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Mehrere Tote und Verletzte: Explosion erschüttert Istanbuler Touristenviertel

Schwere Explosion in der Innenstadt von Istanbul. Mehrere Menschen sind dabei getötet und verletzt worden. In dem Viertel liegen die beliebtesten Touristenattraktionen der Metropole.

Polizisten sichern den Ort der Explosion in der Istanbuler Innenstadt

Polizisten sichern den Ort der Explosion in der Istanbuler Innenstadt weiträumig ab

In dem bei Touristen beliebten Altstadtviertel Sultanahmet in der türkischen Millionenmetropole Istanbul ist es zu einer Explosion gekommen. Nach offiziellen Angaben wurden dabei mindestens zehn Menschen getötet. 15 weitere Personen hätten Verletzungen erlitten, hieß es auf der Internetseite des Gouverneurs. Laut CNN Türk sind unter den Verletzten mindestens sechs Deutsche. In zwei Krankenhäuser würden jeweils drei verletzte Deutsche behandelt, berichtet der Sender. Aus anderen Krankenhäusern gebe es noch keine Informationen. Aus dem Auswärtigen Amt in Berlin hieß es, es sei zu früh, Aussagen darüber zu treffen, ob Bundesbürger betroffen seien. Das Generalkonsulat in Istanbul bemühe sich mit Hochdruck um Aufklärung und stehe in engem Kontakt mit den türkischen Behörden. Deutsche sind die größte Urlaubergruppe in der Türkei.

Aus türkischen Regierungskreisen verlautete, es habe sich vermutlich um einen Terroranschlag gehandelt. "Wir vermuten einen terroristischen Hintergrund", sagte ein Vertreter der türkischen Regierung, der ungenannt bleiben wollte, der Nachrichtenagentur AFP. Zuvor wurden in Medienberichten Augenzeugen zitiert, denen zufolge es sich bei der Explosion um ein Selbstmordattentat handelte. Die türkischen Behörden verhängten nach der Explosion eine Nachrichtensperre.

Knall war kilometerweit zu hören

Die Detonation ereignete sich auf dem bei Touristen beliebten Sultan-Ahmet-Platz nahe der Blauen Moschee und der Hagia Sophia. Die beiden weltberühmten Gebäude gehören zu den beliebtesten Touristenattraktionen der Türkei. Die Polizei sperrte den Ort der Explosion weiträumig ab. "Wir ergreifen Maßnahmen gegen eine zweite Explosion", sagte ein Polizist am Ort des Geschehens.

Eine Reporterin von CNN Türk berichtete von schockierten Touristen, die nach der Explosion auf dem Pflaster gesessen hätten. Augenzeugen hätten gesagt, sie hätten einen Feuerball aufsteigen gesehen. Die Detonation war noch in einigen Kilometern Entfernung zu hören.

Seit dem Ende eines Waffenstillstands im Juli gehen Regierungstruppen verstärkt gegen Kämpfer der separatistischen Kurdischen Arbeiterpartei PKK vor. Infolgedessen wurden in mehreren türkischen Städten Anschläge verübt. Die PKK, die auch in der EU und den USA als terroristische Organisation gilt, kämpft seit Jahrzehnten für mehr Autonomie. Zehntausende Menschen kamen dabei ums Leben.  

mad / DPA / Reuters / AFP
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Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.