Leserumfrage Warum hat uns keiner lieb?


George W. Bush versteht die Welt nicht mehr: Im Ausland kann ihn kaum einer leiden. Nun hat er Philosophen eingeladen, die ihm erklären sollen, warum Amerika so unbeliebt ist. Das können ihm auch die stern.de -Leser sagen: Schreiben Sie uns wie sich das Image der USA verbessern ließe. Die Beiträge werden ans Weiße Haus weitergegeben.

Eigentlich ist George W. Bush keiner, der sich großartig um die öffentliche Meinung über seine Amtsführung schert. Auf fast jedem Auslandsbesuch wird er von Demonstranten begrüßt und muss sich dabei zum Teil übelste Beschimpfungen anhören. Doch den Mann aus Texas scheint das bislang wenig zu stören. Ob den Krieg in Irak, das Gefangenenlanger in Guantanamo oder die Raketenabwehrpläne: Der US-Präsident bleibt stur und lässt sich nicht von seinem Weg abbringen.

Doch so langsam neigt sich die Amtszeit von George W. zu Ende. Nun muss er sich Gedanken über seinen Platz in den Geschichtsbüchern machen. In die will er wahrscheinlich nicht als der Präsident eingehen, unter dem der Hass auf die USA einen Höhepunkt erreicht hat. Deshalb lädt er sich nun Historiker und Philosophen ein, die ihm sagen sollen, warum der Unmut mit den USA in der Welt so angestiegen ist.

Das Urteil der Wissenschaftler kann bei der Ursachenforschung aber nur eine Methode sein. Der US-Präsident sollte sich auch die Meinung des Volkes anhören. Deshalb bittet stern.de um Ihre Meinung. Warum sind die USA und ihr Präsident derzeit so unbeliebt in der Welt und wie kann das Bild wieder gerade gerückt werden? Wir werden Ihre Beiträge sammeln und ans Weiße Haus weiterleiten. Natürlich werden wir nach einiger Zeit fragen, ob sich der US-Präsident Ihre Beiträge durchgelesen hat und was er dazu meint.

mta

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