Krieg
Trump: Erwägen Angriffe auf den Iran zurückzufahren

Trump erwägt, die Militäreinsätze zurückzufahren. Foto: Alex Brandon/AP/dpa
Trump erwägt, die Militäreinsätze zurückzufahren. Foto
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Ein Kriegsende im Iran war bislang nicht in Sicht. Jetzt überrascht Präsident Trump mit einer Ankündigung.

US-Präsident Donald Trump erwägt, die Militärangriffe auf den Iran zurückzufahren. Die USA stünden kurz davor, die eigenen Ziele im Krieg zu erreichen, schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social.

Trump listete fünf Ziele auf. Dazu zählte er die vollständige Zerstörung der iranischen Raketenarsenale und Abschussvorrichtungen sowie der dortigen Verteidigungsindustrie. Außerdem sollten die Marine und Luftwaffe samt der Flugabwehrsysteme ausgeschaltet werden.

Zudem gehe es darum, niemals zuzulassen, dass der Iran auch nur annähernd in den Besitz von Atomwaffen gelange. Schließlich nannte Trump als Ziel den Schutz der Verbündeten im Nahen Osten, einschließlich Israel, Saudi-Arabien, Katar, Vereinigte Arabische Emirate, Bahrain, Kuwait und weitere. 

Trump sieht andere in der Verantwortung bei Straße von Hormus

Zudem sehen sich die USA nach den Worten Trumps nicht in der Hauptverantwortung, die für den Energiehandel wichtige Straße von Hormus zu schützen. Primär seien dafür die Länder verantwortlich, die die Straße nutzen, wie er schrieb. Die USA könnten sich auf Anfrage an der Operation beteiligen.

Die USA und Israel führen seit drei Wochen Krieg gegen den Iran. Der Konflikt weitete sich seither auch auf Länder in der Region aus. In der Folge des Kriegs kam der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus nahezu zum Erliegen, was die Energiepreise weltweit erheblich antrieb.

Medienberichte über weitere US-Truppen

Erst kurz zuvor hatten mehrere Medien über die Entsendung weiterer US-Truppen in die Region berichtet. Etwa 2.500 weitere Marineinfanteristen an Bord von drei Kriegsschiffen seien auf dem Weg in den Nahen Osten, schrieb die "New York Times" unter Berufung auf anonyme Quellen. Es werde erwartet, dass sie andere Streitkräfte ersetzen.

dpa

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