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Krieg im Gazastreifen: Chamenei beschimpft Israel als "tollwütigen Hund"

In einer Rede zum Ende des Ramadans schmähte Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei Israel als einen "tollwütigen Hund". Die Hamas müsse mehr Waffen bekommen.

Angesichts der heftigen Angriffe der israelischen Armee auf den Gazastreifen hat der oberste politische und religiöse Führer Irans Israel als "tollwütigen Hund" beschimpft. Zugleich forderte Ajatollah Ali Chamenei am Dienstag alle Muslime auf, die Palästinenser mit Waffen zu unterstützen, um sich gegen "diesen Völkermord" zur Wehr setzen zu können.

In den vergangenen 22 Tagen der israelischen Offensive im Gazastreifen wurden dort rund 1100 Palästinenser getötet, die meisten davon Zivilisten. Auf israelischer Seite kamen 53 Soldaten ums Leben und drei Zivilisten, die durch Raketen der radikal-islamischen Hamas getötet wurden.

"Eine Katastrophe historischen Ausmaßes"

In seiner im Fernsehen übertragenen Rede zum Fest des Fastenbrechens am Ende des Ramadan sagte Chamenei über Israel: "Dieser tollwütige Hund, dieser raubgierige Wolf hat unschuldige Menschen angegriffen, und die Menschheit muss darauf reagieren. Das ist ein Völkermord, eine Katastrophe historischen Ausmaßes." Die Menschen im Gazastreifen hätten nur wenige Mittel, um sich zu verteidigen, und die Amerikaner und Europäer wollten ihnen diese Mittel auch noch nehmen. Chamenei bezog sich damit offensichtlich auf den Widerstand des Westens gegen Waffenlieferungen an die Hamas, die in den USA und der Europäischen Union als terroristische Organisation betrachtet wird.

Er betonte, dass der Iran ausdrücklich für eine Bewaffnung der Hamas sei. "Jeder, der dazu die Möglichkeit hat, vor allem in der islamischen Welt, sollte alles in seiner Kraft Stehende unternehmen, um die palästinensische Nation zu bewaffnen", forderte er. In der vergangenen Woche hatte Chamenei die Palästinenser im Gazastreifen aufgefordert, ihren Kampf gegen Israel weiterzuverfolgen und auf das Westjordanland auszuweiten.

kup/Reuters / Reuters
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