite gab es nach offiziellen Angaben bisher mindestens 212 Tote, darunter 61 Kinder. In Israel seien bisher mindestens zehn Personen ums Leben gekommen.
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Aus dem Libanon sind nach Angaben des israelischen Militärs sechs Raketen in Richtung Israel abgefeuert worden. Als Reaktion habe das Militär mit Artillerie auf die Angreifer gefeuert.

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