Franklin D. Roosevelt (1933–1945; die Begrenzung auf zwei Amtszeiten gab es noch nicht in der US-Verfassung) wollte 1932 als Präsidentschaftskandidat unter allen Umständen verheimlichen, dass er nach einer Polioerkrankung nicht mehr gehen konnte. Mit Beinschienen zwang er sich, bei Redeauftritten aufrecht zu stehen. Bewahren ließ sich die Illusion des gesunden Kandidaten aber nur, weil es zu dieser Zeit noch möglich war, mit Pressefotografen zu vereinbaren, ihn nicht im Rollstuhl abzulichten. Roosevelt starb 1945 an einer Hirnblutung.
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